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Das Praktikum in Euro

Geld [Quelle: pixabay.com, peerpubben]

Quelle: pixabay.com, peerpubben

Die Generation Praktikum weiß aus Erfahrung: Auch nach der Einführung des Mindestlohns ist längst nicht jede Praxisstation eine (gut) bezahlte. e-fellows.net hat unter renommierten Arbeitgebern nachgeforscht, wo sich ein Praktikum auch finanziell lohnt. Außerdem: eine Gehaltsübersicht nach Branchen und andere Fakten zum Praktikum.

Seit 2015 gilt auch für Praktika die Mindestlohnregelung: Freiwillige Praktikanten haben einen Anspruch auf eine Bezahlung von 8,84 Euro brutto pro Stunde. Das monatliche Bruttogehalt beträgt demnach im Durchschnitt 1.414,40 Euro. Der Mindestlohn gilt allerdings nur bei freiwilligen Praktika über drei Monaten und nicht bei einem Pflichtpraktikum, das von Schulen oder Universitäten gesetzlich vorgeschrieben ist. Die durchschnittliche Entlohnung für Praktika, bei denen der Mindestlohn nicht greift, beträgt laut Angaben von praktikum.info im Durchschnitt 950 Euro.

Wie viel zahlt welche Branche?

Bis 2015 gab es Branchen, in denen sehr hohe Praktikantengehälter gezahlt wurden, und Branchen, die ihre Praktikanten kaum bezahlten. Seit Einführung des Mindestlohns fallen diese Branchenunterschiede nicht mehr so stark ins Gewicht. Spürbar gemacht hat sich diese Regelunglaut einer Umfrage der CLEVIS Group unter 4.500 Praktikanten, vor allem in den Gehältern der Branchen Personaldienstleistung, Bildung, Medien und Unterhaltung. Hier wird nun deutlich mehr gezahlt als vor 2015.

Wo werden die meisten Praktika angeboten?

Wie viel ein Unternehmen seinen Praktikanten zahlt, ist neben der Branche auch vom Standort abhängig. Innerhalb Deutschlands gibt es ein deutliches Ost-West-Gefälle (mit Ausnahme von Berlin). Hamburg, Bremen, Baden-Württemberg, Berlin und Bayern führen die Liste nach wie vor an, wobei sich die Unterschiede durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns immer mehr angleichen.

Generell bieten Unternehmen im Süden und in den Hansestädten nicht nur eine lukrativere Vergütung als Firmen in anderen Gegenden, sie haben auch mehr Bedarf an Praktikanten.

Zu den größten Praktikumsstandorten in Deutschland zählen laut Angaben des Praktikantenspiegels von CLEVIS:

  1. München
  2. Hamburg
  3. Frankfurt am Main
  4. Düsseldorf
  5. Herzogenaurach

Wer macht ein Praktikum?

Der durchschnittliche Praktikant ist weiblich, zwischen 23 und 25 Jahren alt, absolviert gerade ein Bachelorstudium in den Wirtschaftswissenschaften, zieht für das fünfmonatige Praktikum in eine andere Stadt und arbeitet 39 Stunden die Woche.

Studenten entscheiden sich vor allem für ein Praktikum, weil sie etwas über Arbeit des Unternehmens lernen und nach Ende des Praktikums einen Erkenntnisgewinn vorweisen möchten. Auf Platz zwei steht das Praktikum als Aushängeschild für den Lebenslauf: Mit einem namhaften Unternehmen im Gepäck versprechen sich Absolventen einen besseren Berufseinstieg. Ein weiterer Beweggrund für das Praktikum ist für viele, dass sie durch die Beschäftigung Einblicke in die tägliche Arbeit bekommen und so die Branche besser kennenlernen können.

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