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Magnesium macht den Kopf frei - Vorbereitungstipps der e-fellows

Die e-fellows Mareen, Christian, Bernd und Anne haben das Vordiplom schon hinter sich und arbeiten auf den Studienabschluss hin. Wir haben die vier gefragt, wie sie die Prüfungszeit verbringen und was für Tipps sie als alte Hasen haben.

Wie sieht bei euch die Klausurzeit aus? Verkriecht ihr euch da in euren Zimmern?

Mareen: Partys gibt's bei mir in der Klausurzeit nicht. Ich teile mir die Zeit ein. Lerne zum Beispiel den ganzen Vormittag und mache auch mal einen Nachmittag Pause. Gelegentlich, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht mehr klar denken kann, geh ich raus.

Christian: Zwei Wochen vor dem Examen habe ich auch an den Wochenenden nichts mehr unternommen. Ich schlafe dann viel und versuche mich zu erholen. Ich lerne auch nicht bis zum letzten Tag, sondern versuche eine halbe Woche vorher fertig zu sein, abzuschalten, zu entspannen.

Bernd: Ich war voriges Jahr in den USA. Da gab es die Klausuren geballt am Ende des Semesters. Das hieß dann intensives Sitzen und wenig Rauskommen. Hier in Deutschland sind die Prüfungen ja verteilter. Da ist es nicht so schlimm.

Anne: Ich versuche mir die Woche davor Freiraum zu nehmen. Lese von Morgens bis Abends und versuche meine Freizeit einzuschränken: hauptsächlich die Zeit, die ich sonst spontan verplane. Einige Hobbys verfolge ich ganz bewusst weiter. Als Ausgleich. 

Wie überwindet ihr die Anfangshürde?

Anne: Der Anfang ist schwierig. Aber wenn ich unter Zeitdruck stehe, geht das von allein.

Christian: Mir fällt das nicht schwer. Ich mache mir einen Plan und überlege mir für welches Gebiet ich wie lange brauche. Also: Strafrecht drei Wochen, Zivilrecht zwei Wochen, in dem Stil. Irgendwann freut man sich dann, wenn's endlich losgeht.

Mareen: Ich fange relativ lange davor an, keine Verabredungen mehr zu machen. Schreibe meinen E-Mail-Freunden, dass ich jetzt die nächsten acht Wochen nicht erreichbar bin. Meinen Fernseher hab ich auch schon abgegeben. Und ich übernehme in der Zeit keine zusätzlichen Aufgaben, wie zum Beispiel bei einem Umzug helfen. Das spart dann die Zeit, die man zum Lernen braucht.

Bernd: Bei mir sieht es so aus, dass ich einen groben Zeitplan haben muss. Den hab ich nur grob im Kopf. Für das Fach brauch ich vier Wochen, für das Fach auch. Dann weiß ich: Jetzt sollte ich langsam anfangen. 

Was für Tipps habt ihr für Erstsemester?

Mareen: Sie sollten den Stoff strukturieren und sich möglichst eine Deadline setzen. Dabei großzügig kalkulieren, falls man krank wird oder eine Erkältung bekommt. Gut ist auch, sich über Lerngruppen zu kontrollieren. Da sieht man, wie viel die anderen schon gelernt haben, kann sich gegenseitig abfragen. Da braucht man dann natürlich den richtigen Lernpartner dazu.

Bernd: Viele Erstsemester unterschätzen auch die Hilfe, die sie von der Fachschaft bekommen können. Die sammeln dort alte Prüfungen und Klausuren. Im Grundstudium sind es bei Biologie ja hauptsächlich Wissensfragen. Über die alten Klausuren kann man sich eine Idee verschaffen, wie die Klausuren aussehen können.

Anne: Ich glaube, da muss jeder seine eigene Art finden. Es gibt unterschiedliche Lerntypen. Am Anfang nimmt man leicht alles zu ernst. Heute lerne ich auf Lücke und weiß, was ungefähr dran kommt. Aber das ist meine eigene Art. Ich glaube nicht, dass das anderen weiterhilft.

Christian: Bei Jura kann ich den Tipp geben: Von Anfang an mitlernen. Viele lassen vier oder fünf Semester schleifen - machen Party. Am Semesterabschluss beginnen sie eine Woche vorher zu lernen. Das geht gut bis zum Examen. Das Grundwissen fehlt dann häufig.

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