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Die Heilungschancen vergrößern

Nach einer Begrüßung und allgemeinen Vorstellungsrunde stellte Frau Dillmann die Firma Roche Diagnostics vor. Der Gesundheits-Konzern wurde 1896 gegründet und beschäftigt mittlerweile in 150 Ländern rund 70.000 Mitarbeitende. Im Diagnostik- und Biotechnologiebereich ist Roche weltweit Marktführer. Im Pharmabereich war Roche 2004 auf Platz 8, im Bereich Onkologieforschung ist das Unternehmen jedoch international führend. Im Werk Penzberg sind beide Divisionen des Konzerns - Diagnostics und Pharma - mit Aktivitäten in Forschung, Entwicklung und Produktion vertreten. Das ist innerhalb des Roche-Konzern weltweit einzigartig. Mittlerweile sind am Standort fast 4.000 Mitarbeitende tätig. Penzberg zählt damit innerhalb Europas zu einem der größten Biotech-Zentren.
 

Neue Wirkstoffe für Patienten
 Prof. Dr. Georg- Burkhard Kresse hielt anschließend einen Vortrag über die Pharmaforschung am Standort. In Penzberg sind in diesem Bereich mehr als 365 Mitarbeiter beschäftigt. Allerdings wird keine Grundlagenforschung betrieben. Die Ideen, welche Substanzen das Potenzial für einen neuen Wirkstoff haben könnten, stammen meistens von Tagungen oder aus Veröffentlichungen. Ziel der Forschung ist es, neue Wirkstoffe zu entwickeln, die auf das Krankheitsbild des jeweiligen Patienten besser abgestimmt sind.
 

Ziel: Heilungschancen vergrößern
 Da Roche vor allem im Bereich der Onkologie führend ist, diente hier als Beispiel der Antikörper Trastuzumab, der bei der Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird. Trastuzumab wirkt bei 20-25 Prozent aller Mamma-CA-Patienten am HER2-Rezeptor. Pertuzumab, ein neuer Wirkstoff, bindet an ein anderes Epitop des gleichen Rezeptors und soll die Dimerisierung des Rezeptors verhindern und Hoffnung auf bessere Heilungschancen bei einer größeren Patientengruppe ergeben.
 

Die Möglichkeiten zum Einstieg
 Nach diesem sehr interessanten Vortrag klärte uns Frau Dillmann über die Einstiegsmöglichkeiten bei Roche Diagnostics auf. Voraussetzung sind hier gute Studienleistungen, IT- und Englischkenntnisse und für manche Jobs auch Berufserfahrung. Man sollte sich generell nach dem Themenangebot auf der Homepage richten und die Bewerbung idealerweise drei bis vier Monate vor dem geplanten Einstiegstermin absenden.
 

Individuelles Start-Up-Programm
 Außerdem besteht die Möglichkeit, an einem Management-Start-Up-Programm teilzunehmen. Dabei verläuft das Programm nach individuellen Interessen, wobei Roche Kandidaten mit Führungspotential schätzt. Das Programm dauert 36 Monate. Während dieser Zeit bearbeitet man ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, baut Managementwissen auf und erhält Feedback von einem Mentor. Auch eine Auslandsstation kann man einbauen. Damit sollen methodische, soziale und persönliche Kompetenzen aufgebaut werden. Um in ein solches Programm zu gelangen, braucht man neben Glück - es gibt 150 Bewerber auf etwa drei bis fünf Plätze pro Jahr - einen guten Abschluss und ein zügiges Studium mit Promotion. Im besten Falle in einem Thema, das für Roche relevant ist. Auch Mobilität und gute Fremdsprachenkenntnisse sowie Potenzial für die "Roche Leadership Competencies" sind gefragt.
 

Assessment-Center
 Ist die Bewerbung erfolgreich, folgt meist ein AC, das eineinhalb Tage dauert. Es besteht aus einem wissenschaftlichen Fachvortrag und fachlichen wie persönlichen Interviews. Die sozialen und persönlichen Kompetenzen sollen in Gruppendiskussionen und Rollenspielen herausgefunden werden.
 

Roche als "TOP-Arbeitgeber"
 Roche wurde 2006 zum TOP-Arbeitgeber gewählt. In diesem Zusammenhang erfuhren wir über die umfangreichen sozialen Leistungen des Gesundheitsunternehmens: Die betriebliche Altersvorsorge, den Betriebssport, die Übernahme von Umzugskosten und Maklergebühren bei Jobbeginn, die Kinderbetreuungsstätten und über verschiedene Teilzeitprogramme.

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