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Sieben Anzeichen dafür, dass du zur Elite gehörst

© Eric Ward – Unsplash.com

An der Spitze ist es einsam – doch die Besten haben einiges gemeinsam. Welche Eigenschaften die brillantesten Akademiker auszeichnen und ob du zu dieser exklusiven Gruppe gehörst, verrät dir unser Elite-Check.

Sie heben sich von der Masse ab und lassen Normalsterbliche weit hinter sich: die Mitglieder der sogenannten Bildungselite. Elitestudenten, das sind die Einser-Absolventen, die genialen Köpfe mit einem IQ von mindestens 130. So oder ähnlich lautet zumindest das Klischee, das sich hartnäckig hält.

Zugegeben: Je besser deine Prüfungsleistungen und je höher deine Intelligenz, desto größer ist auch die Aussicht auf eine Mitgliedschaft im Club der Besten. Diese Faktoren entscheiden jedoch nicht allein über Exzellenz. Denn das Wort "Elite" bedeutet nicht ohne Grund "Auslese". Top-Unis müssen ihre Kandidaten schließlich aus einer Liste der fähigsten Bewerber wählen. Als Elitestudent glänzt du deshalb nicht nur mit Intelligenz und guten Zensuren, sondern hast noch sieben weitere Asse im Ärmel.   

               

1. Du weißt auf alles eine Antwort

"Hat Religion einen Sinn – selbst wenn es keinen Gott gibt?" oder "Wie können wir die Masse der Atmosphäre schätzen?": Mit ihren Fragen bringen die Prüfer der Oxford University jeden Bewerber schnell ins Schwitzen – dich aber nicht, denn du beweist sofort, wie schlagfertig du bist.

Richtig oder falsch spielt in diesem Zusammenhang keine große Rolle. Wichtig ist, dass du deinen Standpunkt mit überzeugenden Argumenten untermauerst. Beim Atmosphären-Rätsel geht es für die Prüfer etwa darum, dass die Kandidaten "bekannte Prinzipien auf ungewöhnliche Situationen anwenden können". Kein Problem: Schließlich hast du doch auch schon mal überlegt, wie viel Energie das Lichtschwert aus "Star Wars" im echten Leben bräuchte, oder? (Die Lösung findest du hier).

Diese Fähigkeit kannst du trainieren – zum Beispiel mit dem legendären Piratenrätsel, an dem schon einige IT-Studenten gescheitert sind.

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2. Dein Leben spielt sich nicht nur in der Uni ab

Besonders US-amerikanische Elite-Unis achten darauf, dass ihre Studenten auch außerhalb der Bibliothek, des Hörsaals und der Mensa präsent sind. Harvard fragt zum Beispiel gezielt nach deinen außeruniversitären Aktivitäten. Die Hochschule legt Wert darauf, dass du dich ernsthaft in die Gemeinschaft einbringst oder eine Führungsrolle einnimmst.

Warst du Chef der Schülerzeitung, die du selbst gegründet hast? – Dann stehen deine Chancen nicht schlecht. Dem Chef der Harvard-Annahmestelle William Fitzsimmons zufolge nimmt die Hochschule jedes Jahr gezielt Bewerber auf, die sich besonders engagieren. 

Mit deinem Hobby solltest du allerdings aus der Masse herausstechen. Als Inspiration: An der Columbia University hat sich etwa der US-amerikanische Meister im Pfeifen einen Studienplatz gesichert. 

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3. Disziplin ist dein zweiter Vorname ...

Slowakische Forscher haben untersucht, welche Eigenschaft bei exzellenten Akademikern besonders stark ausgeprägt ist. Das Ergebnis: Gewissenhafte Studenten haben den größten Erfolg. Wenn du dein berufliches Ziel beharrlich verfolgst und Hürden sportlich nimmst, und sogar WhatsApp-Nachrichten an deine Freunde lieber zehnmal auf Rechtschreibfehler überprüfst, hast du vielleicht das Zeug zum Elitestudenten.   

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4. Du bist ein Teamplayer

Russel Crowes Charakter John Forbes Nash im Film "A Beautiful Mind" erfüllt wohl alles, was sich Hollywood unter einem brillanten Akademiker vorstellt: Mathe-Wunderkind, ein Studium in Princeton, sozial unbeholfener Nobelpreisträger – Schizophrenie inklusive. 

