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Pioniergeist ist gefragt

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen ist seit ihrer Gründung im Jahr 2003 ein attraktiver Bildungsanbieter. Der Ansatz: Studenten zu Führungskräften in Wirtschaft, Kultur und Politik ausbilden. Betriebswirtschaftler lernen hier auch Kulturtheorie, Kulturwissenschaftler die Regeln des Marktes kennen.

Die Zeppelin Universität versteht sich als "Universität zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik". Sie ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat 2009 akkreditierte private Stiftungsuniversität mit etwa 1.250 Studenten, die in insgesamt 14 Programmen studieren und von rund 50 Professoren betreut werden. Im September 2011 wurde der ZU vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst auf besondere Empfehlung des Wissenschaftsrates zudem das eigenständige Promotions- und Habilitationsrecht verliehen.

Interdisziplinäre Studienprogramme

Die vier Bachelor- und vier Master-Programme der ZU sind stark interdisziplinär ausgerichtet. Es braucht – so die Haltung der ZU – für die zukünftigen Herausforderungen in der sich globalisierenden Wissensgesellschaft verantwortungsbewusste Entscheider und kreative Gestalter, die einen Blick und ein Verständnis für das Vernetzte haben.

Du kannst zwischen den Studiengängen "Sociology, Politics & Economics | SPE" (B.A.), "Corporate Management & Economics | CM" (B.A. & M.A.), "Communication, Culture and Management | CCM" (B.A. & M.A.) und "Politics, Administration & International Relations | PAIR" (B.A. & M.A.) wählen. Seit 2014 gibt es an der ZU außerdem einen "Master in General Management" für alle, die im Bachelor noch nicht Wirtschaft studiert haben.

Die ZU Executive Education bietet zudem berufsbegleitende Master-Programme an: "Digital Pioneering", "Business & Leadership for Engineers", "Family Entrepreneurship", "Leadership Excellence" und "Mobility Innovations".

Mit einem persönlichen Betreuungsverhältnis und kleinen Seminare punktet die ZU immer wieder in Rankings: In den Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften liegt die Universität im Deutschland-Vergleich auf Platz eins, der Studiengang PAIR rangiert im CHE-Ranking auf Platz drei.

Die Aufgabe der ZU ist es, Studierenden und Wissenschaftlern die einzigartige Chance zu geben, ihre Fähigkeiten so zu entwickeln, dass sie in der Lage sind, eigene Ziele zu realisieren und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Darauf sind alle Strukturen und Prozesse der ZU ausgerichtet: interdisziplinär, in einer inspirierenden Gemeinschaft, mit viel Freiraum und großem Pioniergeist.

Prof. Dr. Insa Sjurts, Präsidentin der Zeppelin Universität

Mehr Zeit für den Bachelor

45 Prozent aller deutschen Studenten irren sich in ihrer Studienwahl. Als erste deutsche Universität hat die ZU daher alle Bachelor-Programme auf eine Regelstudienzeit von vier Jahren umgestellt – eine Entscheidung für mehr Eigenzeit und Eigenwilligkeit im Studium. Den Studierenden bleibt dadurch Freiraum für eigene Projektstudien, Auslandsaufenthalte und Praktika. Sie arbeiten im interdisziplinären und methodenbasierten ersten "Zeppelin Jahr" fachübergreifend an eigenen Forschungsprojekten. Solltest du am Ende des Jahres feststellen, dass ein anderes Studienfach mehr deinen Interessen entspricht, ist ein Wechsel in einen anderen Studiengang der ZU ohne Zeitverlust möglich.

Besonderheiten in Lehre und Karriereförderung

StudentStudies: Jeder Mittwoch ist frei für Veranstaltungen von Studierenden. Sie organisieren eigene Lehrveranstaltungen oder arbeiten an Projekten, die sie selbst initiiert haben.

TandemCoaching: Jeder Student sucht sich im ersten Semester einen Wissenschafts-Coach unter den Dozenten und – mit Unterstützung der Uni – einen Praxis-Coach aus Wirtschaft, Kultur oder Politik. Mit diesen Coaches stehen die Studierenden während des gesamten Studiums und auch darüber hinaus in Kontakt. In der Vergangenheit standen zum Beispiel Vertreter von McKinsey, Porsche oder der UNESCO zur Verfügung. Zu den prominenten Coaches zählen Peter Kloeppel (RTL-Chefmoderator), Claus Hipp oder Volker Kauder.

