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Das sind die Traumarbeitgeber deutscher Studis

Kollegen Freunde Meeting [Quelle: Pexels.com, Autor: Buro Millenial]

Quelle: Pexels.com, Buro Millenial

Welche Konzerne ziehen BWLer magisch an? Wo wollen ITler am liebsten arbeiten? Das Arbeitgeberranking der Beratung Universum verrät, welche Arbeitgeber bei den Studiengruppen punkten und wie die Generationen Y und Z bei Karrierefragen ticken. 

Arbeitest du noch oder lebst du schon? Ob du dir diese Frage stellst oder nicht, hängt laut "Student Survey 2019" der Beratung Universum davon ab, wann du geboren bist. Als sogenannter Millennial und Mitglied der Generation Y (Geburtsjahre 1981 bis 1996) hast du andere Erwartungen an deinen Job als die Generation Z (geboren ab 1997). 

Das wünschen sich die Generation Y und Z vom Arbeitgeber

So viel vorab: Beim Geld sind sich alle einig. Ein hohes Einkommen und ein attraktives Grundgehalt wünschen sich Studis aller Fachrichtungen und Altersstufen. Bei anderen Karrierezielen offenbaren sich jedoch Unterschiede. Die jüngere Generation Z legt etwa größeren Wert auf ein hohes Gehalt in der Zukunft und vielfältige Arbeitsaufgaben. 

 

Generation Y

Generation Z

1. Attraktives Grundgehalt 1. Hohes Einkommen in der Zukunft
2. Hohes Einkommen in der Zukunft 2. Attraktives Grundgehalt
3. Professionelles Training und Weiterentwicklung 3. Vielfältige Arbeitsaufgaben
4. Sichere Anstellung 4. Sichere Anstellung
5. Vielfältige Arbeitsaufgaben 5. Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen

Im Vergleich zwischen Generation Y und Z gilt zudem: Die Jüngeren wollen mehr Verantwortung. Inbesondere Wirtschaftswissenschaftler der Generation Z streben eine leitende Führungsposition an. 51 Prozent von ihnen geben an, dass der Chefsessel zu ihren drei wichtigsten langfristigen Karrierezielen zählt. Dagegen wollen nur 43 Prozent der Millennials aus dem gleichen Fachbereich Mitarbeiter führen. 

Wichtiger als Führungsaufgaben ist der Generation Y ihre Freizeit. Laut Umfrage steht die Work-Life-Balance bei ihr an erster Stelle. Gerade die Fachgruppe der ITler wünscht sich eine ausgewogene Mischung aus Beruf und Privatleben: 60 Prozent zählen die Work-Life-Balance zu ihren drei wichtigsten Karrierezielen. Zum Vergleich: Bei den ITlern der Generation Z denken so nur 49 Prozent.

Fraglich ist jedoch, ob die Generation Z wirklich eher auf Freizeit verzichten würde, wie die Umfrage glauben machen will. Laut einer Untersuchung der University of Georgia zählt die Work-Life-Balance zum wichtigsten Karriereziel der US-amerikanischen Generation Z. Die älteren Millenials galten anderen Studien zufolge immer als leistungsbereiter, aktuell haben aber immer weniger Lust auf den klassischen 9-to-5-Job – geschweige denn Überstunden.   

Welche große Rolle die Work-Life-Balance bei der Wahl des Arbeitgebers spielt, zeigt auch das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber deutscher Studenten.

Banken und Berater verlieren

Den Machern des Rankings zufolge haben Banken und Beratungsunternehmen an Strahlkraft eingebüßt. Ihr Fazit: Zwar garantierten diese Branchen ein attraktives Grundgehalt und ein hohes Einkommen in der Zukunft. Allerdings würden sie nicht mit Themen wie Work-Life-Balance und Flexibilität assoziiert, die Studierenden sehr wichtig seien. Wie beliebt ein Unternehmen ist, hängt von seiner Bekanntheit ab – so das Ergebnis der Umfrage. Dieser Aspekt trifft sicherlich auf die im Ranking vertretenen Automobilhersteller ebenso zu wie die e-fellows.net-Partnerunternehmen Google und Bosch.  

Das sind die beliebtesten Arbeitgeber deutscher Studenten

Wirtschaftswissenschaften

1. Daimler/Mercedes-Benz
2. Porsche
3. BMW Group
4. Audi 
5. Google

Ingenieurswissenschaften

1. Porsche
2. Audi
3. Daimler/Mercedes-Benz
4. BMW Group
5. Bosch

IT

1. Google
2. Microsoft
3. Apple
4. Audi
5. Daimler/Mercedes-Benz

Naturwissenschaften

1. Bayer
2. Max-Planck-Gesellschaft
3. Fraunhofer-Gesellschaft
4. BASF
5. Merck

Für das Ranking wurden zwischen Oktober 2018 und April 2019 insgesamt 46.904 Studenten an 209 Hochschulen in Deutschland befragt. 

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