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Verpflegung, Sightseeing & Finanzen

Verpflegung

  • Du hast immer eine Plastikflasche dabei, die du an Wasserhähnen oder öffentlichen Brunnen auffüllst.
  • Frisches Obst kaufst du auf dem Markt, wo du die Preise verhandeln kannst.
  • Weil du schlau bist, meidest du die touristischen Hauptrouten. Zwei Querstraßen weiter stößt du dort auf günstige Restaurants, die die Einheimischen besuchen (ein gutes Zeichen ist).
  • Manchmal gehst du aber auch mit der Masse – indem du ihre Schwarmintelligenz für dich nutzt. Das Tourismusportal TripAdvisor (auch als App erhältlich) verzeichnet mehr als fünf Millionen Restaurants mit aktuellen Nutzerbewertungen. So entdeckt du kulinarische Perlen, die dir sonst entgangen wären.
  • Vor allem in Südostasien ist der Preisunterschied zwischen lokalen und internationalen Gerichten sehr groß. Für internationale Küche bezahlst du nicht selten den vierfachen Preis. Begib dich also einfach auf eine kulinarische Entdeckungsreise. Denn das Essen der Straßenstände ist sehr lecker und günstiger. Außerdem wird hier – das ist vor allem in tropischen Ländern wichtig – meist mit sehr frischen Zutaten gekocht.

Sightseeing vor Ort

Weil du clever bist, hast du dein Reiseziel schon zuvor übers Internet oder den Reiseführer kennengelernt und herausgefunden ...

  • ... welche Kombi-Angebote für Sehenswürdigkeiten (zum Beispiel Städtepässe) und Nahverkehr (zum Beispiel Gruppentickets) sich tatsächlich lohnen.
  • ... an welchen Tagen Museen nichts kosten oder Gratis-Stadtführungen angeboten werden. "Sandemans New Europe" bietet zum Beispiel in vielen Städten freie Führungen an.
  • ... welche Attraktionen man preis- und zeitsparend im Voraus buchen sollte.
  • ... wo man (wie an der TKTS-Box in London) kurzfristig günstige Theater- oder Musicalkarten bekommt.

Finanzen

  • Vergleich die Wechselkurse deiner Bank mit denen im Urlaubsland, damit du weißt, wo der Geldtausch günstiger ist.
  • Online-Banken (wie die DKB) und die Santander Consumer Bank bieten kostenlose Kreditkarten an, mit denen du im Ausland gebührenfrei Geld abheben kannst. Vergleiche die Banken im Voraus, um lästige Abhebungsgebühren zu umgehen. Achtung: Bei der DKB gilt seit 2017: Nur, wenn du zu den "Aktivkunden" gehörst (monatlicher Geldeingang mindestens 700 Euro), kannst du im Ausland kostenlos abheben.
  • Generell gilt: Immer den Studentenausweis dabeihaben! Prüf auch vor dem Urlaub, ob sich die Anschaffung des internationalen Studentenausweises ISIC (15 Euro/Jahr) lohnt, der allerdings eher eine Mitgliedskarte für ein Rabattsystem ist und dich nicht davon entbindet, deinen nationalen Studentenausweis vorzuweisen.
  • Seit 2017 entfallen die Roaming-Gebühren in der EU. Die Preise für Daten, Anrufe und SMS entsprechen deinem Tarif zu Hause. Doch Vorsicht: Unter Umständen hast du nicht das volle Datenvolumen zur Verfügung. Manche Anbieter haben zudem nicht automatisch auf die neuen Regelungen umgestellt.
  •  In Nicht-EU-Ländern sparst du mitunter mit ausländischen Prepaidkarten viel Geld, während du im Internet surfst.

Extratipps der e-fellows.net community

  • Wer studiert, hat garantiert Freunde, die gerade ein Erasmusjahr oder Praktikum im Ausland machen. Warum nicht fragen, ob noch ein Meter im Bett frei ist (und sich so die Unterkunft sparen)?
  • Prüf im Vorfeld, ob Flughafen-Busse und -Züge günstiger sind als "normale" öffentliche Verkehrsmittel. Rechne aber auch den Faktor Zeit mit ein: Um drei Euro zu sparen, lohnt es sich kaum, eine Stunde länger mit schwerem Gepäck in einer fremden Stadt unterwegs zu sein.
  • Wer größere Anschaffungen (zum Beispiel Smartphone) plant, sollte prüfen, ob der Wunschartikel im Zielland günstiger sein könnte.
  • Reiseführer bekommst du als ADAC-Mitglied kostenlos.
  • Teilweise isst du mit einem Studentausweis günstig in einer fremden Unimensa.
  • Wer in der Gruppe reist, kommt fast überall billiger weg: Gruppentickets im Nahverkehr und Mehrbettzimmer im Hostel sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, um gemeinsam zu sparen.

Im folgenden findest du sechs Tipps für ganz spezielle Orte, an denen sich günstig Urlaub machen lässt.

Viva Polonia!

 

© unsplash.com

Was für unseren Nachbarn im Osten spricht: Der günstige Währungskurs von Euro auf Zloty, die vielseitige Naturlandschaft (in Polen befindet sich der letzte Urwald Europas) und die gastfreundlichen Bewohner.

