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Geld, Gehaltsentwicklung, Gehalt, Gehaltserhöhung [Quelle: tempus corporate, Getty Images]

Quelle: tempus corporate, Getty Images

Was sind die Studienfächer und Berufe, in denen du dir eine goldene Nase verdienst? Der StepStone-Gehaltsreport 2021 verrät, welche Branchen sich bezahlt machen und wie sich dein Wohnort auf den Lohnzettel auswirkt.   

Das Bruttodurchschnittsgehalt deutscher Fach- und Führungskräfte liegt laut der StepStone-Studie bei 56.985 Euro im Jahr. Wer Personalverantwortung übernimmt, wird mit 66.130 Euro jährlich entlohnt. Ohne Personalverantwortung sind es 49.687 Euro.

Ein abgeschlossenes Studium wirkt sich ebenfalls positiv auf das Gehalt aus: Der durchschnittliche Verdienst von Berufstätigen mit Studienabschluss beträgt 65.853 Euro – der von Nicht-Akademiker:innen dagegen nur 49.247 Euro. 

Stepstone Gehaltsreport 2021 (eigene Darstellung in canva.com)

eigene Darstellung nach StepStone Gehaltsreport 2021; Bruttodurchschnittsgehalt (inkl. variabler Bezüge), Mittelwert 

Auch die Unternehmensgröße stellt einen bedeutenden Einflussfaktor dar. Während du in einem kleinen Unternehmen (elf bis 50 Mitarbeiter:innen) im Durchschnitt 47.980 Euro im Jahr verdienst, sind es bei einem mittleren (501 bis 1.000 Mitarbeiter:innen) immerhin 59.318 Euro im Jahr. Das meiste Geld bekommen Angestellte in großen Firmen. In Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeiter:innen liegt der Durchschnittsverdienst bei 64.396 Euro jährlich. Arbeitest du in einer Firma mit über 10.000 Mitarbeiter:innen steigt dein Bruttolohn durchschnittlich auf 73.422 Euro jährlich. 

Welche Berufsgruppen bekommen das höchste Gehalt?

Als Berufsgruppe definiert der Gehaltsreport das Tätigkeitsfeld, in dem eine Person in einem Unternehmen arbeitet. Unter den am besten verdienenden Berufsgruppen haben Ärztinnen und Ärzte die Nase deutlich vorn (89.539 Euro), gefolgt von Finanzexpert:innen (73.847 Euro).

eigene Darstellung nach StepStone Gehaltsreport 2021; Bruttodurchschnittsgehalt (inkl. variabler Bezüge), Mittelwert

Welche Branchen sind am lukrativsten?

Laut StepStone dominieren Banken, die Pharma- und die Autoindustrie die Liste der Top-Ten-Branchen für deinen Geldbeutel. Als Branche definiert der StepStone Gehaltsreport das Tätigkeitsfeld, in dem das jeweilige Unternehmen tätig ist. 

eigene Darstellung nach StepStone Gehaltsreport 2021; Bruttodurchschnittsgehalt (inkl. variabler Bezüge), Mittelwert

Welche Studienfächer machen dich reich?

Es gibt fünf Studiengänge, die dein Bankkonto nach deinem Abschluss besonders glücklich machen dürften, allen voran natürlich die Fächer Medizin und Zahnmedizin. Während die Einstiegsgehälter (hellgrau) noch eng beisammen liegen, unterscheiden sich die Gehälter mit Berufserfahrung (schwarz) teils sehr stark. 

eigene Darstellung nach StepStone Gehaltsreport 2021; Bruttodurchschnittsgehalt (inkl. variabler Bezüge) beim Berufseinstieg und mit Berufserfahrung, Mittelwert

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Wie viel bleibt dir von deinem Gehalt nach Abzug der Steuern? Mit dem Brutto-Netto-Rechner kannst du das schnell herausfinden.

