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Als Biologe – in der industriellen Forschung

Ich habe Diplom Biologie an der TUM studiert. Die Disziplinen an der TUM beschränkten sich damals auf die drei klassischen Bereiche: Botanik, Zoologie und Mikrobiologie. Mein Interesse lag aber auf der Humanbiologie, so dass ich für Praktika, Diplomarbeit und PhD ins Klinikum "Rechts der Isar" ging. Während meiner Zeit dort ...

... habe ich Kenntnisse zu diagnostischen Verfahren, wie in-vitro Diagnostics, und Bildgebenden Verfahren (PET.), erworben. Auf Grundlage dieser Erfahrungen habe ich mich bei Roche in Kaiseraugst als Testentwickler beworben.
Zum Zeitpunkt meiner Anstellung wurde das Unternehmen Boehringer Mannheim gerade in den Roche-Konzern integriert. Das war eine sehr spannende Zeit, weil das Know-how von zwei Firmen zusammengetragen wurde. Eine meiner Aufgaben lag dementsprechend auch im Wissenstransfer: Von Kaiseraugst ging es für mich nach Penzberg.

Das Werk in Penzberg ist eines der größten Biotechnologiezentren in Europa. Es ist der einzige Roche-Standort weltweit, wo beide Divisionen des Roche-Konzerns – Pharma und Diagnostik – parallel forschen, entwickeln und produzieren.

Ich bin nun seit 18 Jahren in der Firma und seit acht Jahren als Abteilungsleiter im Bereich Forschung und Entwicklung. Aktuell ist es meine Aufgabe, gemeinsam mit meinen Mitarbeitern, ein Entwicklungsprojekt zu starten, das sowohl Geräte- als auch Testentwicklung beinhaltet. Genauso wie Diskussionen von Testmethoden und System Requirements sowie Themen zu Reagenzkonzepten, gehören auch Personalaufgaben wie Stellenausschreibungen, Bewerbungsgespräche und Infrastrukturorganisation zu meinem Aufgabengebiet. Die tägliche Arbeit in meinem Büro in München ist also sehr abwechslungsreich.

Bei Roche bin ich schon solange, weil es unterschiedliche berufliche Möglichkeiten und zahlreiche verschiedene und interessante Fragestellungen gibt. In der Vergangenheit habe ich bereits mit den Standorten in Europa, USA und Japan zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen und die Kultur bei Roche sind zwei der Hauptargumente, warum ich hier auch noch lange bleiben werde.

Dr. Peter Heiss, Abteilungsleiter in Forschung & Entwicklung bei Roche

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