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Sei wohlwollend mit dir selbst

4) Sag nein!

"Könntest du noch …?" und "Würdest du bitte für mich …?" – irgendwann ist es Zeit für ein entschiedenes Nein oder die ehrliche Ansage, dass dir der Lernstress oder Leistungsdruck zu viel wird. Ist das nicht möglich, dann gib für jede hinzukommende Aufgabe oder Verpflichtung etwas anderes ab. Sollst du zum Beispiel das Handout für ein Referat erstellen, dann delegier die Power-Point-Präsentation an deinen Referatspartner. Gehst du für deinen Mitbewohner zum Einkaufen, kann er die Putzschicht mit dir tauschen. Sicher, ein "Nein" fällt beim ersten Mal schwer: Doch du wirst es lernen – und dann wird das kleine Wort zum echten Befreiungsschlag gegen Prüfungsstress.

5) Sei wohlwollend mit dir selbst

Ein starker Leistungswille bringt dich sehr weit und du kannst stolz auf ihn sein. In Stresssituationen aber kann er zur Last werden, weil er verhindert, dass du jemals zufrieden mit dir bist. Nervosität und Anspannung sind die Folge.

Um Stress zu reduzieren, musst du deshalb eigene Erwartungen hinterfragen und Wohlwollen mit dir selbst zeigen. Damit tust du am Ende sogar nicht nur deinem Wohlbefinden, sondern auch deiner Leitungsfähigkeit etwas Gutes – auch, wenn es sich zunächst nicht so anfühlt.

Du geißelst dich mental für einen unproduktiven, frustrierenden Tag? Erinnere dich in solchen Momenten lieber daran, dass niemand immer voll auf der Höhe sein kann – nein, auch du nicht –, und dass Anspannung und Entspannung Hand in Hand gehen. Wechsle den Blickwinkel auf deine Situation und frag dich, was du dir als dein bester Freund raten würdest: Durchbeißen und weitermachen, oder einfach mal abschalten? Gönn dir Entspannung und ausreichend Schlaf und behalte gerade vor einer Prüfung deine Gesundheit im Blick. Dann bist du in der Arbeitszeit umso aufnahmefähiger und kannst deine Motivation länger aufrechterhalten.

Diese Großzügigkeit dir selbst gegenüber musst du erst noch lernen? Eine Übung aus der Positiven Psychologie kann dir helfen, gelassener zu werden. Schreib jeden Tag drei Dinge auf, für die du dankbar bist: Das kann ein schwieriges Themengebiet sein, das du erfolgreich durchgearbeitet hast, ein nettes Gespräch oder die Tatsache, dass du dir eine Auszeit gegönnt hast. Nach und nach macht dich diese Übung zuversichtlicher und resilienter.

6) Bereite dich in ruhigen Zeiten auf Prüfungsstress oder Lernstress vor

Unter Belastung greift der Mensch auf Verhaltensweisen zurück, die er sich in weniger aufreibenden Zeiten angewöhnt hat. Es hilft also nichts, wenn du dich darüber ärgerst, dass du trotz Prüfungsvorbereitung deine Zeit lieber mit deiner Lieblingsserie oder auf Facebook verbringst. In einer Stresssituation hast du gar nicht die Ressourcen, erlernte Verhaltensweisen zu ändern.

Ist der Stress vorbei, frag dich, wie du in diese Situation geraten bist und welches Verhalten du fördern oder abstellen willst. Jetzt hast du die Möglichkeit, daran zu arbeiten. Schon nach 30 Tagen siehst du erste Erfolge und neue oder geänderte Gewohnheiten werden zum Selbstläufer.

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Die Prüfungen stehen bevor und die Zeit scheint nicht auszureichen? Wir verraten dir, wie du effektiv liest und lernst.

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