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Warum sich der Einstieg im Audit lohnt

Im Jahr 2014 hat die EU ein Regelwerk zur Reform der Abschlussprüfung verabschiedet, das seit Mitte 2016 in allen Mitgliedsstaaten angewendet werden muss. Was hat sich durch diese Reform verändert?

Börsennotierte Unternehmen, die sogenannten "Public Interest Entities", müssen nun nach einer gewissen, vom Gesetz vorgeschriebenen Zeit zwingend ihren Abschlussprüfer wechseln. Nach zehn Jahren müssen sie in der Regel die Abschlussprüfung zumindest neu ausschreiben und spätestens nach 20 Jahren den Prüfer wechseln. Wesentliche Wechsel stehen daher in den nächsten Jahren an. Dadurch kommt eine neue Dynamik in den Markt. Gleichzeitig gibt es größere Hürden für Beratungsleistungen, die der Abschlussprüfer für ein geprüftes Unternehmen erbringen darf.

Welche Chancen ergeben sich daraus für die KPMG?

KPMG ist Marktführer im DAX30. Durch die Reform ergeben sich für uns Chancen, den Marktanteil bei den MDax- und TechDax-Unternehmen zu erhöhen, gleichzeitig werden wir andere Mandate abgeben müssen. Da diese Regel auch im EU-Ausland zur Anwendung kommt, gehen wir aktuell auch von einem hohen Zuwachs in unserem sogenannten International Business aus, das heißt, bei der Prüfung von deutschen Tochtergesellschaften ausländischer Konzerne, die in anderen EU-Staaten von der Rotation betroffen sein werden. Wir sehen dem, was vor uns liegt, sehr positiv entgegen.

KPMG wird im Audit dieses Jahr sehr viele Mitarbeiter einstellen. Woher kommt dieser Bedarf?

Das Geschäft unserer Kunden wächst, was zur Folge hat, dass unser breites Leistungsspektrum, welches weit über die Prüfung hinausgeht, vermehrt nachgefragt wird. Das bedeutet Wachstum für uns. Gleichzeitig erhöhen sich die Vielfalt der Leistungen und die Durchlässigkeit der Bereiche Prüfung und Beratung. "Audit" in unserem aktuellen Zuschnitt enthält auch Beratung in Finanzprozessen und Rechnungslegungsfragen ebenso wie Beratung im Bereich von Compliance-, Governance und Assurance.

Weshalb sollte ich bei KPMG einsteigen – und warum speziell in der Region Süd?

Der wichtigste Faktor für einen Einstieg bei KPMG in der Region Süd ist sicherlich das Wachstum, welches neben interessanten Projekten auch sehr gute Karrierechancen mit sich bringt. Darüber hinaus ist bei KPMG im Süden das komplette Produkt- und Leistungsportfolio vertreten, sodass insbesondere Einsteiger die Möglichkeit bekommen, verschiedene Projekte im breiten Service-Spektrum und unterschiedliche Branchen kennenzulernen – im Rahmen der Initiative "Smart Start" zum Beispiel werden Start-up-Unternehmen umfassend betreut. Hier ergeben sich ganz andere Fragestellungen im Vergleich zur "old economy". Wir sind von Anfang an dabei – das ist sehr spannend. Zusammenfassend: die Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten sind hervorragend.

Unser Ziel bei KPMG ist es, jeden Mitarbeiter so einzusetzen, dass er seine Stärken einbringen und entwickeln kann. Das Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig, entsprechend unterschiedlich sollten auch die Stärkenprofile unser Mitarbeiter ausgeprägt sein. Die Vielfalt macht uns stark und flexibel.

Außerdem arbeiten wir intensiv daran, das Arbeitsleben unserer Mitarbeiter flexibler zu gestalten und individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Natürlich ist uns bewusst, dass die Erwartungen der jungen Generation sich verändern und Work-Life-Balance neben spannenden Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten einen hohen Stellenwert hat. So haben wir mittlerweile bestimmte Tätigkeiten zentralisiert: Bestimmte Arbeiten können vom Büro oder gar von Zuhause aus erledigt werden, so dass Reisezeiten und Hotelübernachtungen reduziert werden und wir uns beim Mandanten auf das Wesentliche fokussieren können. Auch die Einführung eines "Casual Friday" und ein regelmäßiger Austausch im Office bei einer Happy Hour sollen dazu beitragen, eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen und sich gut im Unternehmen zu vernetzen.

Und wie könnte meine Karriere im Audit aussehen?

In der Regel übernehmen Sie nach zwei bis drei Jahren die Aufgaben eines Prüfungsleiters und damit auch bereits erste Verantwortung, Mitarbeiter im Team anzuleiten. In dieser Zeit sammeln die Kolleginnen und Kollegen auch Erfahrungen außerhalb der klassischen Audit-Tätigkeit durch Einsätze in anderen Bereichen. Wer sich für eine Karriere im klassischen Audit entscheidet, legt das Wirtschaftsprüferexamen ab, das in der Regel Voraussetzung ist, um die nächste Stufe zu erreichen und Manager zu werden. In den sogenannten "New Audit Services", also der prüfungsnahen Beratung, ist das Examen hingegen keine zwingende Voraussetzung für die weitere Karriere, wenngleich immer mehr der Kolleginnen und Kollegen dieses dennoch anstreben.

Die nächsten Karrierestufen sind dann die Funktion des Senior Manager und gegebenenfalls die Weiterentwicklung zum Director oder Partner. Wie schnell und in welche Richtung sich jemand entwickelt, hängt stark von den eigenen Neigungen, der persönlichen Situation und natürlich von der Geschäftsentwicklung ab. Sogenannte "Out of the box"-Erfahrungen, wie zum Beispiel Auslandsentsendungen, Projekteinsätze in anderen Services oder in unserer Grundsatzabteilung, sind dabei wichtige Bausteine der Karriereentwicklung.

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