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Welche Hochschule ist die Nummer eins?

Quelle: unsplash.com, Caleb Jones

Die Frage nach der besten Hochschule beschäftigt nicht nur Millionen von Studenten. Auch Bildungsforscher, Zeitungsverlage und Website-Betreiber zerbrechen sich darüber regelmäßig die Köpfe – und veröffentlichen ihre Ergebnisse in diversen Rankings. Wir stellen die bekanntesten Bestenlisten vor und erklären, wie du Rankings für deine Studienwahl nutzen kannst.

Uni-Rankings sollen die Qualität von Bildungsinstituten objektiv messen. Doch nicht immer kommen sie bei der Kür der Top-Adressen zum selben Ergebnis: Wurde eine Uni in diesem Ranking noch in den höchsten Tönen gelobt, liegt sie in jenem nur im Mittelfeld. Welchem sollst du also vertrauen?

Die unterschiedlichen Ergebnisse ergeben sich durch abweichende Bewertungskriterien, die zur Bildung der Bestenlisten herangezogen werden. Was in einem Ranking eine große Rolle spielt, ist im anderen zweitrangig oder sogar unerheblich.

Um Uni-Rankings sinnvoll für deine Auswahl zu nutzen, musst du dir also auch über deine eigenen Prioritäten klarwerden. Ist es dir besonders wichtig, dass die Professoren an deiner künftigen Alma Mater als Koryphäen ihres Fachs gelten? Legst du großen Wert auf ein ausgedehntes internationales Netzwerk? Oder willst du an einer Hochschule studieren, die bei Recruitern besonders beliebt ist? Mit diesen Kriterien im Hinterkopf kannst du das Ranking auswählen, dessen Maßstäbe am besten zu deinen eigenen Vorstellungen passen.

Wo findest du deine Traumuni …

… wenn du zur Nummer eins möchtest?

Du gehst bestimmt davon aus, dass ein Ranking eindeutige Plätze vergibt, es also Gewinner und Verlierer gibt. Das ist zum Beispiel der Fall bei den britischen Rankings Times Higher Education und QS World University Ranking. Den Platz im Ranking bestimmen Indikatoren wie zum Beispiel Qualität der Lehre oder Häufigkeit der Zitierungen.

Klare Sieger gibt es auch bei der Global University Employability Survey: Arbeitgeber aus 22 Ländern, darunter Deutschland, stimmen unter anderem darüber ab, welche Erfahrungen sie mit Absolventen bestimmter Hochschulen gemacht haben und welche Fachkenntnisse diese für ihre Arbeit mitbringen.

… wenn dir verschiedene Faktoren wichtig sind?

Nicht alle finden, dass es eine gute Idee ist, Hochschulen einen festen Platz zuzuweisen. Deswegen benutzen manche Rankings sogenannte Ranggruppen. Eines der bekanntesten in Deutschland, das CHE-Ranking, möchte nach eigenen Angaben ein "differenziertes Bild" erstellen, und zwar durch Spitzen-, Mittel-, und Schlussgruppen in verschiedenen Kategorien. Dazu zählen neben Ausstattung und Forschung auch die internationale Ausrichtung sowie Arbeitsmarkt- und Berufsbezug.

"There's no such thing as the best university in the world" heißt es bei U-Multirank. Das Portal vergibt Noten von "A" (sehr gut) bis "E" (schwach) unter anderem für Lehre und regionales Engagement.

… wenn du auf die Erfahrungen anderer Studierender vertraust?

Einen anderen Weg gehen Unicheck und Studycheck.de: Sie basieren einzig und allein auf den Bewertungen von Usern. Bei Unicheck wählst du zunächst eine Fächergruppe; danach erhältst du eine Liste mit Hochschulen, die in bestimmten Kategorien mit Sternen bewertet wurden. Hier sucht man vergeblich nach einem eindeutigen ersten Platz, denn dieser hängt davon ab, ob du nach Weiterempfehlung, Ausstattung oder ähnlichen Kriterien filterst. Bei Studycheck werden Universitäten und (Fach-)Hochschulen anhand ihrer Beliebtheit gerankt. Der Beliebtheitsscore ergibt sich aus der Sternebewertung (zwischen 0 und 5), der Weiterempfehlungsquote und der Anzahl an Stimmen.

… wenn du spezielle Wünsche hast?

Während manche Rankings allgemein und für viele verschiedene Hochschulen und Studiengänge konzipiert wurden, gibt es auch spezifische Ranglisten, so zum Beispiel die Business-School-Rankings der Financial Times oder das Ranking des Economist für MBA-Programme. Darüber hinaus beleuchtet das "Hochschulranking nach Gleichstellungsaspekten" des Leibniz Instituts für Sozialwissenschaften in Köln, wie es um die Gleichstellung von Mann und Frau an deutschen Hochschulen bestellt ist.

Die bekanntesten Hochschul-Rankings und ihre Ergebnisse im Überblick

Wer Hochschul-Rankings sinnvoll für sich nutzen will, muss also ein bisschen Zeit investieren. Wir haben dir einen Teil der Arbeit schon abgenommen und die bekanntesten Rankings (national und international) genauer unter die Lupe genommen. Hier verraten wir dir Näheres zu den Bewertungskriterien – und auch, welche Hochschule im Rennen um Platz eins den Sieg einfährt.

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