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Kommentare (3)

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  1. Anonym

    Hallo Sören, hallo Tobias, vielen Dank für eure Kommentare. Eure Kritik können wir nachvollziehen. Fach- und Führungskräfte werden im Artikel nicht genauer definiert, da die Ausbildung hier zunächst keine Rolle spielt. Die Unterscheidung nach Gehältern mit bzw. ohne akademischen Hintergrund folgt dann im nächsten Absatz. Bei allen angegeben Gehältern handelt es sich, wie unter den einzelnen Grafiken angegeben, um Durchschnittswerte (arithmetisches Mittel). Ich habe eure inhaltlichen Nachfragen außerdem an StepStone weitergeleitet und folgende Antworten erhalten: Generell unterscheidet der StepStone Gehaltsreport zwischen Berufsgruppen und Branchen. Während die Branche das Tätigkeitsfeld meint, in dem das jeweilige Unternehmen tätig ist, meint die Berufsgruppe die Tätigkeit, die die jeweilige Person ausübt. Ein Marketing-Manager in einem Pharma-Unternehmen würde beispielsweise in die Berufsgruppe Marketing, PR fallen, aber in die Branche Pharmaindustrie. Für den Gehaltsreport geschieht die Zuordnung automatisch. Die Daten, die analysiert werden, basieren auf dem StepStone Gehaltsplaner, bei dem die Jobs automatisch zu den jeweiligen Berufsgruppen zugeordnet werden. Zur Berufsgruppe der Ärzte gehören diejenigen, die ein Medizinstudium abgeschlossen haben und deren Jobs automatisch in den Bereich 'Health' fallen. Alle anderen Personen aus dem Bereich 'Health' sowie Arbeitnehmende aus dem Bereich 'Social Care' fallen in die Berufsgruppe Gesundheit. Zur Berufsgruppe Banking gehören diejenigen, die in dem Tätigkeitsfeld arbeiten. Beispiel: Kreditsachbearbeiter oder Risk Manager, die es nicht nur in Banken, sondern auch in anderen Unternehmen gibt. Die Branche Banken umfasst dann alle Arbeitnehmer*innen, deren Arbeitgeber eine Bank ist. Zwischen Senior Consultants und Unternehmensberatern wird unterschieden, da es sich hierbei um die von den Nutzern im Gehaltsplaner angegebenen Jobbezeichnungen handelt. So kann es sein, dass ein Senior Consultant beispielsweise in einer PR- oder Werbeagentur tätig ist. Er muss also nicht zwingend in einer Unternehmensberatung arbeiten. Die Definitionen habe ich im Artikel ergänzt. Natürlich ist es nicht unsere Absicht, Werbung für den StepStone Gehaltsreport zu machen. Stattdessen möchten wir euch die daraus resultierenden Ergebnisse neutral zusammengefasst zur Verfügung stellen und keine Berufsgruppe besonders hervorheben. Liebe Grüße Elena

  2. Anonym

    Kann den vorherigen Kommentar nur zu gut nachvollziehen. "Medien" & "PR/Marketing" voneinander abzugrenzen ist vielleicht ein Mittel, das Stepstone gewählt hat und wofür die Redaktion hier nichts kann. Dennoch wäre eine Einordnung der Ergebnisse meiner Meinung nach sinnvoll (Definition der Gruppe und Beschreibung der konkreten Abgrenzung). Generell finde ich den Artikel ehrlich gesagt sehr unreflektiert, da er im Wesentlichen lediglich die Ergebnisse der Studie beschreibt. Hintergrundinformationen oder gar eine kritische Einordnung bleibt völlig außen vor, sodass man fast den Eindruck bekommen könnte, das Ziel der Autorinnen sei es, die Studie zu bewerben. Oder sollten wir jetzt alle Ärzt:innen in Frankfurt am Main werden? Schließlich bekommt man da ja viel Geld und viel Geld ist schön :)

  3. Anonym

    Dieser Artikel lässt für mich einige Fragezeichen zurück. Geht es bei den Werten um den Median oder das arithmetische Mittel? Gleich im ersten Satz: Was sind 'Fach- und Führungskräfte'? Alle mit Ausbildung oder Studium? Oder nur Akademiker*innen? Ärzte sind eine Berufsgruppe, das ergibt Sinn. Aber Finanzen? Gesundheit? Recht? Arbeiten Ärzte etwa nicht im Gesundheitswesen? Das Pendant zur Berufsgruppe wäre doch bspw. Bankberater, Finanzen ist ja eine grobe Branche. Bei den Branchen: Unternehmensberater*innen verdienen also mehr also 'Senior Consultants'. Sind 'Senior Consultants' also keine Unternehmensberater? Viel zu viele Bezeichnungen bleiben hier sehr unklar, wodurch der Informationswert leider verloren geht.

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