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Leistungsträger führen und profitieren

Schild: Erfolg, Karriere [Quelle: freeimages, Autor: cobrasoft]

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Was macht ein erfolgreiches Team aus? Sind es die Mitarbeiter mit herausragenden Leistungen, die ein Unternehmen entscheidend voranbringen? Oder sind hochbegabte Individualisten eher eine Gefahr, weil sie sich schwer integrieren lassen? Hochbegabte sind Chance und Risiko zugleich - entscheidend ist die Führung. Worauf es ankommt, beschreibt der hochbegabte Manager Maximilian Lackner in seinem Buch 'Talent-Management spezial'.

Fähige Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu halten, zählt zu den größten Herausforderungen für Unternehmen. Dabei konkurrieren sie mit Arbeitgebern aus der ganzen Welt, zumal immer mehr Hochsachulabsolventen bereit und in der Lage sind, international Karriere zu machen. Entscheidend für den Erfolg im "War for Talents" ist längst nicht mehr alleine das Gehalt, sondern vielmehr ein Umfeld, in dem die Mitarbeiter ihre Persönlichkeit entfalten können. Teams sind dann besonders erfolgreich, wenn es gelingt, aus guten Individualisten eine Einheit zu formen. Das gilt besonders für hochbegabte Kollegen.

Man muss es sich vorstellen wie im Fußball: Brilliante Techniker können auf dem Platz den entscheidenden Unterschied machen und eine Mannschaft zum Sieg führen. Sie können aber auch das Klima im Team derart stören, dass ein geschlossenes Auftreten nicht mehr möglich ist. Ob Top-Spieler eine Bereicherung sind oder ob sie zum Problem werden, ist eine Frage des Umgangs. Der Trainer muss die Stärken entwickeln, darf dabei die Persönlichkeit des Spielers und seine Wünsche aber niemals aus den Augen verlieren. Nur dann wird ein herausragender Individualist zu einem wertvollen Teil der Mannschaft. 

Hochbegabte haben ein großes Potenzial - wenn man richtig mit ihnen umgeht

Ersetzt man "Spieler" durch "Mitarbeiter" und "herausragend" durch "hochbegabt", kann man die Fußball-Metapher leicht auf das Management im Unternehmen anwenden. Mit ihren analytischen Fähigkeiten, ihrer Kreativität und der schnellen Auffassungsgabe können Hochbegabte eine Verstärkung des Teams sein und maßgeblich dazu beitragen, dass Ziele erreicht werden. Richtig gefördert, haben sie häufig das Potenzial, Führungsaufgaben zu übernehmen. Allerdings gelten Hochbegabte auch als anspruchsvoll, rastlos und schwierig zu führen. Doch wie soll man ihn behandeln, den klugen Querdenker?

Leistungswille zulassen und Regeneration einfordern

Am besten ganz normal. Hochbegabte wollen keine Sonderbehandlung, sie wollen dazugehören. Wie bei jedem anderen Mitarbeiter sollten Führungskräfte in einem persönlichen Gespräch klären, welche Aufgaben der hochbegabte Mitarbeiter übernehmen und wie er zum Erfolg des Unternehmens beitragen kann. Hierbei ist es sinnvoll, das Ergebnis zu bewerten und nicht den Aufwand (Arbeitsstunden) oder den Weg, den der Mitarbeiter gewählt hat, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Vor allem leistungsstarke Mitarbeiter schätzen es, wenn man ihnen Freiräume zugesteht, damit sie ihre Kreativität und Lösungskompetenz frei entfalten können. Außerdem sollten Vorgesetzte Themen wie Schlaf und Selbstausbeutung ansprechen, weil Leistungsträger nicht immer ausreichend auf die eigene Regeneration achten.

Kleine Marotten akzeptieren, den langfristigen Kurs aufzeigen

Manchmal zeigen Hochbegabte Verhaltensweisen, die allgemein als unhöflich empfunden werden. Fühlt sich ein Hochbegabter beispielsweise in einem Meeting gelangweilt, kann es sein, dass er aus dem Fenster schaut anstatt sich dem Kollegen zuzuwenden, der gerade das Wort hat. Das bedeutet aber nicht, dass er der Sitzung nicht folgt. Bei Fragen wird er stets sofort richtig antworten. Deshalb sollten Vorgesetzte dieses sonderbare Verhalten tolerieren - vor allem, wenn der Kollege sonst einen respektvollen, konstruktiven Umgang pflegt. Da Hochbegabte daran interessiert sind, sich und das Unternehmen weiterzuentwickeln, sollte man ihnen frühzeitig eine Perspektive aufzeigen. Mit diesem Ziel vor Augen werden sie sich mit vollem Einsatz dafür einsetzten - und dem Unternehmen großen Nutzen bringen.

Hochbegabte führen - mit Tipps von einem hochbegabten Manager

Wie viel Intelligenz braucht Management - wie viel Management braucht Intelligenz? Diese Leitfrage beantwortet Dr. Maximilian Lackner in seinem Buch "Talent-Management spezial. Hochbegabte, Forscher und Künstler erfolgreich führen". Lackner ist als Unternehmer, Investor und internationaler Manager tätig. Und er weiß aus eigenem Erleben, wovon er spricht - denn Lackner ist selbst hochbegabt. In seinem Buch gibt er Tipps, wie man als Leistungsträger seinen Platz im Unternehmen findet, Teil des Teams wird und dennoch seine Persönlichkeit "ausleben" kann. Personalverantwortliche und Mitarbeiter lernen, wie man mit hochbegabten Kollegen umgeht, sie integriert und ihr Potenzial für das ganze Team zur Entfaltung bringt.

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