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Mit Stipendien das Studium finanzieren

Stipendien sind ein wichtiges Element der Begabtenförderung. Sie unterscheiden sich nach Art und Zweck der Förderung - es gibt Stipendien mit Fokus auf finanzielle Unterstützung und Stipendien, die dich ideell fördern und unterstützen. In dieser Rubrik haben wir Infos zur Bewerbung zusammengetragen und stellen Stipendienprogramme vor. Hast du bei den ganzen Stipendiumsangeboten den Überblick verloren? Kein Problem - in unserer Stipendien-Datenbank findest du das richtige Programm für dich.

Studieren mit Stipendium

Du bist ein kluges Köpfchen? Dann bewirb dich für das e-fellows.net-Stipendium und profitiere von Leistungen wie

 
  • Abos für Zeitungen und (Fach-)Zeitschriften
  • Fachbücher und Karriere-Ratgeber
  • Datenbanken wie beck online, WISO, EBSCO
  • Online-Kurse und Seminare
  • e-fellows.net community - exklusiv für Stipendiaten
 

Stipendium für das Studium

Stipendium - was ist das?

Unter einem Stipendium (von lateinisch stipendium = Zahlung eines Beitrags) versteht man die Unterstützung von Schülern, Studenten, Wissenschaftlern, Künstlern oder Sportlern in ihrer Aus- und Weiterbildung. Üblicherweise ist die Unterstützung finanzieller Natur: Der Stipendiat erhält einmalig oder regelmäßig einen Geldbetrag oder eine geldwerte Leistung. Anders als beim BAföG, einem anderen Studiendarlehen oder einem Kredit muss das Geld nicht zurückgezahlt werden.

In Deutschland gibt es Schätzungen zufolge über 2.000 Stipendiengeber, darunter Hochschulen, Unternehmen, Verbände, kulturelle Einrichtungen und Stiftungen. Viele Studenten sind sich dieser Vielfalt nicht bewusst: Laut einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach aus dem Jahr 2014 haben sich nur 20 Prozent schon einmal für ein Stipendium beworben, 4 Prozent der Studenten werden mit einem Stipendium gefördert.

Wie bekommt man ein Stipendium?

Stipendien sind Teil der Begabtenförderung und werden deswegen häufig auf Grundlage von Leistung und Engagement vergeben. Auch die soziale Bedürftigkeit des Bewerbers spielt eine Rolle. Es gibt aber auch Stipendien speziell für Menschen mit ungewöhnlichen Lebensläufen, Stipendien für Leute, die in einer bestimmten Stadt oder Region aufgewachsen sind, Stipendien für Kinder bestimmter Berufsstände (zum Beispiel Beamte oder Ärzte) und viele mehr.

Verschiedene Arten von Begabtenförderung

Stipendien werden in verschiedenen Formen und für verschiedene Zwecke vergeben. Die häufigsten sind:

  • Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten
  • Voll- oder Teilerlass der Studiengebühren
  • Büchergeld, Druckkostenzuschuss oder Zuschüsse zu sonstigen Aufwendungen
  • Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten durch Zugang zu Datenbanken, Bibliotheken und Archiven oder Übernahme von Kost und Logis während eines Forschungsaufenthalts
  • Ideelle Förderung durch Mentoring, Coaching, Seminare, Workshops

Nach diesen Förderarten kannst du in der Stipendien-Datenbank von e-fellows.net gezielt suchen. Einfach die Häkchen bei den entsprechenden Begriffen setzen, das Fach auswählen - schon werden passende Stipendien angezeigt.

Weitere Anlaufstellen, die dich über Stipendien informieren können, sind zum Beispiel die Studienberatung deiner Hochschule, deine Stadtverwaltung oder Gemeinde, deine ehemalige Schule oder dein Freundeskreis.

