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Die perfekte Zeit für eine Diät

5/7: Nutzen Sie die Zeit für eine Diät

Einkaufen, Heimschleppen, Zubereiten, und dann auch noch jeden Bissen einzeln kauen: Essen ist die reinste Zumutung für Ihr Zeitkonto.

Der Begriff hat ohnehin einen Anklang des Festlichen, von dem Sie sich verabschieden sollten: Zurück zur guten alten Nahrungsaufnahme. Gerichte aus der Mikrowelle (kann man auch super online bestellen, das spart mindestens 20 Minuten Einkauf und Drumherum) werden unterschätzt. Am Schreibtisch eingenommen, haben Sie mindestens 30 Minuten Zeit gewonnen – pro Mahlzeit! Rechnen Sie das mal auf Ihre Examenszeit hoch.

Echte Profis schlagen sich natürlich selbst damit nicht mehr rum, sondern greifen zu Nahrungspulver à la Soylent Green, das mit Leitungswasser aufgegossen wird (womit auch der Flüssigkeitsbedarf gedeckt wäre). Das ist vielleicht ein wenig eintönig, wird aber durch die anregende geistige Kost während der Lernphase aufgewogen.

 6/7: Setzen Sie ruhig auf mehr als ein System

Optimieren Sie Ihre Lern-Systeme stets weiter. Nur weil Sie mit Karteikarten ein gutes System gefunden haben, heißt das nicht, dass ein anderes nicht noch besser funktionieren könnte. Nur weil Sie glauben, ein bestimmtes Rechtsgebiet passabel gelernt zu haben, bedeutet das nicht, dass nicht irgendwo noch ein obskures Nischenproblem lauert. Und wenn Sie mit Ihren Probeklausuren immer rechtzeitig fertig werden, heißt das vermutlich einfach, dass Sie die Hälfte der Probleme übersehen haben.

Wichtig ist deshalb, sich stets nach anderen Seiten umzusehen. Auch wenn es unterschiedliche Lerntypen gibt: Was, wenn das System des Kommilitonen ganz einfach besser ist? Sicherheitshalber sollten Sie es ausprobieren – und alle anderen Varianten auch, bis hin zu Selbsthypnose und vertonten Lehrbüchern zum Einschlafen. Wenn Sie Ihren Lernplan in der nötigen Tragweite umstellen und ergänzen wollen, können Sie damit Tage verbringen. Dass Sie die für die Vorbereitung verlieren, wird durch den zusätzlichen Lerneffekt aber locker aufgewogen.

7/7: Melden Sie sich erst an, wenn Sie sich sicher sind

Solange Sie nicht das Gefühl haben, absolut alles zu wissen, sollten Sie sich keinesfalls zum Examen anmelden. Glauben Sie's uns: Irgendwann kommt der Tag, an dem Sie sich endlich sicher fühlen. An dem keine schwierige Frage, kein atypischer Sachverhalt und kein noch so obskures Rechtsgebiet Sie mehr aus der Ruhe bringen kann.

Wenn es so weit ist, sollten Sie sich zum Examen anmelden – aber auch wirklich erst dann. Sollte das ein paar Jahre länger dauern als bei anderen, denken Sie, woran Sie ohnehin immer denken sollten: Dass es nichts Wichtigeres gibt als Ihr Examen – und was alles schiefgehen könnte, wenn man Sie auf dem falschen Fuß erwischt. Wo so viel auf dem Spiel steht, sind Restrisiken nicht akzeptabel. Sollte Sie jemand davon überzeugen wollen, dass dieser Zeitpunkt nie kommen, es immer irgendeine Lücke geben wird und Sie irgendwann wahnsinnig werden, wenn Sie noch länger lernen, dann sagen Sie ihm, dass er: – wait for it – keine Ahnung hat.

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"Perspektiven für Juristen" gibt einen Überblick über Berufsbilder und bietet hilfreiche Tipps für die Studien- und Karriereplanung für angehende Juristen.

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