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22 Teams – drei Tage – ein Gewinner

Kuala Lumpur Skyline Malaysia [Quelle: Pixabay.com, Autor: Walkerssk]

Quelle: Pixabay.com, Walkerssk

21.000 Bewerbungen waren bei KPMG eingegangen. 88 Studenten hatten es durch die regionalen und nationalen Vorentscheide geschafft und sich für das Finale der KICC 2018 in Kuala Lumpur qualifiziert.  Unter dem Motto "Innovate. Disrupt. Transform" beschäftigten sie sich dort drei Tage lang mit den großen Zukunftsfragen der Wirtschaftswelt.

Warmup: Gutes tun und das Karrierenetzwerk befeuern

Dass die KICC ein Wettbewerb ist, trat zum Auftakt des Finales in den Hintergrund. Erst einmal sollten die Teilnehmer Gelegenheit bekommen, über Team- und Ländergrenzen hinweg Kontakte zu knüpfen und sich besser kennenzulernen. Dazu hatte KPMG ein lockeres Get-Together mit einer außergewöhnlichen Agenda organisiert: Gemeinsam mit ihren Coaches und den KPMG-Recruitern bestückten die Studenten kleine Taschen mit Lernmaterial, die später an hilfsbedürftige, malayische Vorschulkinder verschenkt wurden. Eine weitere Chance zum Austausch bot das KPMG Festival am Abend. Vor der tropischen Kulisse des Regenwaldes konnten Teilnehmer, Jury und Mitarbeiter miteinander anstoßen und den Tag ausklingen lassen.

Innovate: "The next big thing" für Alibaba

Am nächsten Morgen wurde es ernst. Nach dem Zufallsprinzip wurden die 88 Studenten in Viererteams aufgeteilt und vor die Frage des Tages gestellt: "What is the next big thing for Alibaba?" In kulturell und fachlich bunt gemischten Teams versuchten sie herauszufinden, welche neuen Technologien einen Wettbewerbsvorteil und Wachstumspotenzial für den chinesischen Tech-Konzern versprachen. Wichtigstes Hilfsmittel: der "Horizon Scan Room", ein Raum gespickt mit Trendanalysen und neuesten Tools. Mit VR-Brillen und Co konnten die Teilnehmer einen Blick in die Zukunft werfen und kreative Strategien für den Internetgiganten entwickeln.

Disrupt: Der Business Case Grab

Auch am dritten Tag drehte sich alles um neueste Business-Trends: Zurück in ihren nationalen Teams widmeten sich die Studenten einer Fallstudie über den malaysischen Ride-Share-Anbieter Grab. Anhand der Stakeholder Uber und Air BnB sollten sie die vielfältigen Herausforderungen ökonomischer, politischer, sozialer und ökologischer Art erkennen, die sich auf den Wert des Start-Ups auswirken. So konnten sie austesten, wie sich datenbasiert Risiken und Chancen für ein Unternehmen ermitteln lassen.

Ihre Ergebnisse präsentierten die Teams anschließend auf der großen Bühne vor einer hochkarätigen Jury aus KPMG-Experten. Am Ende konnten Team Switzerland, Team Vietnam/Cambodia und Team Germany die Jury am meisten überzeugen. Ihre Belohnung: eine finale Challenge.

Transform: Die finale Challenge

Die finale Aufgabe unter dem Tagesmotto "Transform" ließ die Köpfe der Finalisten rauchen. Aufbauend auf dem Grab-Case vom Vortag entwickelten die drei verbleibenden Teams in nur drei Stunden eine multimediale Kommunikationsstrategie für den südostasiatischen Ride-Share-Anbieter. Diese sollte den Wert und die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells glaubwürdig vermitteln. Nach der Präsentation ihrer Ergebnisse mussten sich die Finalisten-Teams einer Q&A-Session stellen, bei denen ihre Strategien auf Herz und Nieren geprüft wurden.

Und dann hieß es endlich: "And the winner is... Team Germany!". Die Strategie des Viererteams der Otto Beisheim School of Management (WHU) konnte die Jury voll und ganz überzeugen. Anerkennung dafür gab es nicht nur von den anderen Wettstreitern, sondern auch von CHRO Frank Grube: "Die Studierenden haben eine beeindruckende Leistung erbracht. Ich bin sehr stolz auf unsere Starter von der WHU und alle Kolleginnen und Kollegen, die unser tolles Team in den vergangenen Tagen und Stunden unterstützt haben."

Eine unvergessliche Erfahrung

Die strahlenden Sieger, die Erlebnisse der zurückliegenden Tage und nicht zuletzt die neuen Freundschaften unter den Teilnehmern wurden mit einer großen Finalparty gebührend gefeiert. Anna-Maria, eine der vier glücklichen Gewinner, resümiert: "Die KPMG International Case Competition war eine fantastische Erfahrung und wir sind so aufgeregt und stolz darauf, die Champions von 2018 zu sein. Es war harte Arbeit, aber wir haben so viel gelernt und hatten großen Spaß mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den anderen Länderteams."

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