Partner von:

Studium im Herzen Europas

Zürich in der Schweiz [Quelle: unsplash.com, Claudio Schwarz]

Quelle: unsplash.com, Claudio Schwarz

Die schweizerische Hochschullandschaft ist überschaubar, aber international anerkannt. Außerdem kannst je nach Uni auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch studieren. Weitere Infos für dein Studium in der Schweiz findest du im Beitrag.

Hochschullandschaft in der Schweiz

Die Hochschullandschaft in der Schweiz ist klein. Es gibt zum einen die zwei Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETH) und zum anderen zehn reguläre Universitäten. Der größte Unterschied zwischen den ETH und den Universitäten ist die deutlich technischere Interpretation der angebotenen Studiengänge und zum anderen natürlich die nationale Förderung, wohingegen für die Universitäten die jeweiligen Kantone für die Finanzierung zuständig sind.

In der Schweiz kannst du in drei der vier Landessprachen studieren. Die Universitäten Basel, Bern, Luzern, St. Gallen, Zürich und die ETH Zürich sind im deutschsprachigen Teil der Schweiz. Die Universitäten Genf, Lausanne und Neuchâtel sowie die ETH Lausanne befinden sich im französischsprachigen Teil der Schweiz. Es gibt sogar eine zweisprachige Universität, die Universität Freiburg Schweiz – hier kannst du auf Deutsch und Französisch studieren. Schließlich gibt es im Tessin noch die Universität Lugano, auf der du auf Italienisch und Englisch studieren kannst.

Darüber hinaus gibt es noch Fachhochschulen und private Universitäten. Für die Auswahl des Studiengangs helfen dir die Websites der Unis sowie Übersichten:

Wenn du einen Studiengang gefunden hast der dich interessiert, musst du dich offiziell bewerben. Schweizer Bürger können an jeder Universität studieren. Dies gilt für Ausländer, insbesondere Nicht-EU-Bürger, leider nicht ohne Weiteres. Insbesondere in St. Gallen oder der ETH Zürich kommen teilweise noch Auswahlgespräche hinzu.

Universitäten-Ranking der Schweiz

Insbesondere die ETH Zürich ist das Aushängeschild der Schweizer Hochschullandschaft und auch ganz vorne bei internationalen Universitäts-Rankings dabei. Oft lohnt es sich aber insbesondere die Wahl der Universität auch vom Fach abhängig zu machen, da regional die fachlichen Stärken der Universitäten verschieden sind.

Das Shanghai-Ranking listet seit 2003 jährlich die 500 besten Universitäten der Welt auf. Danach sind die besten Universitäten der Schweiz:

  1. ETHZ (Rang 19)
  2. Universität Genf (Rang 53)
  3. Universität Zürich (Rang 54)
  4. EPFL (Rang 92)
  5. Universität Basel (Rang 101-150)
  6. Universität Bern (Rang 101-150)
  7. Universität Lausanne (Rang 201-300)
  8. Universität Freiburg (Rang 301-400)

Quelle: Shanghai Ranking 2016

Ein weiteres Ranking ist das World University Ranking der Times Higher Education, bei dem auch die ETH Zürich unangefochten an der Spitze der Schweizer Universitäten steht.

  1. ETHZ (Rang 9)
  2. EPFL (Rang 30)
  3. Universität Basel (Rang 98)
  4. Universität Zürich (Rang 106)
  5. Universität Bern (Rang 110)
  6. Universität Genf (Rang 137)
  7. Universität Lausanne (Rang 151)
  8. Universität Freiburg (Rang 251-300)
  9. Universität Neuchatel (Rang 401-500)
  10. Universität St. Gallen (Rang 401-500)

Quelle: Times World University Rankings 2016

Studieren in der Schweiz

Bewerbungsfristen

Die Bewerbungsfristen variieren zwischen den Universitäten und Studiengängen. Ob eine Zulassung auch zum Frühjahrssemesters möglich ist, ist fachabhängig. Es kann durchaus möglich sein, dass Studierende mit ausländischem Vorbildungsausweis andere Bewerbungsfristen einhalten müssen.

Für das Studium in (Zahn-)Medizin erfolgt eine Bewerbung grundsätzlich zum Herbstsemester über swissuniversities.ch. Der Anmeldeschluss ist dabei einheitlich auf den 15.02. festgesetzt.

Semesterzeiten

In der Schweiz sind die Semesterzeiten an Universitäten häufig anders, als jene in Deutschland. Das Frühjahrssemester (FS) startet im Februar und endet im August. Das Herbstsemester (HS) startet im September und endet im Januar. Insbesondere ist es dadurch schwer zum FS an eine schweizer Universität zu wechseln, da die Semester sich offensichtlich mit denen einer deutschen Universität hier stark überschneiden.

Studiengebühren

Schweizer Universitäten erheben einheitlich Studiengebühren. Sie entfällt bei einem Studienaufenthalt in der Schweiz über das Erasmus-Programm. Die Studiengebühren für Schweizer und Bürger der EU-Staaten betragen häufig bis zu 1.000 Euro pro Semester. Wohingegen Nicht-EU-Bürger einen immens höheren Betrag zahlen.

Promovieren in der Schweiz

Wenn du eine Promotion anstrebst, kannst du dies ebenfalls an allen Schweizer Universitäten beginnen. Das Schöne ist, dass du während der Promotionszeit als "Promotionsstudent" eingeschrieben bist und damit in alle Vorzüge eines Studenten kommst. Für Doktoranden gilt das oben beschriebene Auswahlverfahren nicht – hier bewirbst du dich direkt bei dem jeweiligen Lehrstuhlinhaber. Dieser wird dir dann sagen, wie das weitere Verfahren ist (i.d.R. erhältst du einen Arbeitsvertrag an der jeweiligen Universität). Eine gute und relativ häufig praktizierte Möglichkeit ist, extern zu promovieren, d.h. du wirst über ein Forschungsprojekt finanziert oder von einer der dreizehn Förderwerke in Deutschland. Hier sind die Bestimmungen aber stark unterschiedlich – du solltest dich vorher informieren, ob ein Auslandsstipendium möglich ist.

Die Doktorwürde, die dir verliehen wird, hat ein etwas anderes Notensystem als in Deutschland. Den akademischen Grad darfst du aber problemlos auch in Deutschland tragen. Einige Universitäten verleihen einen eigenen Dr. HSG (St. Gallen) oder Dr. ETH (ETH Zürich).

nach oben

Alle Website-Inhalte sowie die Community gibt es auch als App für Android und Apple.

Tipps fürs Studium und

Infos zu Top-Unis - einmal

monatlich in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren