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10 Fragen an Susanne Härzke von KPMG

Chef-Schule KPMG Susanne Härzke [Quelle: KPMG]

Quelle: KPMG

Susanne Härzke, Director bei KPMG in Berlin im Bereich Tax Global Mobility Services, berät ihre Kunden mit fast 20 Jahren Erfahrung zu allen Fragen rund um die globale Mobilität von Mitarbeitern. Besonders die Themen Steuern, soziale Sicherheit und Prozesseffizienz beschäftigen und begeistern sie und ihr Team.

Welche drei Eigenschaften brauchen Sie in Ihrer Position am häufigsten?

  1. Leidenschaft
  2. Entschlossenheit
  3. Resilienz

Ein Freund von Ihnen zögert, ob er das Zeug zum Chef hat. Welche drei Fragen sollte er sich stellen, um eine Entscheidung zu finden?

  1. Möchte ich aktiv auf wichtige Entscheidungen in der Entwicklung meines Geschäfts Einfluss nehmen und habe ich eine klare Vision?
  2. Bin ich in der Lage, mein Team für diese Vision und die gemeinsamen Ziele zu begeistern und nachhaltig zu motivieren?
  3. An welchen Herausforderungen bin ich am meisten gewachsen und warum sollte ich nicht auch diese meistern?

Worauf sind Sie in Ihrer Führungskarriere besonders stolz?

Eine offene und ehrliche Kommunikation ist mir besonders wichtig. Wenn mir Mitarbeiter das Vertrauen schenken in kritischen Fragen genauso offen zu sein und ehrliche Kommunikation keine Einbahnstraße ist, macht mich das durchaus stolz.

Wie motivieren Sie sich, wenn es mal nicht rund läuft?

Ich verfolge bei dem, was ich tue, immer ein klares Ziel. Das zu erreichen ist auch in schwierigen Situationen meist Motivation genug den Blick wieder nach vorn zu richten. Darüber hinaus habe ich eine Verantwortung meinem Team und unseren Kunden gegenüber, die ich sehr ernst nehme.

Innovation bedeutet für Sie, …

... die Fähigkeit zu besitzen, außerhalb fester Grenzen zu denken und den Mut zu haben die daraus entstandenen Ideen auch umzusetzen.

Welche Eigenschaften zeichneten Ihren besten Chef aus?

Die Fähigkeit und Bereitschaft Mitarbeiter so zu fördern, dass sie sich perspektivisch sogar weiter entwickeln als man selbst. Das wird mir immer eindrucksvoll in Erinnerung bleiben und hat mich sehr geprägt.

Jack Welch sagt: "There's no such thing as work-life balance. There are work-life choices, and you make them, and they have consequences." Stimmen Sie zu?

Mit dem Begriff "work-life balance" konnte ich noch nie etwas anfangen. Es suggeriert, dass die Arbeit nicht Teil meines Lebens ist und wertet sie grundlos ab. Die Entscheidung für meinen Beruf und die Intensität meiner Arbeit treffe ich genauso bewusst wie die Entscheidung, wann ich Zeit mit meinen Kindern und meiner Familie verbringe.

"Der frühe Vogel fängt den Wurm." Stimmt’s? Wie viel Schlaf bekommen Sie durchschnittlich?

Ich bin kein Early Bird. Frühes Aufstehen ist wider meine Natur. Leider kann man sich gewissen Zwängen mit schulpflichtigen Kindern nicht entziehen. Im Durchschnitt sind es daher etwas mehr als sechs Stunden.

Auf einer Skala von 1 bis 10, wie wichtig sind die folgenden Faktoren, um in eine Führungsposition aufzusteigen?

Chef-Schule KPMG [Quelle: KPMG]

Auch Manager haben mal frei, oder? Wie sieht Ihr idealer Urlaub aus?

Ich genieße es sehr, wenn wir mit der Familie nur für uns sind.  Ein Haus irgendwo am Waldrand oder am Meer ist dafür perfekt. Um 12 Uhr wird gefrühstückt und langsam in den Tag gestartet. Ich genieße es sehr drei Stunden einfach nichts zu tun, außer Kaffee zu trinken, in ein Croissant zu beißen und die Zeitung zu lesen. Ideal ist es immer dann, wenn sich nach zwei bis drei Wochen leise das Gefühl der Langeweile einstellt. Das ist ein großer Luxus.

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