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In drei deutschen Städten arbeitet es sich besonders gut

München, Frauenkirche, Bayern [Quelle: pixabay.com]

Quelle: pixabay.com

Drei deutsche Städte haben es in einer aktuellen Analyse unter die fünf attraktivsten Städte für Arbeitnehmer weltweit geschafft. Die deutsche Hauptstadt ist allerdings nicht dabei.

Es sind die üblichen Verdächtigen: Regelmäßig belegt München einen der oberen Plätze wenn nach der Stadt gefragt wird, in welcher der Freizeitwert hoch oder das Lebensgefühl gut ist, sprich: die besonders beliebt ist. Auch in punkto Attraktivität bei Arbeitnehmern ist die bayerische Landeshauptstadt nun deutschlandweit die beliebteste Metropole – und belegt selbst im weltweiten Vergleich den zweiten Platz. Das sagt zumindest eine Studie des Umzugsdienstleisters Movinga.

Im Deutschland-Ranking folgen Hamburg, Stuttgart und Frankfurt auf den Plätzen zwei, drei und vier. Im weltweiten Vergleich landen diese Städte ebenfalls unter die Top Ten der Städte mit den besten Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Hauptstadt Berlin landet im Vergleich der deutschen Städte dabei lediglich nur auf dem fünften Platz hinter Köln – und schafft es im weltweiten Vergleich immerhin auf Platz 14.

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Deutsche Städte ganz weit vorne

Die Rangliste der attraktivsten Städte der Welt für Arbeitnehmer führt Boston vor München an, gefolgt von dem kanadischen Calgary, Hamburg und Stuttgart. Die Finanzmetropolen London und Singapur landen erst auf Platz sechs und sieben, gefolgt von Oslo, Frankfurt und Edinburgh.

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Die Stärke der deutschen Städte im globalen Vergleich erklären die Urheber der Analyse damit, dass sich Deutschland in den vergangenen Jahren als Motor des Arbeitsmarktes in Europa etabliert habe. Zudem verfüge Deutschland über ein beispielloses Gesundheitssystem, niedrige Jugendarbeitslosigkeit und eine verhältnismäßig  gute Chancengleichheit für Frauen auf dem Arbeitsmarkt.

Auch Inklusion junger Menschen und Frauen betrachtet

Für seine Rangliste hat der Umzugsdienstleister Movinga 100 Städte und um den Globus mit besonderem Blick auf deren Beschäftigungsmöglichkeiten betrachtet. Dafür wurden zunächst mehrere Kriterien identifiziert, deren Qualität für die einzelnen Städte bewertet wurden.

Zu diesen Kriterien gehörten unter anderem die ökonomischen Vorzüge für Start-ups, aber auch für etablierte Unternehmen, der herrschende Lebensstandard inklusive des verfügbaren Einkommens, Leistungen im Gesundheitswesen sowie die Inklusion junger Menschen, Frauen und Expats in den Arbeitsmarkt.

Zudem wurde die Anzahl der Zuwanderer, das Maß an Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern und die Lebenshaltungskosten beleuchtet, um am Ende eine Gesamtpunktzahl je Stadt zu ermitteln und eine Platzierung der untersuchten Städte zu ermöglichen.

Hongkong, Singapur und Dubai besonders beliebt

Die Daten, nach denen die einzelnen Kriterien bewertet wurden, wurden unter anderem einer Analyse des Weltwirtschaftsforums, Informationen zu Startup-Gründungen der Datenbank Crunchbase, die Geschäftsdaten privater und öffentlicher Unternehmen sammelt, sowie insbesondere OECD-Studien zwischen 2011 und 2016 entnommen.

Deshalb wurden die derzeit 36 OECD-Länder in die Städteanalyse einbezogen.Hinzu kamen außerdem einige Länder, die derzeit eine steigende Anzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten verzeichnen, etwa Hongkong, Singapur oder Dubai, die bei Expats derzeit besonders beliebt sind.

Gleichzeitig wurden Israel, Lettland, Litauen, Luxemburg, Neuseeland sowie die Türkei ausgenommen, da hier nur unvollständige oder veraltete Daten zur den einzelnen Faktoren vorlagen. In diesen Ländern wurden dann Ballungsräume identifiziert und um die Pendlerzone erweitert.

Blick auf den "Gender Pay Gap"

Die 100 ausgewählten Städte wurden dann mit Blick auf die vorab festgelegten Kriterien betrachtet und deren Qualität für die einzelnen Städte nach einem Punktesystem von 0 bis 10 bewertet. Je höher die Punktzahl, desto besser schnitt die Stadt im Vergleich zu den anderen Städten ab, die ebenfalls unter die Lupe genommen wurden.

Beispielsweise zeigt eine Punktzahl von 9 bei "Gender Pay Gap" an, dass die Stadt eine niedrige Lohnlücke zwischen den Geschlechtern im Vergleich zu anderen Städten im Ranking aufweist. Mit Blick auf die Lebenshaltungskosten zeigt wiederum ein niedriger Wert besonders hohe Kosten an.

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Kommentare (2)

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  1. Anonym

    Stimmt - da haben wir im Newsletter-Teaser versehentlich eine Stadt unterschlagen. Entschuldigung! "Die Hauptstadt Berlin landet im Vergleich der deutschen Städte dabei lediglich nur auf dem fünften Platz hinter Köln" müsste korrekterweise lauten "Die Hauptstadt Berlin landet im Vergleich der deutschen Städte dabei lediglich nur auf dem sechsten Platz hinter Köln". Leider stammt der Originaltext von der FAZ und wir dürfen daran keine Anpassungen vornehmen.

  2. Anonym

    Die Angaben verwirren mich. In Überschrift und Teaser sind drei deutsche Städte unter den weltweiten Top 10. Welche von München, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt ist nun keine deutsche Stadt? Auch "Berlin [...] auf dem fünften Platz hinter Köln" deckt sich nicht so recht mit der Grafik.

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