Begabtenförderungswerke in Deutschland

Die bekanntesten Stipendiengeber in Deutschland sind die Begabtenförderungswerke. Als Begabtenförderungswerke gelten in Deutschland Institutionen, die Stipendien für Studenten aller Fachrichtungen anbieten, und das im Rahmen eines Programms vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Es gibt dreizehn Begabtenförderungswerke: die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, das Cusanuswerk, die Hanns-Seidel-Stiftung, das Evangelische Studienwerk Villingst, die Heinrich-Böll-Stiftung, die Hans-Böcker-Stiftung, das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und das Avicenna Studienwerk.

Einige dieser Begabtenförderungswerke werden als parteinah bezeichnet, auch wenn sie formal unabhängig sind. Eine Mitgliedschaft in der Partei ist aber keine Voraussetzung für eine Förderung. Anders sieht es bei den Begabtenförderungswerken aus, die einer Religionsgemeinschaft nahestehen. Hier ist eine konfessionelle Zugehörigkeit meist Aufnahmebedingung.

Deutschlandstipendium als alternative Begabtenförderung

Das Deutschlandstipendium wurde 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeführt und ist deutschlandweit an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen verfügbar. Empfänger des Deutschlandstipendiums erhalten 300 Euro monatlich – und zwar unabhängig vom Verdienst der Eltern oder vom BAföG-Bezug. Die Hälfte der Mittel wird von privaten Geldgebern zur Verfügung gestellt, also zum Beispiel von Unternehmen oder Stiftungen. Die andere Hälfte zahlt der Bund. An manchen Hochschulen beinhaltet das Deutschlandstipendium auch eine ideelle Förderung, zum Beispiel durch ein Mentoring-Programm.    

Das Auswahlverfahren für das Deutschlandstipendium wird allein von den Hochschulen organisiert. Auswahlkriterien sind Leistung und Engagement.

Stipendien für e-fellows

Einige Partnerhochschulen von e-fellows.net vergeben ein Stipendium nur für e-fellows und für Teilnehmer bestimmter e-fellows.net-Veranstaltungen. Angebote gibt es für Bachelor-, Master-, MBA- und LL.M.-Studenten. Dein Vorteil: Du konkurrierst mit weniger Bewerbern - entsprechend gut stehen deine Erfolgschancen.

Bewerben für ein Stipendium

Wie aufwändig der Bewerbungsprozess für ein Stipendium ist, unterscheidet sich von Stiftung zu Stiftung. Die Begabtenförderungswerke haben zumeist mehrstufige Auswahlverfahren: Du musst dich zunächst schriftlich bewerben und wirst dann zu einem Auswahltag eingeladen, wo du dich in Einzelgesprächen, einem Referat und Gruppendiskussionen präsentierst. Es gibt aber auch Stiftungen, die zur Bewerbung lediglich ein Anschreiben und einen Lebenslauf fordern und auf Interviews verzichten.

Motivationsschreiben, ausformulierter Lebenslauf und Empfehlungsschreiben

Ein wichtiger Bestandteil deiner Bewerbung für ein Stipendium ist das Motivationsschreiben. Dabei gibt es Inhalte, die unbedingt in das Schreiben gehören, und solche, auf die die Stiftungen weniger Wert legen. Unsere Muster-Motivationsschreiben geben dir weitere Anhaltspunkte, wie du das Schreiben aufbauen kannst.

Außerdem fordern viele Stiftungen einen ausformulierten Lebenslauf und möchten von dir in Ausfatzform durch dein Leben geführt werden. Das gibt dir die Möglichkeit, Entscheidungen wie deine Studienwahl zu begründen und darzustellen, welche Ereignisse dich zu der Person gemacht haben, die du heute bist.

Ein letzter wichtiger Bestandteil deiner Stipendiumsbewerbung sind Empfehlungsschreiben von Hochschullehrern. Im Idealfall kennt dich der Dozent oder Professor aus einer Vorlesung oder einem Seminar und schreibt das Gutachten selbst. Wenn er viel beschäftigt ist, erwartet er manchmal, dass du dein Empfehlungsschreiben selbst formulierst: Dabei solltest du das richtige Maß zwischen Lob und Selbstkritik zu finden.