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Erstens, zweitens, drittens: die Gliederung der Arbeit

Ordnung ins Chaos

Die Gliederung ordnet Informationen und bringt sie in eine logische Reihenfolge. Maßstab für diese Reihenfolge ist immer das Thema. Sie unterstützt deine Argumentation und bringt den Leser ohne Umschweife zu den Ergebnissen der Arbeit. Die Gliederung erleichtert nicht nur das Lesen; sie hilft auch dem Autor bei seiner Arbeit. Nacheinander kannst du Abschnitt für Abschnitt bearbeiten und behältst so den Überblick. 

Die magische Formel

Einleitung, Hauptteil, Schluss - diese Formel aus der Schulzeit ist auch an der Uni ein guter Ausgangspunkt für eine Gliederung. In der Einleitung gibst du einen Überblick über das Thema und grenzt es ab. Du erläuterst die Methodik und begründest, warum du das Thema nicht auf eine andere Art untersucht hast. In der Einleitung definierst du die zentralen Begriffe der Arbeit. Die Leser erhalten außerdem einen Überblick über die weiteren Kapitel. Der Schluss fasst nicht nur die Ergebnisse deiner Arbeit zusammen. Er muss die in der Einleitung gestellten Fragen so weit wie möglich beantworten. Darüber hinaus nennt er offen gebliebene Fragen. 

Den roten Faden knüpfen

In der Gliederung des Hauptteils deckst du logische Zusammenhänge auf und verbindest die einzelnen Abschnitte des Texts. Dein Ziel: Verständlichkeit. Mehr als drei Gliederungsebenen solltest du daher nicht einführen: die Kapitel, die Unterkapitel und die einzelnen Abschnitte. Je nach Thema oder Fach sind unterschiedliche Gliederungsformen möglich. Umberto Eco nennt drei Grundformen:

  • Mit einer historischen Gliederung lassen sich Sachverhalte chronologisch oder geographisch darstellen. Auch das Verhältnis von Ursache und Wirkung lässt sich mit dieser Gliederungsform verdeutlichen. Die historische Gliederung eignet sich ebenso für Vergleiche zwischen einzelnen Werken oder Situationen.
  • Im Rahmen einer experimentellen Gliederung sammelt man zunächst Beweise für einen bestimmten Sachverhalt. Aus den Beweisen leitet man dann eine Theorie ab.
  • Ist eine Arbeit logisch-mathematisch gegliedert, setzt sie eine bestimmte Theorie voraus. Die Theorie wird genutzt, um einen Sachverhalt zu untersuchen.

Die Mind-Map-Methode

Nicht immer fällt es leicht, einen Text zu gliedern. Besonders schwierig wird es, wenn du bis über beide Ohren im Thema steckst und dir die kritische Distanz fehlt. Die Mind-Map-Technik hilft dir dabei, deinen Text zu gliedern. Mit ihrer Hilfe kannst du Einzelaspekte eines Themas sammeln und Beziehungen zwischen ihnen herstellen. Im Mittelpunkt steht dabei immer das Thema. Du schreibst es auf ein Blatt Papier und sammelst rund herum die relevanten Aspekte. Die unterschiedlichen Ebenen der Argumentation lassen sich auf der Mind-Map graphisch festhalten. Hauptaspekte verbindest du direkt mit dem Zentrum; Unterkategorien hängst du daran an. Eine sinnvolle Mind-Map stellt man selten im ersten Anlauf her. Die bestmögliche Struktur für ein Thema findet sich erst nach mehreren Ansätzen. Hat man sie jedoch einmal aufgeschrieben und in die richtige Reihenfolge gebracht, kann man die Mind-Map meist als fertige Gliederung übernehmen. Schon jetzt solltest du anfangen zu schreiben und die Gliederung ausformulieren. Denn nur auf diese Weise zeigt sich, ob sie wirklich sinnvoll ist. Möchtest du mehr über Mind-Mapping erfahren, dann lies die Top Story über Kreativitätstechniken.

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