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Lernen im Land der Fahrräder und Tulpen

Fahrräder in Den Haag [Quelle: unsplash.com, Richard Andhika]

Quelle: unsplash.com, Richard Andhika

Wie ist ein Studium in Holland aufgebaut? Wo lerne ich niederländisch? Und wie hoch sind die Studiengebühren? Willst du in den Niederlanden studieren, findest du hier alle wichtigen Infos auf einen Blick.

So ist das Studium in den Niederlanden

Niederländer – die tragen beim Fußball orangefarbene Trikots und haben eine Königin, die Beatrix heißt. Doch die Niederlande sind noch viel mehr als das. Die Unterschiede zu Deutschland sind trotz der geografischen Nähe bisweilen groß. Das merkst du zum Beispiel an den Hochschulen. Insgesamt ist das System sehr viel verschulter als in Deutschland. Das hat den Vorteil, dass der Kontakt zwischen Studierenden und Lehrenden sehr viel enger ist. Doch nicht immer ist die Nähe angenehm: Du musst zum Beispiel damit rechnen, dass du dein Wegbleiben beim Seminar erklären musst. Kostenlose deutschsprachige Beratung und Vermittlung zum Studium in den Niederlanden sowie Erfahrungsberichte, Uni-Videos und Uni-Broschüren zum Download findest du bei College Contact.

Auch möglich: studieren auf Englisch

Eine weitere Besonderheit ist das große Angebot an internationalen Studiengängen – gerade in den Wirtschaftswissenschaften. Pluspunkt für alle ohne niederländische Sprachkenntnisse: Die Vorlesungen und Seminare der internationalen Studiengänge sind meist in Englisch. Daher zieht es Akademiker aus aller Herren Länder in das kleine Königreich. Die Folge: Du lernst nicht nur Niederländer kennen, sondern kannst Kontakte in die ganze Welt knüpfen. Eine Übersicht von alle Studiengängen auf English findest du auf educationfair.

Fahrräder und gute Bildung

Insgesamt sind die Institute gut ausgestattet, und das Angebot lässt kaum Wünsche offen. So verfügen die Hochschulen über ausreichend Computerarbeitsplätze und die Bibliotheken sind auf dem neusten Stand der Technik. Außerdem bekommt jeder niederländische – in manchen Fällen auch deutsche – Student eine Basisfinanzierung vom Staat. Die Niederlande bieten dir also hervorragende Studienmöglichkeiten. Und solltest du dein Fahrrad nicht ins Reisegepäck bekommen: Es gibt sie an jeder Ecke zu kaufen.

Die niederländische Hochschullandschaft

Universiteiten

Die universitäre Ausbildung bezeichnet man als wissenschaftliche Ausbildung, wetenschappelijk onderwijs, kurz WO genannt. Jede der 19 Universitäten bietet in der Regel ein breites Spektrum von Studienfächern. Ausnahmen bilden die technischen Unis Twente, Delft und Eindhoven sowie die landwirtschaftliche Studieneinrichtung in Wageningen. Das vielfältige Angebot wird durch zwei wirtschaftliche Unis ergänzt: University of Phoenix und Maastricht School of Management. An einigen Bildungseinrichtungen gibt es einen Extrapluspunkt für Ausländer ohne niederländische Sprachkenntnisse: Kurse in englischer Sprache. Diese werden vor allem für Wirtschaftswissenschaftler angeboten. 

Internationaal Onderwijs

Seit ihrer Einführung 1952 tragen die Programme des Internationaal Onderwijs (IO) deutlich zur Internationalisierung des Hochschulangebots bei. 15 Institute bieten rund 600 Kurse an – oftmals in englischer Sprache. Die Länge der Kurse variiert zwischen drei Monaten und zwei Jahren. Dabei sind die Studiengänge gebührenpflichtig und nichts für kleine Geldbörsen. Die Preise schwanken zwischen 400 und 30.000 Euro pro Jahr. Bewerben kann man sich direkt bei den Instituten. Und das haben letztes Jahr 30.000 Studierende getan.

