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Länder- und Städteranking

Die Gehälter im Städte- und Ländervergleich

Doch nicht nur das Studienfach, der Berufstitel und die Größe des Unternehmens nehmen einen großen Einfluss auf dein Gehalt. Entscheidend sind auch das Bundesland und die Stadt, in der du lebst.

Die Top-drei-Städte im Gehaltsranking sind die Bankenmetropole Frankfurt am Main (70.974 Euro), München (67.425 Euro) und Stuttgart (66.444 Euro). Es folgen: Ulm (65.214 Euro), Düsseldorf (63.700 Euro), Bonn (63.634 Euro), Darmstadt (63.287 Euro), Essen (61.836 Euro), Mainz (61.663 Euro) und Heidelberg (61.577 Euro).

Unter den Bundesländern haben Hessen, Bayern und Baden-Württemberg die Nase vorn. 

eigene Darstellung nach Stepstone Gehaltsreport 2020; Bruttodurchschnittsgehalt (inkl. variabler Bezüge), Mittelwert

Weitere Informationen zum Stepstone Gehaltsreport vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie

Für den Gehaltsreport 2020 wurden Gehälter von rund 128.000 Fach- und Führungskräften analysiert, die im Zeitraum von Oktober 2018 bis Oktober 2019 erhoben wurden. Bei der Auswertung wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit nur die Angaben derjenigen Umfrageteilnehmer berücksichtigt, die in Vollzeit arbeiten.

Auf unsere Anfrage, ob die im Gehaltsreport genannten Gehälter auch während und nach der Corona-Krise Gültigkeit haben werden, versicherte uns Stepstone: "Die Gehälter behalten prinzipiell auch während und nach der Krise ihre Gültigkeit für Menschen, die bereits im Beruf sind, denn Kürzungen des vertraglich vereinbarten Festgehalts sind – mit Ausnahme von Beschäftigten in Unternehmen, die derzeit Kurzarbeit angemeldet haben – in Deutschland nicht möglich.

Möglich sind allerdings Kürzungen von variablen Gehaltsbestandteilen, die oftmals an wirtschaftliche Erfolgskennzahlen des Unternehmens gekoppelt sind. Anders kann die Situation zudem für Menschen aussehen, die sich während oder nach der Krise auf eine neue Stelle bewerben und ein Gehalt frei aushandeln müssen. Da die Höhe des Gehalts unter anderem von Angebot und Nachfrage auf dem Jobmarkt abhängt, werden die Gehälter in Bereichen, die sehr stark von den Corona-Folgen beeinflusst sind (beispielsweise Touristik, Gastronomie, Event) voraussichtlich eher sinken. Im hoch qualifizierten, akademischen Bereich erwarten wir flächendeckend aber keine Gehaltseinbrüche.

Die Nachfrage nach Fachkräften in vielen Bereichen wie IT, Technik, Naturwissenschaften oder auch Finance war vor der Krise zum Teil höher als das Angebot an entsprechend qualifizierten Mitarbeitern. Zudem gehen in den nächsten Jahren Millionen von Babyboomern in Rente. Die Nachfrage im qualifizierten Bereich wird sich also voraussichtlich recht schnell wieder stabilisieren und damit auch das Gehaltsniveau. " 

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