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Als Biologin – in der Wissenschaft (sowie Zahlen & Fakten)

Ich habe im Bachelor-Studium Life Sciences studiert, ein sehr weit gefächertes Fach, das grundsätzliche Einblicke in viele Fachgebiete liefert. Am Ende des Studiums habe ich mich dann entschieden, den Standort und auch das Studienfach zu wechseln. Dazu habe ich mich ...

... bei einem Forschungsinstitut der Technischen Hochschule Mittelhessen für meine Bachelor-Arbeit beworben.

Meine Sorge, mit einem so breit gefächerten Studium keine Spezialisierung vornehmen zu können, ist schnell verflogen, als ich mich während meiner Bachelor-Arbeit in die Zellkulturtechnik vertieft habe und mir in diesem Bereich sehr viel neues Wissen angeeignet habe.

Mit dieser Zuversicht habe ich dann den Biotechnologie-Master an der Technischen Hochschule Mittelhessen angefangen. Während meines Studiums konnte ich weiter am Institut für Bioverfahrenstechnik und Pharmazeutische Technologie arbeiten und war in einem Projekt mit einem Industriepartner beschäftigt. Dadurch konnte ich meine Master-Arbeit in dieser Firma schreiben. So habe ich acht Monate Industrieluft in einem GMP-Betrieb geschnuppert – eine Erfahrung, auf die ich nur ungern verzichtet hätte.
Da meinem Institut im Rahmen eines Forschungszentrums Förderungen in Millionenhöhe zugesagt wurden, wurden viele Promotionsstellen ausgeschrieben. Meine Arbeitsgruppenleiterin fragte mich noch während meiner Master-Arbeit, ob ich Interesse an einer Promotion am Institut hätte. Das hatte ich.

Nun arbeite ich seit knapp drei Jahren an meiner Doktorarbeit. Meine Kollegen sind zum Großteil auch Doktoranden und es herrscht eine gute Stimmung im Team. Die Institutslabore sind sehr gut ausgestattet und jedem Doktoranden wird ermöglicht, auch an internationalen Kongressen teilzunehmen und seine Forschungsergebnisse zu präsentieren und diskutieren.

Rückblickend ist der Stein für die Promotion bereits ins Rollen gekommen, als ich mich entschlossen habe, an das IBPT zu gehen. Ich kann heutigen Studierenden nur empfehlen, sich schon während des Studiums an der eigenen Hochschule umzusehen, was an Forschung betrieben wird. Praktika oder eine Hiwi-Tätigkeit am Institut können vieles erleichtern. Beim Lernen der Theorie konnte ich oft den Bogen zu den Arbeiten in der Praxis schlagen.

Jasmin, Doktorandin der Biotechnologie an der Justus-Liebig-Universität in Gießen

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