Hogescholen

Wer an einer hogeschool studiert, nimmt an einem berufsbildenden Studium teil (hoger beroepsonderwijs), HBO genannt. Ihre Inhalte sind zwar mit denen deutscher Fachhochschulen vergleichbar, die Dozenten sind allerdings nicht Professoren – das ist an niederländischen hogescholen nicht möglich – und in der Regel ist kaum mehr als ein Prozent von ihnen promoviert. Die rund 42 Hochschulen sind sehr berufs- und praxisbezogen und zeichnen sich durch enge Kontakte zur niederländischen Wirtschaft aus. Aber nicht nur Zahlenfreunde kommen auf ihre Kosten: Der Studiengang Kunst kann beispielsweise nur an einer solchen hogeschool studiert werden.

Die meisten Studiengänge werden auf Holländisch angeboten, aber vereinzelt findet man auch englische und sogar deutsche Studiengänge. Problematisch ist, dass die Bachelorabschlüsse nicht den deutschen gleichwertig sind: Man erlangt dort etwa einen "Bachelor of Horse Management", neuerdings darf der auch als "Bachelor of Applied Arts" ausgegeben werden, aber eben nicht einen "Bachelor of Arts" oder "Bachelor of Science", wie in Deutschland an beiden Hochschulformen (FH und Uni) zwingend vorgegeben. Bedeutet: mit einem HBO-Bachelor wird man voraussichtlich in Deutschland nicht ein Masterstudium aufnehmen können – auch in den Niederlanden müssen solche Absolventen, die an einer universiteit weiterstudieren wollen, ein- bis zweijährige Zwischenstudien absolvieren, um das fehlende wissenschaftliche Niveau der hogescholen zu überbrücken.

Open Universiteit – Fernstudiengänge

Die Open Universiteit (OU) bietet Fernstudiengänge für jedermann. Es gibt keine Zulassungsbeschränkung. Jeder der volljährig ist, kann sich einschreiben. Einzige Verpflichtung: immer mal wieder eine Vorlesung besuchen. Die Abschlüsse sind mit denen der Unis und Fachhochschulen vergleichbar.

Liberal Arts & Sciences Colleges

Seit 1999 gibt es in den Niederlanden die Möglichkeit, ein Bachelorstudium nach dem Vorbild der amerikanischen Liberal Arts & Sciences Colleges zu absolvieren. Dieses Studium ist vor allem gekennzeichnet durch seinen interdisziplinären Ansatz, der den Studenten die Möglichkeit gibt, Schwerpunkte zu setzen. Das Studium, welches je nach Spezialisierung im 2. Studienjahr zu einem Bachelor of Arts oder Bachelor of Science führt, ist komplett in Englisch. Momentan gibt es fünf dieser Colleges in den Niederlanden: University College Utrecht (1999), University College Maastricht (2002), Roosevelt Academy (2004), Amsterdam University College (2008) und Academia Vitae Deventer (2008). 

Kolonialgeschichte der Niederlande

Gerade in Amsterdam lassen sich viele Relikte aus dem Goldenen Zeitalter (gouden eeuw) der Niederlande finden. Diese Epoche des 17. Jahrhunderts brachte dem Venedig des Nordens unvergleichbaren kulturellen und wirtschaftlichen Reichtum. Grundvoraussetzung dafür war die Schifffahrt. Berühmt wurde die 1602 gegründete Vereinigte Ostindische Compagnie. Mit Hilfe dieser Handelsgesellschaft konnten die Niederlande 150 Jahre lang ihre Vormachtstellung in Ostasien behaupten und damit das Monopol im Gewürzhandel verteidigen. Eines der berühmten Schiffe ist – als Nachbau – vor dem Schifffahrtsmuseum (scheepvaartmuseum) in Amsterdam zu sehen. Die letzte niederländische Kolonie, Surinam, wurde 1975 unabhängig. Noch heute prägt die Kolonialgeschichte Küche und Kultur unseres Nachbarn. Die Niederlande in Zahlen findest beim Amt für Statistik, dem Centraal Bureau voor de Statistiek.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Niederländer studieren vom 1. September bis zum 31. August, also das gesamte Jahr über. Darum kann das Studium immer nur zum September aufgenommen werden. Dennoch gibt es natürlich eine vorlesungsfreie Periode. Sie soll allerdings für die Vorbereitung abschließender Klausuren genutzt werden. Danach können die Studierenden verreisen. Wie lange? Das hängt davon ab, ob das Studienjahr an ihrer Uni in Trimester oder Semester unterteilt ist.