TalentCenter: Die Zeppelin Universität kooperiert mit Partnern aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit der Praxis sowie der internationale Austausch.

GlobalStudies: Ein Student, eine Firma, drei Praktika, drei Kontinente und eine Auslands-Universität. Das entspricht einer "dreikontinentalen Arbeits- und Lernerfahrung". Die Studierenden sammeln interkulturelle Kompetenzen, um den zukünftigen Anforderungen in internationalen Organisationen der Wirtschaft, Kultur und Politik gerecht zu werden.

Studentisches Engagement: Studieren an der ZU heißt, neue Leidenschaften zu entfalten und einen Spürsinn für Phänomene, Probleme und Lösungen mit gesellschaftlicher Relevanz zu entwickeln. Die studentischen Initiativen sind in diesem Zusammenhang eigenständige Botschafter der Universität, die in ihren Projekten mit außergewöhnlichem Engagement, viel Kreativität und unter Rückgriff auf Wissenschaft und Künste gesellschaftliche Herausforderungen bearbeiten.

Dass diese Ansätze Früchte tragen, zeigt eine Studie des Lehrstuhls für Innovation, Technologie & Entrepreneurship: 20,9 Prozent der ZU-Studenten haben bereits Gründungserfahrung, 40 Prozent können sich sehr gut vorstellen, sich im Anschluss an das Studium selbständig zu machen. Und das gilt nicht nur für die Wirtschaftswissenschaftler, sondern auch für die Kultur- und die Politikwissenschaftler.

Die Alumni der ZU arbeiten heute unter anderem bei folgenden Firmen: Jung von Matt, Michael Page International, Deutsche Kautionsgemeinschaft, ZF Friedrichshafen, Deutsche Börse Group, Buena Vista Media, T-Systems, eBay, Accenture, KPMG, Holtzbrinck Digital GmbH, McKinsey, Ramboll Management, Daimler AG, Steria Mummert Consulting, Weltbank Washington, Procter & Gamble, Schauspiel Frankfurt.

Eine Programmteilnehmerin im Gespräch

Warum hast Du Dich für die ZU entschieden?

Die Interdisziplinarität war neben einem guten Bauchgefühl für mich damals der wichtigste Grund, mein Studium an der Zeppelin Universität zu beginnen. Nach dem Abitur waren meine Interessen breit gefächert und ich habe mit der ZU eine Uni gefunden, die das abfangen konnte.

Die Universität mitgestalten – wie sieht das aus?

Eines der wichtigsten Worte an der ZU ist wohl der "Spirit", der sich in engagierten Initiativen, studentischer Gremienarbeit und der Mitgestaltung von Universitätspolitik zeigt.

Für mich persönlich bestand die Mitgestaltung meiner Universität in der Gründung des "Transcultural Leadership Summit", dem weltweit ersten interdisziplinären und transkulturellen Führungskongress. Ich bin überzeugt, dass das "Mitgestalten" viele Facetten hat, deren Grundvoraussetzung zunächst ein "gutes Miteinander" ist. Auf diesem Miteinander baut die Bereitschaft des Einzelnen auf, sich zu investieren, Interesse zu zeigen, zu diskutieren und Initiative zu ergreifen.

Was gefällt dir besonders am Studium an der ZU?

Ich studiere an der ZU "Corporate Management & Economics", setze mich aber auch mit politischen, sozialwissenschaftlichen und kulturellen Fragestellungen auseinander. Ich bin zwar überzeugt, dass es wichtig, ist einen Einblick in andere Disziplinen zu bekommen. Allerdings wird die Kernkompetenz unserer Generation darin liegen, andere Standpunkte zu erkennen, zu respektieren und gemeinsam – jeder mit seiner fachspezifischen Expertise – an Fragestellungen zu arbeiten. Das Curriculum an der ZU spiegelt das für mich mit dem jeweiligen Studienschwerpunkt in Kombination mit interdisziplinären Wahlmöglichkeiten wider.

Wie ist eigentlich das "zwischen" in der Bezeichnung der ZU als "Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik" zu verstehen?