Die Realität sieht jedoch anders aus. Der geniale Student, der sich in seinem Kämmerchen vergräbt, ist eher die Ausnahme als die Regel. In der Gruppe erreichst du oft mehr, anstatt dich nur auf dich und deine Stärken zu konzentrieren. Nach diesem Prinzip ticken auch die Förderprogramme für Elitestudenten. "Teamplayer sind gesucht", sagt etwa die Geschäftsführerin des Elitenetzwerks Bayern, Beate Lindner.

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5. Du bist ein Netzwerker

Du erzielst Bestnoten, bist schlagfertig und hast Disziplin, doch ohne die richtigen Kontakte wird's für dich schwierig. Dass du gut bist, weißt du selbst, aber wissen es auch die anderen?

Netzwerken beginnt schon bei deinen Kommilitonen. Dieses Prinzip gilt auch im Elitenetzwerk Bayern, so Geschäftsführerin Lindner: "Wir legen Wert darauf, dass sich unsere Studierenden miteinander vernetzen und über den Tellerrand blicken." Fakt ist: Du solltest also deine bestehenden Kontakte pflegen und dir immer wieder neue aufbauen.

6. Du bist ein "Rich Kid"

Geld spielt keine Rolle? – Doch, meint zumindest Elitenforscher Michael Hartmann. Neben dem Hochschulabschluss zählt "ein breiter bildungsbürgerlicher Horizont", so Hartmann im Interview mit ZEIT Campus.

Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bestimmt zwar immer noch die Herkunft der Eltern stark, was aus dir wird. Insgesamt ist die Zahl der Aufsteiger aber gestiegen. Das bedeutet: Du bist größtenteils selbst dafür verantwortlich, ob du Erfolg hast oder nicht.

7. Du hast ein e-fellows.net-Stipendium

Gute Noten? – Check! Ein starkes Netzwerk? - Check! Mehr als 50 geldwerte Stipendiumsleistungen? – Check! Das e-fellows.net-Stipendium allein macht aus dir vielleicht keinen Elitestudenten. Trotzdem liefert es dir einen wichtigen Boost für deinen Weg zur Spitze. Bestes Beispiel ist Ulf Buermeyer: Der e-fellows.net-Alumnus hat seinen Master of Laws (LL.M.) an der Columbia University of Law abgeschlossen, ist Richter am Landgericht Berlin und feiert mit seinem Polit-Podcast "Die Lage der Nation" Erfolge. 

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Im e-fellows.net wiki kannst du dein Wissen teilen und von den Erfahrungen anderer Stipendiaten profitieren.

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Kommentare (3)

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  1. Anonym

    Einen dümmeren Artikel habe ich schon lange nicht gelesen. Die Fragen in Oxbridge sind auf das Fachgebiet begrenzt auf das man sich bewirbt. Man muss also nicht "auf alles eine Antwort haben" sondern sich "nur" in seinem Fachgebiet Ahnung haben. Die Informatikstudenten hier am Imperial College (und ich bezweifle das es beispielsweise am MIT anders ist) haben nicht sonderlich viel Ahnung von irgendetwas nicht technisches oder mathematisches. Ausserdem verlässt hier niemand die Bibliothek, die meisten hassen Netzwerken und ein E-Fellows Stipendium hat auch fast niemand. Die Kriterien treffen allerhöchstens auf die Möchtegern-BWL-Elite von der WHU und der EBS zu.

  2. Anonym

    Ich finde es traurig, dass ein solcher Artikel suggeriert, man sei etwas besseres, wenn man die oben genannten Eigenschaften erfüllt. Wir sind alle Menschen und es zählt so viel mehr als das oben beschriebene. Schreibt doch wenigstens "Elite" oder benennt den Artikel um, z. B. in Bezug auf ein erfolgreiches Akademikerdasein.

  3. Anonym

    Es ist mehr als erbärmlich, die finanzielle Herkunft als ein „Anzeichen“ zur Zugehörigkeit zur akademischen Elite nennen. Akademisch ist etwas anderes. Die Bedeutung des Wortes mag dem Verfasser dieses Textes nicht ganz geläufig sein.

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