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Das Wunderkind der Hedgefonds-Szene

Griffin gilt als Wunderkind der Hedgefonds-Szene. Ende der 80er-Jahre begann er in seinem Wohnzimmer in Harvard eine der aufregendsten Karrieren in der Finanzbranche. Ausgerüstet mit einem Telefon, einem PC und 265.000 Dollar Startkapital, fing Griffin im Jahr 1987 als Student an zu investieren. Auch die Großmutter soll etwas dazu beigesteuert haben. Schon damals versuchte er, aus Preisdifferenzen Profit zu schlagen. Um die für seine Transaktionen benötigten Informationen zu optimierten, installierte er einen Satellitenempfänger auf dem Dach seines Studentenwohnheims. Dadurch erhielt er Live-Daten vom Markt. In Zeiten des Crashs 1987 schaffte es Griffin, innerhalb kurzer Zeit eine Million Dollar zu verdienen. Das sollte nur ein Vorgeschmack sein auf das, was später noch kommen sollte.

274.000 Dollar [Quelle: Handelsblatt]

Mathematik-Ass Griffin schloss sein Studium in Harvard mit einem Bachelor-Abschluss für Ökonomie ab. 2014 überreichte er seiner Alma Mater einen Scheck über die sensationelle Summe von 150 Millionen Dollar. Das wurde bis heute nicht übertroffen. Zehn Jahre vorher hatte er es richtig krachen lassen, als er seine zweite Frau Anne Dias-Griffin heiratete. Ihr gab er auf Schloss Versailles das Jawort. Der Ehe hat es nicht geholfen. Inzwischen ist er von der Gründerin des Hedgefonds Aragon Global Management geschieden. Sein Jahr für Jahr wachsendes Vermögen trifft das nicht. Für Griffin gilt weiter die Devise: "Wir sind Teil der gleichen Kräfte des Kapitalismus, die die amerikanische Wirtschaft aufgebaut haben. Starke Erträge lösen starken Kapitalzufluss aus, mehr Wettbewerber treten auf den Plan, und du musst dich weiterentwickeln und besser werden, oder du stirbst."

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