Unterrichtsformen in den Niederlanden

Im Stundenplan (rooster) finden sich hoorcolleges und werkcolleges. Hoorcolleges sind Vorlesungen, werkcolleges Seminare oder Übungen. Um eine Veranstaltung erfolgreich abschließen zu können, musst du ein Referat (referaat) halten, eine Hausarbeit (nota) schreiben und eine Klausur bestehen. Wer durch die Klausur fällt, bekommt immer eine zweite Chance: die herkansing. Diese Klausur-Wiederholung ist meist für das folgende Trimester oder Semester angesetzt.

Unterrichtsmethodik

Die Unterrichtsmethodik unterscheidet sich in anderen Punkten von der deutschen. So steht in den Niederlanden der so genannte "problemgesteuerte oder projektbezogene Unterricht" (probleemgestuurd onderwijs) im Vordergrund. Dahinter verbirgt sich eine sehr moderne Arbeitsweise, die es erlaubt, sich einem Thema von verschiedenen Gesichtspunkten zu nähern. Meist wird in kleinen Gruppen an der Lösung oder Darstellung eines Problems gearbeitet. Selbständiges Arbeiten ist gefragt. Der Tutor gibt meist nur Hilfestellungen. Während den Veranstaltungen verlangen die Dozenten eine aktive Teilnahme von den Studierenden. Kommt sie nicht von selbst zustande, scheut sich der Professor nicht, die Antwort unvermittelt von einem ahnungslosen Teilnehmer zu fordern.

Studienaufbau und -länge

Wer an einer niederländischen Universität studiert, nimmt an einem doctoraalprogramma teil. Dieser Hochschulabschluss ist vergleichbar mit einem Magister oder Diplom. Offiziell durchläuft man ein doctoraalprogramma in vier Jahren. Für Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Agrarwissenschaft sind fünf Jahre angesetzt. Die meisten Studierenden brauchen allerdings länger. Sie dehnen ihre Studienzeit auf fünf bis sechs Jahre aus.

Grundstudium

Das Grundstudium (propaedeuse) erstreckt sich über das erste Studienjahr. Hier werden Grundkenntnisse des Faches vermittelt. Das erste Jahr lässt den Studierenden nicht viel Bewegungsfreiheit bei der Zusammenstellung des Stundenplans. Da jede Veranstaltung mit einer Klausur abschließt, gibt es keine Zwischenprüfung. Die Studenten sprechen dennoch von einer Prüfung (propedeutisch tentamen). Gemeint ist, dass man alle Kurse absolviert hat, die für das Grundstudium vorgeschrieben sind.

Hauptstudium

Danach tritt der Studierende in das Hauptstudium (hoofdfase) ein. In den meisten Studiengängen sind dafür drei Jahre Regelstudienzeit angesetzt, für technische Fächer (Naturwissenschaften und Informatik) vier Jahre. Den Studierenden bieten sich jetzt Spezialisierungsmöglichkeiten. Damit steigt auch die Möglichkeit zur freien Kurswahl. Mit deutschen Universitäten verglichen ist das Studienprogramm jedoch relativ eng gestrickt. Es gibt viel mehr Pflichtveranstaltungen als in Deutschland. Das Hauptstudium endet mit dem so genannten doctoraal examen. Was sich hier Examen nennt, besteht aus dem Verfassen einer Abschlussarbeit (scriptie). Wenn sich die Professoren danach nicht einig sind, mit welcher Zensur der Absolvent entlassen werden soll, gibt es noch eine mündliche Prüfung.

