Partner von:

So reich sind die e-fellows nach dem Studium

Reich nach dem Studium?

So wie ich denken aber nicht alle meiner Altersgenossen: Laut einer Umfrage in der e-fellows.net-Community, an der fast 500 (ehemalige) Studenten teilnahmen, gibt es durchaus Sparfüchse im Hörsaal. Immerhin hatten 29 Prozent der Befragten am Ende des Studiums 20.000 Euro oder mehr auf dem Konto.

Umfrage Reich nach dem Studium

Doch die Befragung macht auch die finanzielle Belastung deutlich, die ein Studium mit sich bringen kann: 14 Prozent der Teilnehmer rutschten nach der Uni ins Minus, wie dieser e-fellow:

Ich schätze, ich habe 8.000 Euro Schulden. Ich muss noch ein halbes Jahr studieren, habe die Deckelung beim BAföG von 10.000 Euro längst erreicht und mit meinen letzten Ersparnissen und einem Hiwi-Job finanziere ich meine aufwendige Master-Arbeit (Forschungsaufenthalte, etc.). Ich bin bald ein Semester über die Maximalförderdauer und muss von da an alles mit meinen Rücklagen bestreiten. Ich frage mich schon, ob ich etwas falsch gemacht habe? Sind die anderen alle Kinder reicher Eltern?

Klar, das Elternhaus macht einen großen Unterschied. Viele haben aber auch einfach angepackt. Das entspricht auch dem bundesweiten Trend. Rund 68 Prozent der Studenten geht nach der Vorlesung arbeiten, um sich das Studium zu finanzieren. So auch dieser e-fellow: Mit zeitraubenden Nebenjobs hat er sich einen guten Nebenverdienst aufgebaut, während er die Lebenshaltungskosten niedrig gehalten hat:

Von zu Hause gab es kaum Unterstützung, daher habe ich als Kellner und an der Uni gearbeitet und so immer ein bisschen mehr verdient, als ich gebraucht habe. Ich konnte sogar Geld zurücklegen, meist zwischen 50 und 100 Euro im Monat. Manchmal habe ich auch bei Events ein ganzes Wochenende durchgearbeitet und konnte damit nochmal ordentlich dazuverdienen. Am Ende des Studiums stand ich mit etwa 10.000 Euro mehr da als zuvor. Ich habe aber auch sehr sparsam gelebt, das haben mir meine Eltern beigebracht.

So lässt sich zwar kein großes Vermögen aufbauen, aber zumindest ein kleines finanzielles Polster zur Überbrückung bis zum ersten Job. Andere haben mit Geldanlagen gewirtschaftet und so stattliche Reserven aufgebaut: Sechs Prozent der Befragten gaben an, mehr als 100.000 Euro angespart zu haben.

Sieg der Silberlöffel?

Das Leben ist nicht immer fair: Wer mit reichen Eltern ins Rennen geht, hat bei der Finanzierung seines Studiums bessere Karten und muss sich nicht mit Nebenjobs die Miete zusammenkratzen. Ich hatte Glück: Meine Eltern konnten mich unterstützen, aber ihre Hilfe alleine hätte zum Leben nicht gereicht. Ich musste immer arbeiten, um mir auch mal etwas leisten zu können. Hinzu kamen Stipendien.

Ich habe auch Studenten kennengelernt, die am Wochenende durchgearbeitet haben, obwohl sie es nicht hätten müssen: auf Fischmärkten zwei Tage Kisten schleppen, als Promoter durch Städte touren oder in langen Nachtschichten Lagerhäuser auffüllen. Viele von ihnen stehen heute finanziell sicher besser da als ich.

Im Studium ging es mir nie um finanzielle Sicherheit, sondern darum, diese kurze, schöne Lebensphase zu genießen, in der man sich (noch) nicht von Job zu Job hangelt. Mein Studium war ein Verlustgeschäft. Und ich würde es genauso nochmal machen.

nach oben

In der Stipendien-Datenbank findest du mehr als 1.000 Stipendien von 450 Institutionen – für Bachelor, Master, Praktikum und Promotion.

Verwandte Artikel

Hol dir Karriere-Infos,

Jobs und Events

regelmäßig in dein Postfach

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren