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Pioniergeist ist gefragt

ZU Campus (Quelle: Zeppelin Universität, Anja Köhler)

Quelle: Zeppelin Universität, Anja Köhler

Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen ist seit ihrer Gründung im Jahr 2003 ein attraktiver Bildungsanbieter. Der Ansatz: Studierende zu Führungskräften in Wirtschaft, Kultur und Politik ausbilden. Betriebswirtschaftler lernen hier auch Kulturtheorie, Kulturwissenschaftler die Regeln des Marktes kennen.

Die Aufgabe der ZU ist es, Studierenden und Wissenschaftlern die einzigartige Chance zu geben, ihre Fähigkeiten so zu entwickeln, dass sie in der Lage sind, eigene Ziele zu realisieren und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Darauf sind alle Strukturen und Prozesse der ZU ausgerichtet: interdisziplinär, in einer inspirierenden Gemeinschaft, mit viel Freiraum und großem Pioniergeist.

Prof. Dr. Insa Sjurts, Präsidentin der Zeppelin Universität

Der Namensgeber der Zeppelin Universität – Ferdinand Graf von Zeppelin – war ein Pionier der Luftfahrt und ließ sich auch von Rückschlägen nicht davon abhalten, seine Vision zu verfolgen. "Man muss es nur wirklich wollen, daran glauben, dann wird es gelingen", soll er gesagt haben. An der Zeppelin Universität nimmt man sich diesen Satz zu Herzen: Die Studenten werden hier nicht in Schablonen und Stundenpläne gepresst, sondern bekommen den Freiraum, sich selbst zu verwirklichen. Zum Beispiel im Rahmen der Student Studies: Einen Tag pro Woche können die Studenten selbst gestalten, zum Beispiel um eigene Projekte zu entwickeln.

Aufbruchstimmung am Bodensee

Die Zeppelin Universität wurde 2003 gegründet. Seit 2008 ist sie Stiftungsuniversität, Anfang 2009 wurde sie durch den Wissenschaftsrat akkreditiert - als erste Privatuni in Süddeutschland. Im September 2011 wurde der Zeppelin Universität vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst auf besondere Empfehlung des Wissenschaftsrates zudem das eigenständige Promotions- und Habilitationsrecht verliehen.

Inzwischen hat die Hochschule etwa 1.200 Studenten, die in insgesamt zwölf Programmen studieren und von rund 50 Professoren und 220 Mitarbeiter in Lehre, Forschung und Verwaltung betreut werden. Das hervorragende Betreuungsverhältnis und die kleinen Seminare schlagen sich auch in den hervorragenden Ranking-Platzierungen der ZU nieder: In den Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaften liegt die ZU im Deutschland-Vergleich auf Platz 1, der Studiengang PAIR rangiert auf Platz 3.

In der ZU-Stiftung sind alle Hauptförderer der Universität vertreten: die Zeppelin GmbH, die ZF Friedrichshafen AG, die Max Weishaupt GmbH und die Zeppelin-Stiftung. Dieser Schritt garantiert nicht nur langfristig die Finanzierung der ZU, sondern sichert vor allem die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre. Außerdem gibt es viele Förderer und Freunde, zum Beispiel die Stadt Friedrichshafen, das Wirtschaftsmagazin brand eins oder das Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation sowie viele mittelständische Unternehmen aus Baden-Württemberg.

Die unternehmerische Universität

Der Lehrstuhl für Entrepreneurship von Prof. Prügl hat eine empirische Studie zum Thema "Entrepreneurship an der ZU" durchgeführt. Ergebnis: 20,9 Prozent der ZU-Studierenden haben bereits Gründungserfahrung, 40 Prozent können sich sehr gut vorstellen, sich im Anschluss an das Studium selbständig zu machen. Und das gilt nicht nur für die Wirtschaftswissenschaftler, sondern auch für die Kultur- und die Politikwissenschaftler.

Einige Firmen von ZU-Studierenden und -Absolventen: Salis IT, Herines Consulting, Didruma oder oder DeinBus.de, Rock Your Life!, GiftMe und Knusperreich.

Längere Regelstudienzeit

Als erste deutsche Universität hat die ZU alle Bachelor-Programme auf eine Regelstudienzeit von vier Jahren umgestellt – als Entscheidung für mehr Eigenzeit und Eigenwilligkeit im Studium. Den Studierenden bleibt dadurch mehr Freiraum für eigene Projektstudien, Auslandsaufenthalte und Praktika. Sie arbeiten im interdisziplinären und methodenbasierten, ersten "Zeppelin Jahr" fachübergreifend an eigenen Forschungsprojekten. Und können dann, wenn sie sich – wie 45 Prozent aller deutschen Studierenden – in ihrer Studienwahl geirrt haben, sogar in einen anderen Studiengang der ZU wechseln.

Besonderheiten des Studiums an der Zeppelin Universität

  • StudentStudies: Jeder Mittwoch ist frei für Veranstaltungen von Studierenden. Sie organisieren eigene Lehrveranstaltungen oder arbeiten an Projekten, die sie selbst initiiert haben.
  • TandemCoaching: Jeder Studierende sucht sich im ersten Semester einen Wissenschafts-Coach unter den Dozenten und einen Praxis-Coach aus Wirtschaft, Kultur oder Politik - und wird dabei von der Uni unterstützt. Mit diesen Coaches stehen die Studierenden während des gesamten Studiums und auch darüber hinaus in Kontakt.
  • Talent Center: Die Zeppelin University kooperiert mit institutionellen und personellen Partnern aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft. Ziel ist eine enge Zusammenarbeit mit der Praxis sowie der internationale Austausch.
  • GlobalStudies: Ein Student, eine Firma, drei Praktika, drei Kontinente und eine Auslands-Universität. Das entspricht einer "dreikontinentalen" Arbeits- und Lernerfahrung". Die Studierenden sammeln Globalisierungserfahrung, um den zukünftigen Anforderungen in internationalen Organisationen der Wirtschaft, Kultur und Politik gerecht zu werden.

Studiengänge an der Zeppelin Universität

Studenten können zwischen den Studiengängen "Sociology, Politics & Economics", "Corporate Management & Economics", "Communication, Culture and Management" und "Politics, Administration & International Relations" wählen. Seit Herbst 2014 bietet die Zeppelin Universität außerdem einen "Master in General Management" für Nicht-BWLer an.

Für Berufstätige gibt es verschiedene Executive-Master-Programme: "Intersektorale Führung & Governance",  "Business & Leadership for Engineers", "Family Entrepreneurship" und "Mobility Innovations".

Die Bachelor-Studiengänge aller Departments gliedern sich in vier Phasen und beinhalten jeweils ein Inlands- und ein Auslandspraktikum. Die Master-Studiengänge qualifizieren die Absolventen für ein weiterführendes Promotionsstudium, wobei die Studenten hier auch ein Auslandspraktikum absolvieren.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Warum hast Du Dich für die ZU entschieden?

Das Wirtschaftsmagazin brand eins hat mich in meiner Studiumsentscheidung sehr stark geprägt. Einerseits hat es meine Leidenschaft für wirtschaftliche Zusammenhänge und die treibenden Personen hinter den Unternehmen entfacht, andererseits mir den entscheidenden Hinweis auf die ZU gegeben. Bis dahin war ich mit dem Dilemma konfrontiert: Großes Interesse für das Management, Begeisterung aber vor allem für die Gründung von Unternehmen. Wo findet man jedoch den notwendigen Unternehmergeist? An der ZU kann ich beide Aspekte verbinden. Hier habe ich deutlichen Einfluss auf die Gestaltung der Universität als Institution wie auch der Seminare - wir nennen das entrepreneurial education.

Die Universität mitgestalten - wie sieht das aus?

Das beginnt in den Seminaren, in denen wir auf der Basis von wissenschaftlichen Papern im Diskurs mit Professoren und Studenten theoretische Zusammenhänge erschließen, und endet bei der Gestaltung unseres Alltags. Wenn sich zehn Studenten beispielsweise für eine Problematik besonders interessieren, jedoch bisher keine Vorlesung dazu angeboten wird, organisieren wir zusammen mit der Universität ein Seminar, das sich dem Thema widmet. Bisher sind auf diesem Weg unter anderem Kurse zu Wirtschaftsethik, Energiewirtschaft und Unternehmens- beratung entstanden. Der zuletzt genannte war auch die Basis für die Gründung unserer studentischen Organisationsberatung Whyknot, mit der heute ZU-Studenten Unternehmen in den verschiedensten Belangen beratend zur Seite stehen. Und das mit großem Erfolg.

Was gefällt dir besonders am Studium an der ZU?

Natürlich die Studenten! Das Auswahlverfahren "Pioneers Wanted" führt zu einem interessanten Mix aus Studenten mit verschiedensten Erfahrungen und sozialen Hintergründen - Individualisten eben. Uns allen gemeinsam aber ist, dass wir hoch motiviert sind und aktiv die ZU gestalten wollen. Es besteht sozusagen eine beeindruckende Homogenität in der Heterogenität – beste Voraussetzung für ein inspirierendes Arbeitsumfeld.

Wie ist eigentlich das "zwischen" in der Bezeichnung der ZU als "Hochschule zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik" zu verstehen?

