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Zwei weitere Tipps zum effektiven Wegwerfen

4. Eins rein, zwei raus

Wenn die Löschtaste bei dir noch nicht so locker sitzt, wie du möchtest, hilft dir diese List: Für jeden Gegenstand, den du anschaffst, müssen zwei umziehen. In den Mülleimer oder die Geschenkekiste vor der Haustür, in seltenen Fällen nach Ebay; auf keinen Fall in den Keller oder Speicher. Besonders bei Büchern, DVDs und Bekleidung wirkt diese Kur Wunder.

Harald Martenstein unterzog seinen Bücherschrank einem ähnlichen Ritual: "Meine kleine Bibliothek wird immer besser, wie eine Soße, die man einkocht." Das Ziel seiner Mühen? Wonne! "Ich werde am Ende nur noch Bücher besitzen, von denen ich überzeugt bin. Im Moment schauen mich aus dem Regal noch zahlreiche Fremde an, eines Tages stehen dort nur noch Freunde."

Wie sollte er da nicht zu dem (schönen) Schluss kommen: "Mit allen anderen Besitztümern sollte man es genauso halten"? Wer hält mit?

5. Minimalistisch leben nach der 2-Jahres-Regel

Die 2-Jahres-Regel lautet: Du sollst nichts besitzen, was du in zwei Jahren nicht wenigstens einmal benutzt hast. Denn nicht nur Lebensmittel, jeder Gegenstand bedarf eines Haltbarkeitsdatums. Was nicht mehr gebraucht wird, ist auch nicht mehr zu gebrauchen.

Weg also mit den Häkelunfällen von Mutti. Weg mit dem nett-aber-nutzlosen Geburtstagsgimmick, das genau einmal Spaß gemacht hat. Weg mit dem Sandwichtoaster und dem Surfbrett, das im Keller nur noch auf der kaputten Mikrowelle surft.

Sie hatten ihre Zeit. Sie hatten ihre Chance. Sie haben sie nicht genutzt.

Sie dürfen jetzt gehen.

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Kommentare (6)

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  1. Anonym

    Ich finde die Ansatzpunkte des Artikels echt gut, allerdings halte ich es nicht für sinnvoll, dass man alles immer gleich entsorgt und somit unfassbar viel Müll produziert. Natürlich sollte man alles, was man besitzt, auch benutzen. Aber wenn ich etwas entdecke, dass ich seit zwei Jahren nicht mehr gebraucht habe, dann sollte ich dem Gegenstand doch noch eine Chance geben, oder? Entweder ich benutze ihn wieder, verschenke ihn, oder funktioniere ihn um. Minimalismis und Upcykling gehen meiner Meinung nach Hand in Hand :).

  2. Anonym

    Ich schließe mich den vorherigen Kommentaren an: der Artikel ist klasse... aber ... der Fokus liegt meiner Meinung nach zu sehr auf wegwerfen und dem gelben Sack. Es gibt tausend und eine Möglichkeit, fast alles was man aussortiert noch so loszuwerden, dass andere es gebrauchen können. Secondhand-Läden, z. B. solche die dann die Sachen für den guten Zweck verkaufen (DRK, Malteser, Oxfam..), Tausch- oder Geschenkboxen, Öffentliche Bücherregale, die Bahnhofsmission freut sich in meinem Wohnort immer riesig über Kleidung sowie Rucksäcke, die sie an Bedürftige weitergeben kann! So kann man mit dem Aussortierten auch noch denjenigen was Gutes tun, die weniger Glück im Leben hatten. Im Übrigen sortiere ich viel lieber und einfacher Klamotten aus, seitdem ich weiß, dass sie jemand bekommt, der sie viel mehr braucht als ich.

  3. Anonym

    Der Fokus sollte da eher auf dem sinnvollen konsumieren als auf dem wegwerfen liegen. Wenn mal etwas wegsoll wäre es gut, es anderen Leuten zur Verfügung zu stellen- one mans trash is another mans treasure. Einfach alles wegpfeffern ist kein ehrenwerter Umgang mit Konsum, eher Ausdruck von Überfluss. Vielleicht eher Sachen tauschen / Second Hand etc

  4. Anonym

    Super Artikel! Endlich mal weg von dem ewigen Konsum von Artikeln und Kleidern und Co:)

  5. Anonym

    Wahnsinnig guter Artikel, vielen Dank und mehr davon!

  6. Anonym

    Am besten die alten (noch guten!) Klamotten, CDs und Bücher zum Second Hand Shop bringen und damit nicht nur einem selbst sondern auch anderen und der Umwelt eine Freude machen!!

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