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Wo sind kreative Lebensläufe angebracht?

Der kreative Lebenslauf gewinnt in Deutschland an Bedeutung, ist aber nicht in allen Branchen und Unternehmen beliebt. Informier dich vorab, wie konservativ oder aufgeschlossen sich das Unternehmen präsentiert, bei dem du dich bewirbst. Als Anhaltspunkte dienen die Unternehmens-Webseite, Erfahrungsportale oder die Stellenausschreibung selbst: Wie ist diese formuliert, wie ist sie gestaltet und was wird gefordert? Agiert das Unternehmen in einer eher konservativen Branche (Rechtsberatung, Finanzsektor, Politik) und verwendet es die höfliche Sie-Form, dann bist du mit einem tabellarischen Lebenslauf besser bedient.

Wenn Kreativität als Anforderung in der Stellenausschreibung steht, du aber nicht zu viel Risiko eingehen willst, reicht es oftmals schon, wenn du deinem tabellarischen Lebenslauf ein modernes Layout verpasst. Auf unserem Portal findest du entsprechende Vorlagen für deinen tabellarischen Lebenslauf. Idealerweise sollten das Anschreiben und der Lebenslauf wie aus einem Guss wirken.

Versprüht das Unternehmen Start-up-Flair, spricht Bewerber mit Du an und wirbt mit Kicker und Club-Mate-Flatrate, punktest du mit einem kreativ gestalteten Lebenslauf. Vergiss aber nicht, dass nicht nur das Unternehmen, sondern auch der Job ausschlaggebend dafür ist, ob ein kreativer Lebenslauf angemessen ist. Bewirbst du dich bei einem Start-up als Senior Visual Designer, ist eine kreative Gestaltung überzeugender als wenn du beim selben Arbeitgeber eine Stelle in der Buchhaltung anstrebst.

Was muss ich beim Erstellen eines kreativen Lebenslaufs beachten?

Dein kreativer Lebenslauf spiegelt deine Persönlichkeit, aber auch dein Können wider. Deshalb solltest du dich – wie in jedem Bewerbungsdokument – darauf konzentrieren, vor allem aktuelle und relevante Informationen herauszuarbeiten. Die schönste Grafik nützt nichts, wenn sie keine wesentlichen Eckpunkte zu deiner Person enthält. Überleg dir also erst, was du sagen möchtest, bevor du dir Gedanken über das Wie machst. Dann setz ausgewählte und aktuelle Informationen über dich mit durchdachten Grafiken in Szene.

"Form over function" ist kein gutes Motto: Zu viele Informationen, unleserliche Schriftfarben und -arten und ein Design, das von den Sehgewohnheiten eines Personalers völlig abweicht, machen deine Bewerbung unübersichtlich. Auch der wohlwollendste Personaler hat dafür keine Zeit.

Orientieren kannst du dich für deinen kreativen Lebenslauf an ähnlichen Grundregeln wie für einen tabellarischen Lebenslauf. Egal, ob du bloß einen ausgefallenen schriftlichen Lebenslauf planst oder ein Bewerbungsvideo: Deine persönliche Daten, beruflichen Erfahrungen, deine Ausbildung, dein Können und deine Interessen müssen deutlich erkennbar sein. Besonders leicht machst du es dem Personaler, wenn du mit der aktuellsten Position beginnst. Dass du auch in einer kreativen Bewerbung keine unzutreffenden Angaben machen darfst, versteht sich von selbst.

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