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Über Pausen, Arbeitsplatz und Lernstrategie

Have a break

Anfangen und dann 24 Stunden durchlernen. Das bringt bestimmt am meisten, denkst du. Aber ohne Pausen geht gar nichts, denn wenn dein Geist ruht, kann dein Hirn die Informationen in Ruhe verarbeiten. Deshalb sind Pausen wichtig und du solltest sie in deinem Tagesplan festlegen. Gönne dir nach einer halben Stunde Lernen fünf Minuten Ruhe, nach zwei Stunden eine viertel Stunde. Nach vier Stunden pauken solltest du zwei Stunden für eine große Pause einplanen. 

Joggen, Abwaschen - deine Pause

Was du in den Pausen tust, ist deine Sache. Wenn du beim Lernen viel liest, solltest du das in der Pause allerdings nicht tun. Lernforscher haben festgestellt, dass die Erholung größer ist, wenn sich die Pause vom Lernen stark unterscheidet. 

Das richtige Örtchen

Der Schreibtisch ist ein wichtiges Thema. Hier sollte alles sein, was du zum Lernen brauchst. Sonst musst du deine Arbeit ständig unterbrechen und nach einem Lexikon oder nach dem Taschenrechner suchen. Die Tischplatte sollte so groß sein, dass alle Lernutensilien darauf Platz haben. Im Zimmer sollte es nicht zu warm sein, damit du nicht müde wirst. 

Lernen geht ans Eingemachte

Die Bedingungen für optimales Lernen sind geschaffen. Jetzt geht's ans Eingemachte. Lernen bedeutet Arbeit, daran ändern auch Lernhilfen und -techniken nichts. Ein wenig Wissen über das Lernen ist aber durchaus hilfreich. Zum Beispiel, wenn du einen Text immer wieder liest und nichts hängen bleibt. 

Lernen, Lernen, Lernen - und kein Erfolg

Am besten können wir uns Dinge merken, die uns persönlich angehen - oder hast du schon einmal vergessen, wie du heißt oder dass du einem Freund 100 Mark geliehen hast? Finde heraus, was der Stoff, den du lernen sollst für dich bedeutet. Interessiert er dich? Ist er später im Beruf wichtig? Oder willst du einfach nur die Klausur bestehen? Auch das ist ein Motiv... 

Informationsverarbeitung ohne EDV

Außerdem gilt: Je tiefer du eine Information verarbeitest, um so besser bleibt sie hängen. Lies dir zum Beispiel Texte in Bezug auf eine Frage durch. Überleg dir nach dem Lesen, welche Fragen dein Prof in der Klausur stellen könnte. Fass den Text mit eigenen Worten zusammen. 

Bau dein Faktenwissen aus

Fakten sind schon auf das Minimum an Information reduziert. Sie zu lernen geht deshalb leichter, wenn du die Information ausweitest. Gehe zum Beispiel in deiner Vorstellung einen Weg entlang- von daheim zur Uni. Merke dir Gegenstände und Gebäude, an denen du vorbei kommst. Jetzt verknüpfe mit jedem Gegenstand und Gebäude etwas aus deiner Lern-Liste. Musst du sie abrufen, so gehst du im Geiste den Weg einfach noch einmal.

Zähne, Zebras und Tulpen

Lernforscher beobachteten, dass Menschen Bilder von gegenständlichen Dingen besser behalten als abstrakte Begriffe. Du musst für deine Fakten also ein Bild finden, um dich besser an sie zu erinnern. Du sollst dir wieder eine Liste merken: Suche für jeden Punkt deiner Liste ein Bild. Verknüpfe dann die Bilder durch weitere Bilder miteinander. So entstehen Assoziationsreihen. Merk dir zum Beispiel die Liste: Zebra - Zahn - Tulpe - Haus. Stell dir ein Zebra vor, das eine Tulpe frisst, stell dir vor, wie der Zahn die Tulpe zermalmt und dann stell dir vor, wie statt Geranien viele Tulpen im Balkonkübel von einem Haus blühen. Viele Gedächtniskünstler arbeiten übrigens mit solchen Techniken. Ob sie für dich persönlich sinnvoll sind, musst du selbst entscheiden. Denn Lernen ist eine individuelle Sache.

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Im e-fellows.net wiki kannst du dein Wissen teilen und von den Erfahrungen anderer Stipendiaten profitieren.

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