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Paul Beresnatzki kannte Hengeler Mueller bereits aus seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Jetzt absolviert er seine Anwaltsstation im Bereich Wirtschaftsstrafrecht / Compliance in Berlin. In seinem Erfahrungsbericht erzählt er von seinen Erfahrungen und seiner persönlichen Entwicklung während seiner Zeit in der Großkanzlei.

Ab ins Abenteuer Großkanzlei

Nach mehrjähriger wissenschaftlicher Mitarbeit an einem universitären Lehrstuhl und einem interdisziplinär ausgelegten Promotionsvorhaben abseits vom Wirtschaftsrecht entschied ich mich trotz einiger Unsicherheiten aus Neugier dazu, mich in das Abenteuer Großkanzlei zu stürzen.

Spezielle Assoziationen von Menschen in renommierten Anwaltssozietäten hatte ich nicht. Die Klischees und Vorurteile über lange Arbeitszeiten, konservative Strukturen und kompetitive Kollegen in Großkanzleien waren mir jedoch bekannt. Glücklicherweise haben sie sich bei meinem ersten Gespräch mit einer Berliner Anwältin von Hengeler Mueller auf einer Bewerbermesse nicht bestätigt.

Einer für alle – alle für einen!

Durch Jobs während des Studiums wusste ich bereits, dass nicht allein inhaltliche Aspekte entscheidend für die Zufriedenheit im Joballtag sind. Die Motivation und der Spaß an der Arbeit entstehen vor allem durch ein gutes Miteinander im Team. Daher war ich besonders gespannt, welche Kolleginnen und Kollegen mich erwarten. Ich wusste, dass mein erster Eindruck starken Einfluss auf meine Berufsorientierung haben wird.

Nach einem unkomplizierten Bewerbungsprozess begann ich, zunächst promotionsbegleitend an drei Tagen in der Woche, als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Hengeler Mueller zu arbeiten. Aufgrund meiner Begeisterung für das Straf- beziehungsweise Sanktionsrecht entschied ich mich in Absprache mit dem zuständigen Partner für die Mitarbeit hauptsächlich in den Bereichen Wirtschaftsstrafrecht und Compliance.

Zu Beginn der Arbeit im Berliner Büro durfte ich nach einer umfassenden Einführung und Begrüßungsrunde meine künftigen Mitstreiterinnen und Mitstreiter kennenlernen. Rückblickend betrachte ich dies als großes Glück, denn so konnte ich nicht nur bodenständige und sehr kollegiale Menschen kennenlernen, sondern auch in kurzer Zeit neue Freunde dazugewinnen. Bis heute sind sie mir trotz unterschiedlicher Wege geblieben. Ich denke gerne an die gemeinsame Zeit im Büro zurück.

On top gibt's Networking und Freizeitevents

Nicht nur das Arbeitsklima im Büro, sondern auch die vielen Young-Talents- und Kanzleiveranstaltungen, wie der schon zur Tradition gewordene B2-Firmenlauf in Berlin, haben großen Spaß gemacht und einen positiven Gesamteindruck bei mir hinterlassen. Durch Kaiserseminare zur Fortbildung, einen Legal-English-Kurs und regelmäßige Freizeitevents wie Go-Kart oder dem Besuch der Boros-Kunstausstellung mit einem anschließenden Bar-Abend wird es nie langweilig.

Flexibilität wird bei Hengeler Mueller genauso ernst genommen wie eine gewisse Eigeninitiative. Wir arbeiten Hand in Hand und Wünsche, Verbesserungsvorschläge aber auch Kritik können wir immer offen äußern. So wurden alle meine Wünsche hinsichtlich der Wahl der Arbeitsgebiete und auch meiner Arbeitstage berücksichtigt. Es wird gerne gesehen, wenn man seine Meinung sachlich und selbstbewusst vertritt, um am Arbeitserfolg mitzuarbeiten.

Die Zusammenarbeit mit meinem Tutor fand immer auf Augenhöhe statt. Ich hatte nie das Gefühl, Aufgaben für ihn zu erledigen, sondern diese stets mit ihm zusammen anzugehen. Fachliche Herausforderungen haben wir im Team bewältigt und die Lernkurve in den Fachgebieten ist wegen der Aufgabenvielfalt und Individualität jedes Arbeitsauftrags sehr groß.

"Bei Hengeler Mueller zählt jeder Einzelne"

Die Zusammenarbeit im Team basiert auf Vertrauen. Es geht weniger darum, etwas abzuleisten, sondern sich einzubringen und seine eigenen Stärken effektiv einzusetzen. Deshalb kann ich allen interessierten Juristinnen und Juristen mit gutem Gewissen sagen, dass man bei Hengeler Mueller sowohl als Generalist:in als auch als Spezialist:in geschätzt wird.

Ich habe gelernt, wie ich meine eigenen Stärken nutzen kann und wurde auf diesem Weg intensiv gefördert. Für mich wurde bei Hengeler deutlich spürbar, dass die verschiedenen Stärken einer jeden Mitarbeiterin und eines jeden Mitarbeiters zählen.

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