Wir verstehen uns als spezialisierte Generalisten. Auf der einen Seite haben wir alle unsere individuellen Interessen, denen wir leidenschaftlich nachgehen und damit teilweise auf wissenschaftlicher oder wirtschaftlicher Ebene beeindruckende Ergebnisse produzieren. Auf der anderen Seite sind die Themen so komplex, dass es zu einem starken interdisziplinären Austausch zwischen den Studierenden der drei Studienrichtungen Wirtschaft, Kultur und Kommunikation sowie Politik und Verwaltung kommt. Besonders stark ausgeprägt ist dies in den ersten zwei Trimestern unseres Bachelor-Studiums, der "Foundation Phase". Hier besuchen alle Studienbeginner die gleichen Einführungskurse in den verschiedenen angebotenen Studienrichtungen und bekommen eine Ahnung davon, mit welchen Theorien die verschiedenen Geisteswissenschaften soziale Phänomene untersuchen. Erst nach diesem Einblick entscheiden die Studenten über ihren Studienschwerpunkt.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Warum hast du dich für die ZU entschieden?

Vor allem wegen des Studiengangs: Ich wollte Kulturwissenschaften studieren, ohne mich ausschließlich darauf zu begrenzen. Die ZU bietet die Kombination mit Kommunikationswissenschaften und außerdem eine gute Portion BWL, so dass ich mich damit für das spätere Berufsleben sehr qualifiziert fühle. Gut gefallen hat mir auch, dass zwei Fremdsprachen ins Studium integriert sind und man die Hochschule wirklich mitgestalten kann.

Die Hochschule mitgestalten - wie geht das?

Nicht nur, dass wir unsere Dozenten nach jedem Kurs anonym bewerten und damit Einfluss nehmen können - unsere Arbeit an der Weiterentwicklung der Hochschule ist ausdrücklich erwünscht und wird von der Hochschulleitung entsprechend unterstützt. Der Lehrplan etwa sieht neben den Seminaren auch Projektarbeit vor, in der verstärkt Praxiserfahrung gewonnen wird. Mein Semester organisiert derzeit eine Ausstellung zum Thema "Konsum" im Kunstverein Friedrichshafen, vom Fundraising über die Künstlerbetreuung bis zum Marketing. Neben der Praxiserfahrung setzen wir uns aber auch auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Begriff "Konsum" auseinander.

Wo siehst du dich in zehn Jahren?

Zunächst möchte ich gerne noch ein Masterstudium absolvieren - an der ZU oder im Ausland. Außerdem Praktika im Verlagswesen und Kulturmanagementbereich, in Projektplanung und im Kunstmarktsegment. Auch Öffentlichkeitsarbeit und PR könnten mich reizen. Meine Ausbildung qualifiziert mich auf jeden Fall für viele Berufsfelder.

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Kommentare (2)

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  1. Anonym

    Zu: Veraltet

    Hallo Konstantin, danke für deinen Hinweis - wir werden den Artikel umgehend auf veraltete Informationen prüfen! Wir können dir versichern, dass wir unsere Artikel regelmäßig auf veraltete Informationen prüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Auch prüfen unsere Ansprechpartner an den Hochschulen bei jeder Porträtverlängerung, ob die Infos noch aktuell sind. Bei den zahlreichen Hochschulen, die wir betreuen, kann es allerdings passieren, dass hin und wieder eine Information nicht mehr ganz aktuell ist. Dann freuen wir uns natürlich über eure Hinweise! Viele Grüße, Agatha

  2. Anonym

    Veraltet

    Ich bin Student an der Zeppelin Universität und möchte die e-fellows-Redaktion freundlich, aber bestimmt darauf hinweisen, dass einige Informationen des Artikels (ich habe ihn nicht ganz gelesen!) mehr als veraltet sind. Die Positionen im CHE-Ranking etwa stimmen für die Studiengänge B.A. Corporate Management & Economics oder aber B.A. Politics, Administration & International Relations nicht mehr mit dem aktuellen Ranking überein. Auch sind die Persönlichkeiten, die unter Veranstaltungen für das "nächste Semester" angekündigt seien, bereits vor einigen Semester an der ZU gewesen! Werden hier etwa vor Monaten, wenn nicht Jahren verfasste Artikel einfach nur mit einigem Abstand wiederholt im Newsletter verlinkt? Wird das mit allen Artikeln so gemacht? Wie kann ich mir sicher sein, dass die Informationen über andere Universitäten etwa, bei denen ich die genannten Fakten nicht mit Eigenwissen überprüfen kann, überhaupt aktuell und richtig sind?!

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