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Diese Bewerberfragen kommen im Vorstellungsgespräch nicht gut an

In stressigen Situationen wie einem Jobinterview rutscht aus Verlegenheit schnell eine falsche Frage durch. Dazu gehören in erster Linie Fragen, die du vorher im Internet recherchieren kannst, wie zum Beispiel "Gibt es Filialen im Ausland?" oder "Wie lange besteht Ihr Unternehmen schon?" Minuspunkte vermeiden kannst du außerdem, indem du diese Fragen nicht stellst:

  • Nein, ich habe keine Fragen mehr, eigentlich wurde alles gesagt
    Damit zeigst du Desinteresse. Im Gespräch haben sich sicher ein paar Themen ergeben, bei denen du nachhaken kannst. Für dich ist es ja auch wichtig, das Untermehmen kennenzulernen.
  • Ich habe mir da ein paar Fragen aufgeschrieben
    Zücke keinen Zettel und rattere vorformulierte Fragen herunter. Klar, du hast dich vorbereitet. Aber du kannst dir nicht einmal ein paar Fragen merken? Und: Vielleicht haben sich all deine Fragen schon im Gespräch geklärt. Dann wirkt es natürlich seltsam, wenn du bereits besprochene Themen wiederholst.
  • Wann kann ich denn einen vierwöchigen Urlaub nehmen?
    Mit dieser Frage vermittelst du keinen engagierten Eindruck. Die Personaler oder dein künftiger Chef wird zurecht glauben, dass du dich nur auf die faule Haut legen möchtest. Das gleiche gilt für die Frage nach Sabbaticals. Etwas anderes ist es natürlich, wenn sich ein paar freie Tage zu Beginn der Anstellung nicht vermeiden lassen, beispielsweise ein wichtiges Familienfest oder die Organisation des Umzugs.
  • Wie viele Standorte hat denn Ihr Unternehmen?
    Bevor du so eine Frage stellst, schweig lieber. Sie zeigt nämlich, dass du dich nicht auf das Bewerbungsgespräch und das Unternehmen vorbereitet hat. Auch Diana Reiß, Recruiting Manager bei Siemens Management Consulting, rät von solchen Fragen ab und empfiehlt: "Vermeide Standardfragen, die man auch einer Recruiting-Broschüre oder den ersten Seiten der Homepage entnehmen kann."

Fragen im Promotions-Bewerbungsgespräch

Wenn du dich an einem Lehrstuhl oder Graduiertenkolleg für eine Promotion bewirbst, kannst du auch Fragen zur durchschnittlichen Dauer der Promotionen, zur Ausstattung des Fachbereichs oder zu Zusatzaufgaben am Lehrstuhl stellen. Denn Bewerbungsverfahren für eine Promotion unterscheiden sich zum Teil erheblich von denen für eine Stelle.

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Kommentar (1)

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  1. AK

    Gute Zusammenfassung, aber teils paradox..

    ...denn wenn beim Gespräch tatsächlich alles gesagt wurde, ist "Vielen Dank, ich habe keine Fragen mehr" doch völlig legitim.

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