Eine echte Perle ist zum Beispiel die Europäische Kulturhauptstadt des Jahres 2016, Breslau (auf Polnisch: Wrocław, sprich: "Wrotzwuaff"). Die traumhafte Altstadt lädt ein zum entspannten Flanieren. Wenn du dich für Geschichte interessierst, empfehlen wir dir das Panorama von Raclawice: Das eindrucksvolle 360-Grad-Gemälde stellt die in Polen berühmte Schlacht zwischen der polnischen und russischen Armee aus dem Jahr 1794 dar. Cineasten kommen auf ihre Kosten, wenn sie das Museum MovieGate mit seinen Filmrequisiten und optischen Illusionen besuchen. Im Sommer bietet dir die Breslauer Fontäne zudem Abkühlung und eine beeindruckende Multimediashow.

Abenteuerurlaub für wenig Geld bieten dir dagegen die Masuren mit ihrer Seenplatte. Auf einer Fläche von 1.732 Quadratkilometern kommen 486 Quadratkilometer Wasserfläche. Beste Voraussetzungen für eine ausgedehnte Kanutour. Wenn du mehr auf Kultur stehst empfehlen wir dir das Barockschloss Dönhoffstadt oder die Pyramide von Rapa.

Aktiv-Urlaub

© unsplash.com

Wenn du günstigen Urlaub suchst, schau dir Dänemark genauer an. Die Westküste bietet für alle Sportler genügend Möglichkeiten: Von Wandern über Segeln bis zu Fahrradtouren kannst du dort fast alles machen. Selbst Klettern und Surfen ist an den Küsten möglich. Direkt an der Nordsee gelegen ist die Hafenstadt Hvide Sande, die vor allem für Surf-Fans perfekt ist.

Oder du schwingst dich aufs Rad: Über 10.000 Kilometer Radwege, fast keine Berge und Orte, die nie mehr als 50 km von der Küste entfernt sind, machen Dänemark perfekt zum Radfahren. Netter Nebeneffekt: Du sparst dir das Geld für den Zug und andere Verkehrsmittel.

Wenn du noch weniger Geld ausgeben willst, dann ab ins Zelt. Der "Hvidbjerg Strand Feriepark" ist zum Beispiel ein günstiger Campingplatz in der Nähe von Oksby mit kurzem Weg zum Meer. Dort kannst du zelten oder dir eine kleine Hütte mieten.

Wenn dir zelten noch nicht Abenteuer genug ist, dann probier doch mal WWOOFing aus. In ganz Dänemark gibt es Farmen, die WWOOFing – also World Wide Opportunities on Organic Farms – anbieten. Du arbeitest fünf Tage die Woche jeweils 4 bis 5 Stunden auf einer Farm deiner Wahl und erhältst im Gegenzug Kost und Logis. In deiner Freizeit kannst du die Gegend erkunden und das ein oder andere Abenteuer erleben. Das WWOOF-Konzept bietet sich vor allem an, wenn du etwas länger in einem Land bleiben, dabei nicht viel Geld ausgeben willst und nichts gegen ein bisschen Arbeit hast.

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Kommentare (5)

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  1. Anonym

    Warum steht in so vielen Artikeln hier etwas über das Elbsteingebirge? Offiziell heißt es Elbsandsteingebirge, oft wird es auch Sächsische Schweiz genannt. Elbsteingebirge habe ich noch nie jemand sagen hören (und ich bin in Dresden geboren und in meinem Leben deshalb schon sehr oft dort gewesen). Zu empfehlen ist es aber auf jeden Fall. Gutes Schuhwerk und eine ordentliche Karte sind aber Pflicht und es sollte unbedingt auf die Natur geachtet werden (auch außerhalb der Kernzone des Nationalparks).

  2. Anonym

    Dass man in Herbergen am Jakobsweg kostenlos übernachten kann, stimmt nicht. Die Öffentlichen kosten 5-6€ pro Nacht, die privaten um die 12€. Außerdem wird meistens darauf geachtet, dass man tatsächlich den Weg geht und man darf (außer in Santiago) nur eine Nacht bleiben. (Trotzdem danke für den Tipp, er hat mich vor Jahren in einem ähnlichen Artikel auf die Idee gebracht, den Jakobsweg zu gehen. Das habe ich letztes Jahr gemacht und es war eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Für jeden zu empfehlen!)

  3. Anonym

    "Falls du keine Lust hast, auf der Liege zu relaxen, kannst du die kleinen Dörfer in den Bergen erkunden, die auch 1.000 Jahre nach dem Untergang des byzantinischen Reiches noch dessen Sprache und Kultur aufrechterhalten." - des römischen Reiches.

  4. Anonym

    Lieber Robert, vielen Dank für deine Korrektur. Wir haben den Text entsprechend angepasst. Viele Grüße Lisa

  5. Anonym

    "Achtung: Die Preise fürs Surfen im EU-Ausland bleiben höher." – Das stimmt nicht, außer wenn Fair Use Grenzen überschritten werden: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/roaming-tariffs.