Ich glaube, das Wort "zwischen" ist oft negativ besetzt. Es impliziert eine Unfähigkeit zur Entscheidung, nichts Halbes und nichts Ganzes. Die ZU schafft es, dieses Wort als eine Chance zu formulieren, als die Möglichkeit, sich verschiedener Disziplinen zu bedienen und im "Zwischenraum" – der Interdisziplinarität – voneinander zu lernen.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Ich denke, dass die wenigsten Absolventen der ZU einen schnurgeraden Berufsweg durchlaufen. Als Projektleiterin des "Transcultural Leadership Summit" galt es, sich zusammen mit dem Team täglich neuen Herausforderungen zu stellen, die nur durch gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein, flache Hierarchien und Kreativität gemeistert werden konnten. Werte, wie sie auch künftig Grundsteine meiner Arbeit sein sollen. In zehn Jahren hoffe ich an einem Schaffensplatz statt einem Arbeitsplatz zu arbeiten, der gekennzeichnet ist durch Ideenreichtum, Visionen und Personen, die sich gegenseitig fordern und fördern.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Warum hast du dich für die ZU entschieden?

Ich hatte das große Glück, dass schon meine Schule auf die individuellen Interessen der Schüler ausgerichtet war und meine große Leidenschaft für die Musik gefördert wurde. Auf der Suche nach der nächsten Station war für mich daher wichtig, eine Uni zu finden, an der ich mich und meine persönlichen Interessen ausleben kann. Mein jetziger Studiengang bietet eine sehr hohe Wahlfreiheit und der Individualisierungsgrad ist enorm – das findet man anderswo kaum. Das waren dann die ausschlaggebenden Gründe, warum ich mich für die ZU entschieden habe.

Die Universität mitgestalten – wie sieht das aus?

Da gibt es unglaublich viele und teilweise sehr unterschiedliche Möglichkeiten. Ich weiß noch genau, wie ich mir im ersten Semester zunächst einen Überblick über die ganzen Angebote verschaffen musste – vom Engagement in universitären Gremien über die Konzeption von studentisch gestalteten Seminaren bis hin zur Mitwirkung in einer oder mehrerer der studentischen Initiativen ist vieles möglich. Von meinen Kommilitonen kenne ich kaum jemanden, der sich nicht in irgendeiner Weise in die Universität einbringt. Ich selbst habe bereits auf einer Vielzahl von ZU-Veranstaltungen Klavier gespielt und bin als Stipendiat in der Hochschulgruppe der Hanns-Seidel-Stiftung aktiv.

Was gefällt dir besonders am Studium an der ZU?

Was die ZU für mich so besonders macht, ist der persönliche Kontakt zu den Wissenschaftlern. Da die Lehre nicht in Vorlesungen, sondern in kleinen Seminaren stattfindet, entsteht ein persönliches Mentoren-Verhältnis schon ab dem ersten Semester. Dabei hat jeder Student unter anderem durch das Vereinbaren von persönlichen Sprechstunden zum Vor- und Nachbesprechen von Hausarbeiten die Möglichkeit, individuell gefördert zu werden. Und es gibt nichts Wertvolleres als den guten Ratschlag eines Professors.

Wie ist eigentlich das "zwischen" in der Bezeichnung der ZU als "Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik" zu verstehen?

Mit der Bezeichnung "zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik" habe ich immer die Überzeugung verbunden, dass die Führungskräfte im Arbeitsmarkt von morgen nicht mehr nur auf einem Themenfeld kompetent agieren, sondern einen umfassenden Wissensschatz über alle gesellschaftlich relevanten Themen mitbringen müssen. Keiner kann gleichzeitig Wirtschafts-, Kultur- und Politikwissenschaftler sein – klar! Dennoch vermitteln alle Studiengänge der ZU die Grundlagen in den erwähnten Gebieten. Meinen Horizont hat das ungemein erweitert, und ich bin überzeugt, dass mir dieses Wissen in der Zukunft weiterhelfen kann.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Mit einem sogenannten CCM-Kooperationsplatz bringt die ZU ihre Studenten schon früh in renommierte Unternehmen in der Region ein – ich arbeite zum Beispiel neben dem Studium bei den Bregenzer Festspielen. Dieser Kooperationsplatz hat mir bereits mit 20 Jahren einen Zugang zu einem potentiellen Arbeitsmarkt und einem Netzwerk für die Zukunft verschafft. Vielleicht habe ich durch diese Kooperation einen ersten Schritt im Management von Kulturunternehmen gemacht. Die Verbindung zu den Bregenzer Festspielen würde ich auch nach meinem Studium gern aufrechterhalten. Daneben kann ich mir aber auch die Fortsetzung meiner akademischen Laufbahn vorstellen – vielleicht in einem der ZU-Promotionsprogramme.

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