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Studienstart in Zeiten einer Pandemie

Quelle: Unsplash.com, Brooke Cagle

Studieren, wie geht das eigentlich? In ihrem Gastbeitrag erklärt dir e-fella Laura die wichtigsten To-dos zum Studienstart und geht außerdem darauf ein, wie du dich auch in Zeiten der Pandemie mit deinen Mitstudierenden vernetzen und Freundschaften schließen kannst. 

Endlich ist es so weit: Das Abi oder die Matura ist in der Tasche und nun geht’s auf zur Uni! Doch Corona gibt es leider nicht nur an der Schule, sondern auch an der Universität. Vor allem in der Anfangszeit kann das Schwierigkeiten mit sich bringen. An der Uni ist alles anders als in der Schule und dazu ist es bei sich ständig ändernden Kontaktbeschränkungen gleich doppelt schwer, neue Leute kennenzulernen. Umso wichtiger ist es, sich einen guten Überblick über alle Angebote zu verschaffen.

Am Anfang schuf Gott ein verwirrendes Vorlesungsverzeichnis

Nachdem du dich eingeschrieben und den Studienbeitrag gezahlt hast, wartet die nächste Hürde auf dich: das Vorlesungsverzeichnis. So viele Vorlesungen und Seminare können schnell verwirrend sein! Deshalb ist es gut, sich am Anfang einen Überblick zu verschaffen: Welche Vorlesungen werden für mein Semester empfohlen, wie viele ECTS-Punkte bringen sie mir und sind sie zeitlich gut miteinander vereinbar? Falls du neben dem Studium jobbst, versuche dir die Arbeitstage freizuhalten. Denn: Die Kombi aus Job und Vorlesung an einem Tag kann sehr stressig sein.

Es empfiehlt sich, alle Vorlesungszeiten, die infrage kommen, in einen Stundenplan einzutragen. Zur Sicherheit ist es außerdem gut, einen Back-up-Plan zu haben, falls manche Wunsch-Vorlesungen schon voll sind. Denn Corona bringt noch etwas mit sich: Viele Unis beschränken die zugelassene Zahl an Studierenden im Hörsaal. Solltest du also darauf bestehen, immer präsent zu sein, informiere dich vorher über die Größe des Hörsaals, sonst kann es sein, dass du einmal vor verschlossener Tür stehst. 

Sobald der perfekte Stundenplan erstellt ist, geht es dann auch schon an das Anmelden. Dabei ist es wichtig, auf die Anmeldefrist zu achten. Nicht alle Vorlesungen starten zum gleichen Zeitpunkt und haben deswegen unterschiedliche Fristen für die Anmeldung. Sollte doch einmal eine Frist verpasst werden, ist das jedoch kein allzu großes Problem: Mit ein bisschen Glück reicht eine E-Mail an das Studien-Servicecenter (SSC) und schon ist man in der gewünschten Vorlesung eingeschrieben. 

Jetzt kann das Studentenleben beginnen!

Sich mit anderen Studierenden vernetzen: Tipps & Tricks

Zum Glück bist du nicht die einzige studierende Person auf dieser Welt! Schon viele vor dir haben sich Gedanken dazu gemacht, wie man den schnellen Austausch zwischen Studierenden ermöglicht:

  • Social Media: Informationen findet man am schnellsten über Social Media, wie zum Beispiel Instagram. Viele Unis und Hochschulen haben dort ihre eigenen Accounts. Schau am besten gleich nach, ob deine Uni auch vertreten ist! Auf solchen Uni-Accounts kann man den Kontakt zu anderen Studierenden einfach herstellen. Über das Story-Feature gibt es manchmal Links zu Gruppen für bestimmte Studiengänge. Auch werden Postings erstellt, bei denen User dazu aufgefordert werden, sich in den Kommentaren mit ihrem Studiengang vorzustellen, damit sich Studierende des selben Studiengangs miteinander vernetzen können.
  • Whatsapp-Gruppen: Sollte man nicht so aktiv auf Instagram, Facebook & Co. sein, gibt es immer noch die Möglichkeit, einer passenden Whatsapp-Gruppe beizutreten. Hier hilft Instagram dabei, die richtige Gruppe zu finden. Vielleicht hast du aber auch das Glück, dass eine Schulkameradin oder ein Schulkamerad dasselbe studiert wie du. Dann kannst du die Person einfach bitten, dich einer Gruppe hinzuzufügen. Außerdem: Du kannst auch selbst den ersten Schritt wagen. Sprich deine Studienkamerad:innen im Online-Seminar per Chat einfach an und frage, ob sie Interesse daran hätten, gemeinsam eine Whatsapp-Gruppe zu gründen. 
  • Nicht schüchtern sein! Sehr viele Personen, die mit dir im Hörsaal sitzen, werden anfangs genauso planlos und nervös sein wie du. Da hilft es, miteinander zu Reden und sich über Themen wie Prüfungen oder schwierige Stoffgebiete auszutauschen. So kommt man schnell mit anderen Studierenden in Kontakt und vielleicht bist du so auch gleich schon Teil der nächsten Whatsapp-Gruppe.

Die ersten Tage im Studentenleben

In den ersten Tagen wirst du dich wie auf einem anderen Planeten fühlen und das ist völlig normal. Deshalb ist es wichtig, sich eine passende Lernroutine anzugewöhnen und auch wirklich durchzuziehen. Die Vorlesungen an der Uni sind nicht wie der Unterricht in der Schule, denn sie sind hauptsächlich dazu da, einen Überblick über das Stoffgebiet und den Prüfungsinhalt zu geben. Für das Lernen und Verstehen ist man selbst verantwortlich. Es gibt zwar Skripte, jedoch ist es empfehlenswert, sich verschiedene Videos anzuschauen, um sich mit den Themen vertrauter zu machen.

Zusammenfassend kann nur gesagt werden: Nicht schüchtern sein! Wenn du Fragen oder Bedenken hast, bist du nicht alleine und es finden sich viele Studierende, die ähnliche Probleme haben. Da tut es gut, einfach zu reden und sich über das Studentenleben auszutauschen und vielleicht kann so auch schon eine weitere Freundschaft geknüpft werden.

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