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Warum gerade Harvard?

Die Kommission achtet übrigens darauf, welche Universitäten der Bewerber aussucht: Harvard, Yale und Berkeley sind schnell genannt; doch wer nur Wert auf große Namen legt, kommt nicht gut an. Du solltest dich auch mit den Studieninhalten deiner Wunschuni beschäftigen und begründen können, warum du dein Studium gerade dort fortführen möchtest. 

Auswahlgespräch auf Deutsch und Englisch

Hast du die Fulbright-Kommission mit deiner schriftlichen Bewerbung überzeugt, wirst du zum Auswahlgespräch nach Berlin eingeladen. Ein Auswahlausschuss befragt dich dann zusammen mit anderen Bewerbern aus der gleichen Fachrichtung auf Deutsch und Englisch. Zur Vorbereitung solltest du dich informieren, wie Forschung und Lehre deines Fachs in den USA aussehen: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es zu Deutschland? Wer sich mit seinen Englischkenntnissen noch nicht so sicher fühlt, sollte sich Fachtermini seines Gebiets einprägen.

Auch die persönliche Einstellung zu amerikanischen Werten, aktuelle Anlässe oder Fragen zu deutsch-amerikanischen Beziehungen sind Thema des Gesprächs. Ungefähr vier Wochen nach dem Auswahlgespräch erfährst du, ob du für ein Fulbright-Stipendium nominiert bist oder nicht.

Selbst bewerben oder bewerben lassen?

Wenn du nominiert bist, hast du zwei Möglichkeiten: Zum einen kannst du die Fulbright-Kommission bitten, deine Bewerbung an eine Universität weiterzuleiten, die die Kommission selbst aussucht. VDiese Möglichkeit besteht allerdings nur, wenn du ein volles akademisches Jahr in den USA verbringen möchtest. Vorteil: Die Fulbright-Kommission übernimmt die Bewerbungsgebühren der Hochschulen. Außerdem ist dDas Fulbright-Programm ist sehr angesehen in den USA und stellt so für deine Bewerbung eine besondere Empfehlung dar. Leider bewirbt die Fulbright-Kommission den nominierten Bewerber aber immer nur an einer Uni. Erst wenn diese Uni eine Absage erteilt, wird eine Bewerbung an eine zweite Uni geschickt.

Die zweite Möglichkeit ist, dich selbst an amerikanischen Universitäten zu bewerben. Das Gute dabei ist, dass du dich an mehreren Universitäten gleichzeitig bewerben kannst. Allerdings musst du dann für jede Universität Bewerbungsgebühren aus eigener Tasche zahlen. Diese liegen meist zwischen 50 und 70 Dollar pro Bewerbung und werden auch bei einer Absage nicht zurückgezahlt. 

Die Zusage

Wenn eine US-Uni zugesagt hat, wird das Stipendium mit der Unterzeichnung des Stipendienvertrags bestätigt. Wer keine Zusage einer Universität erhält, muss auf das Stipendium verzichten – trotz Nominierung durch die Fulbright-Kommission. 

Enrichment-Seminare vor Ort

Auch während des USA-Aufenthalts wirst du betreut – durch sogenannte Enrichment-Seminare. Zu diesen Seminaren treffen sich Fulbright-Stipendiaten, die zur gleichen Zeit ihr Studium in den USA absolvieren. Es gibt zum Beispiel Diskussionen zu politischen Themen oder Exkursionen in amerikanische Städte. Diese Veranstaltungen tragen ihren Teil dazu bei, dass die meisten Studenten den Fulbright-Aufenthalt als wertvolle Erfahrung einschätzen und weiterempfehlen.

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Mehr Stipendien

Weitere Stipendien für einen Auslandsaufenthalt in den USA findest du in unserer Stipendien-Datenbank.

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