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Adieu Routine und Dauermeetings!

Arbeiten im Audit bei KPMG (Quelle: unsplash.com, Helloquence)

Quelle: unsplash.com, Helloquence

Philipp Rosenthal verabschiedete sich von seinem Industriejob und fand in der Wirtschaftsprüfung das, was er sich gewünscht hatte: junge, motivierte Kollegen und spannende Projekte.

Sie sind von der Industrie in die Wirtschaftsprüfung gewechselt – ein ungewöhnlicher Weg. Was hat Sie dazu motiviert?

Bei einem Praktikum im Bereich Audit Corporate habe ich KPMG bereits im Studium kennengelernt. "Klassische" Wirtschaftsprüfung – das hat mich gleich begeistert. Auch die Weiterbildungsmöglichkeiten bei KPMG sind toll, man hat zum Beispiel die Möglichkeit, die Examen zum Wirtschaftsprüfer und zum Steuerberater zu machen. Nach dem Studium wollte ich aber dennoch Erfahrung in der Industrie sammeln. Zu meinem Bedauern haben sich in diesem Job aber schnell Routinearbeiten eingestellt. Genauso wenig haben mir die Meeting-Marathons gefallen – vor allem, weil die Umsetzung der besprochenen Maßnahmen oft sehr langwierig war. Dies führte dazu, dass man immer wieder mit ähnlichen Problemstellungen konfrontiert war. Außerdem können die Karrierewege in der Industrie recht lang und steinig sein.

Welche Unterschiede zeigen sich jetzt in Ihrer Arbeit im direkten Vergleich?

Bei KPMG ist die Arbeit viel dynamischer und vielseitiger. Ich arbeite gerne im Team und brauche die Abwechslung, die die Projektarbeit mit sich bringt. Außerdem habe ich viel Verantwortung, das war in der Industrie nicht so. Dort habe ich in einem relativ starren Umfeld gearbeitet und kaum Menschen getroffen, die mit mir an einem Strang ziehen und Veränderungen umsetzen wollten. Bei KPMG dagegen arbeite ich mit jungen Kollegen zusammen, die sehr motiviert sind.

Warum hat KPMG Ihre Zusage bekommen und nicht die Konkurrenz?

Nach meinem Praktikum wurde ich in das Nachwuchsförderprogramm High Q von KPMG aufgenommen. Dadurch konnte ich den Kontakt zu KPMG aufrechterhalten und an internen Veranstaltungen von KPMG teilnehmen, zum Beispiel an Fortbildungen. Die menschliche Komponente bei KPMG hat mir einfach gut gefallen, ich hatte das Gefühl, dass ich als Mensch geschätzt werde und dass mir ein realistisches Bild von der Arbeit vermittelt wird. Das hat sich später dann auch bestätigt: Die Arbeitsbedingungen sind fair und der Zusammenhalt im Team ist sehr gut.

Wie sieht Ihre Arbeit aus?

Ich beschäftige mich mit der Prüfung von Jahresabschlüssen und dabei insbesondere auch mit der Prüfung des internen Kontrollsystems der Mandanten. Mein Team und ich nehmen dabei Prozesse im Unternehmen auf, zum Beispiel den Einkaufsprozess, und identifizieren die jeweiligen Risiken. Darauf aufbauend führen wir Einzelfallprüfungen und Analysen durch. Morgens haben wir interne Teammeetings, danach Meetings mit dem Mandanten. Mit ihm stehen wir in engem Austausch, denn wir müssen das Unternehmen, das wir prüfen, gut kennenlernen und insbesondere die Unternehmensprozesse verstehen. Das ist vor allem deshalb für uns so wichtig, da wir frühzeitig potenzielle Risiken erkennen und adressieren müssen. Dabei sehen und lernen wir sehr viel – daher macht mir mein Job auch so viel Spaß.

In der Wirtschaftsprüfung haben wir von September bis April die sogenannte "busy season", da in dieser Zeit vermehrt Jahresabschlüsse aufgestellt werden, die von uns zeitnah geprüft werden. Von Mai bis Oktober prüfen wir dann Tochtergesellschaften und reviewen Quartalsabschlüsse. Da es in dieser Zeit ruhiger zugeht, sind zum Beispiel auch sechs Wochen Sommerurlaub kein Problem.

Mit was für Charakteren und Spezialisten arbeiten Sie täglich bei KPMG zusammen?

KPMG achtet sehr darauf, dass die Charaktere im Team untereinander harmonieren. Es sticht keiner heraus, es gibt keine Egozentriker. Was die Spezialisierungen betrifft: Neben den Linienfunktionen gibt es sogenannte Fokusteams, in denen Spezialisten arbeiten, zum Beispiel für Wirtschaftskriminalität oder für IT. Diese Experten unterstützen uns bei komplexen Themengebieten und tragen daher wesentlich zu einer erfolgreichen Prüfung bei.

Die Digitalisierung ist allgegenwärtig. Welche Veränderungen spüren Sie konkret im Bereich Audit bei KPMG?

Als ich mein Praktikum gemacht habe, haben wir tatsächlich noch Akten gewälzt und nur wenig mit dem Computer gearbeitet. Heute arbeiten wir fast nur noch digital, wir haben zum Beispiel digitale Datenräume und halten Konferenzen online ab. Außerdem arbeiten wir vermehrt mit der Massendatenanalyse KAAP (KPMG Automated Audit Procedures). Durch die gezielte Analyse des gesamten Buchungsstoffes mit unserem Tool erkennen wir Auffälligkeiten und Risiken frühzeitig und liefern fundierte Benchmarks und Empfehlungen für wirksame und effiziente Prozesse.

Wirtschaftsprüfung ist nur langweilige Rechenarbeit – was erwidern Sie, wenn Sie mit diesem Klischee konfrontiert werden?

Es ist bei weitem nicht so, dass wir nur im stillen Kämmerlein voller Akten sitzen. Wir haben sehr viel Kontakt mit dem Mandanten, tauschen uns regelmäßig aus und werden immer wieder mit neuen spannenden Fragestellungen konfrontiert. Dabei ist es wichtig, sich stets weiterzubilden und fachlich auf dem Laufenden zu bleiben. Komplexe Aufgabenstellungen werden in kleinen, jungen Teams gelöst. Die Arbeit ist sehr kommunikativ und der Kundenkontakt macht Spaß.

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