Abschlüsse

Wer seinen Abschluss an einer niederländischen Hochschule macht, kann sich auf das "Deutsch-Niederländische Abkommen über die Anerkennung von Gleichwertigkeiten im Hochschulbereich" berufen. Das Abkommen wurde 1983 geschlossen und besagt, dass die Länder Abschlüsse gegenseitig anerkennen. Absolventen dürfen ihre entsprechenden Titel in dem anderen Land weiterführen. Dasselbe gilt für Promovierte. Du musst deinen Titel also nicht umwandeln. Wer an einer niederländischen Universität einen doctorandus erlangt hat, kann sich auch in Deutschland mit dem Kürzel drs. schmücken. Dasselbe gilt für alle anderen niederländischen Grade.

Promotions- und Aufbaustudiengänge (post-doctoraal programma)

Universiteiten

Wer das doctoraal programma an einer Universität erfolgreich absolviert hat, ist zur Promotion berechtigt. Im Laufe der dafür veranschlagten vier Jahre verfasst der Kandidat eine Dissertation (proefschrift). Sie kann in Niederländisch, Englisch, Französisch oder Deutsch geschrieben werden. Allerdings nur nach Absprache mit dem Professor. Danach verteidigt der Doktorand seine Dissertation vor einem Prüfungsausschuss.

Hogescholen

Auch hogeschool-Absolventen können an weiterführenden Programmen teilnehmen. Je nach Programm variiert die Dauer zwischen einigen Wochen und einigen Jahren. Studiengebühren und -finanzierung hängen von der Art der Ausbildung ab. Die Stiftung Post-HBO in Den Haag prüft die entsprechenden Programme. Sie bringt einen Führer heraus, in dem alle bestehenden Kurse aufgelistet sind. Du kannst ihn bestellen unter: http://www.millian.nl.

Internationaal Onderwijs

Durch Kooperationen mit Universitäten können Absolventen eines IO-Kurses auch promovieren. Dies gilt jedoch nicht für alle Institute. Strebst du eine Promotion nach dem IO-Studium an? Dann informiere dich rechtzeitig.

Bachelor und Master in den Niederlanden

Im Zuge des Bologna-Prozesses bauen die Niederlande ihr Studiensystem in sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit und Intensität um. Der Großteil der Universitäten hat im September 2002 mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen begonnen. Einige Lehreinrichtungen waren deutlich schneller. So verlieh etwa die Universität Maastricht bereits 2000 die ersten Master-Diplome. In den Niederlanden gibt es ein breites Angebot an Bachelor- und Masterstudiengängen. Dabei reicht die Palette der Bachelors vom Bauwesen über Tiermanagement bis zum klassischen Wirtschaftsstudium. Die Masterstudien sind oft spezieller, was Angebote wie "Marine Technology" und "Molekulare Life Science" zeigen.

Erste Änderung

Beim ersten Schritt zur europäischen Harmonisierung Anfang 2000 wurde wenig mehr geändert als der Name. Die bisherigen Studiengänge wurden einfach in Bachelor- und Master-Studiengang umbenannt, die Lehrinhalte blieben weitgehend gleich. Fachhochschulabsolventen konnten anstelle des bisherigen Abschlusses Baccalaureus den Bachelortitel und Universitätsabsolventen anstelle des Doctorandus den Mastertitel führen. Überwacht wird die Qualität der Studiengänge und der Hochschulen sowie die Zulassung von Bachelor- und Masterstudiengängen heute im Übrigen durch das Nationale Akkreditierungsorgan.

Zwei Bachelor, zwei Master

Entsprechend der niederländischen Hochschullandschaft mit Universiteit und Hogeschool gibt es auch mindestens zwei Bachelor- und zwei Masterabschlüsse: den Bachelor mit Fachhochschulcharakter und den mit universitärem Charakter. Gleiches gilt für den Master. Dabei spielt es keine Rolle, welche Einrichtung den Abschluss anbietet.

Studienzeit

Bei den Hogeschool bleibt anders als in Deutschland die vierjähige Studienzeit für ein Bachelor-Abschluss bestehen. Die gliedert sich in ein einjähriges Grundstudium und ein dreijähriges Hauptstudium. An den Universiteit gibt es dagegen einen neuen Studienaufbau. So ist nach drei Jahren ein Bachelor- (Zwischen-)Abschluss möglich. Die Masterphase soll bei Ingenieur- und Naturwissenschaften zwei beziehungsweise ein Jahr in den Wirtschafts-, Sozial-, Geistes- und Rechtswissenschaften dauern.

Inhaltliche Ausrichtung

Bei den stark berufsorientierten Studiengängen der Hogeschool ändert sich inhaltlich wenig. Dagegen wollen zahlreiche Universitäten die Studieninhalte in der Bachelorphase breiter als bisher gestalten. Dies soll durch interdisziplinäre Bachelors wie auch durch die Bildung von Studiengängen, die Haupt- und Nebenfach umfassen, geschehen. Beispiele: Die Universitäten Utrecht und Maastricht bieten breit angelegte Bachelor-Studiengänge mit naturwissenschaftlichem, geistes- oder sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt an. Dagegen hat sich die Universiteit Twente in Enschede für eine Haupt- und Nebenfachstruktur entschieden.

Masterphase

Ziel eines universitären Bachelors ist laut des niederländischen Kultusministeriums nicht unbedingt der prompte Eintritt in das Arbeitsleben. Er soll zu einem breiten Wissen und einer Master-Spezialisierung führen. Die Master-Studiengänge stellen eigenständige Studiengänge dar, so dass arbeitende Bachelors auch später noch einen Master machen können. Auch haben die Niederlande sogenannte Topmasters eingeführt. Dabei handelt es sich um Studiengänge, die staatlich unterstützt werden und besonders begabten Studenten offen stehen. An immer mehr Universitäten wird der Master auf Englisch gemacht, an der Universiteit Wageningen sogar ausschließlich.

Scheine und Noten

An einigen Unis gibt es sie schon, an anderen noch nicht: die neuen Punkte. Die Studienleistung in den Niederlanden wird nämlich nicht in Scheinen, sondern in Punkten (studiepunten) berechnet. Pro Studiengang muss man eine bestimmte Anzahl studiepunten erreichen. Dabei geht man vom Zeitaufwand aus, den eine Veranstaltung (vak) erfordert. Nach dem alten System steht ein Punkt für 40 Stunden Arbeitsleistung. Zusätzlich zu der Lehrveranstaltung ist darin der Zeitaufwand für die Vor- und Nachbereitung inbegriffen. Insgesamt sollen pro Studienjahr 42 Punkte erzielt werden. Diese entsprechen 1680 Stunden Arbeit. Im Vorlesungsverzeichnis (rooster) ist vermerkt, wie viele Punkte eine Veranstaltung einbringt. Das variiert von einem bis zu sieben Punkten. Je höher die Punktzahl des Kurses, desto anspruchsvoller die Prüfungsinhalte.

European Credit Transfer System

Im neuen System ist alles etwas anders: Das European Credit Transfer System (ECTS) ist viel internationaler. Vorteil: Du kannst in den Niederlanden studieren und deine Uni in Deutschland weiß genau, wie viel deine Arbeit wert ist. Der Umrechnungsfaktor ist: 1,43. Das heißt ein niederländischer Studienpunkt entspricht 1,43 ECTS credits. Damit hat sich die Gesamtleistung im Jahr nicht verändert, nur das Berechnungssystem.

Noten

Für Klausuren und Hausarbeiten gibt es Noten zwischen eins und zehn. Eine eins ist die denkbar schlechteste Note, zehn ist ausgezeichnet. Ab einer bestimmten Punktzahl hat man bestanden. Bei welcher, legt jede Universität individuell fest. In manchen Fällen hast du mit vier Punkten den Kurs erfolgreich absolviert, in anderen erst mit sechs.

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