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Kreativ durch Moderation

Moderieren (Quelle: fotolia, Autor: sebra)

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Hast du schon mal stundenlang in einer Arbeitsgruppe gesessen, ohne dass es voran ging? Kennst du das Gefühl, wenn die Deadline eines Projektes näherrückt und dir und deinen Kollegen einfach keine gute Idee einfällt? Die Lösung für diese und ähnliche Probleme liegt in einer erfolgreichen Moderation.

Moderation ist eine der berühmten "Soft Skills" und damit eine wichtige Fähigkeit im modernen Berufsleben. Immer häufiger musst du in Gruppen mit ganz unterschiedlichen Menschen zusammenarbeiten. Als Moderator einer Gruppe musst du Konflikte beseitigen, die Kreativität der Teilnehmer steigern und ihre Energien bündeln. Kurzum: Du musst dafür sorgen, dass alle schnell und effektiv zu einem guten Ergebnis kommen.

Der Schlüssel zur Kreatitivät

Kreativität entsteht am besten in einer entspannten, offenen Atmosphäre. Jeder Teilnehmer eines Meetings muss das Gefühl haben, dass die anderen seinen Input beachten. Doch das funktioniert nicht immer: Vielleicht kennen sich die Mitglieder einer Projektgruppe kaum oder sie konkurrieren sogar beruflich miteinander. Auch unter solch schwierigen Umständen eine kreative Arbeitsatmosphäre zu schaffen - genau das macht einen guten Moderator aus.

Moderator, nicht Terminator

Nicht jede Gruppe benötigt einen Moderator. Je besser der Arbeitsfluss ist und je besser die Teilnehmer miteinander auskommen, desto weniger wird er gebraucht. Denke daran: Kreativität benötigt eine entspannte Atmosphäre. Wenn du dich einer gut funktionierenden Gruppe aufdrängst, dann tötest du die Stimmung eher, als dass du sie belebst. Deshalb ist es wichtig, als Moderator nicht wie ein Befehlshaber aufzutreten, also anleiten und nicht autoritär Befehle erteilen. Wie gehst du aber vor, wenn du ein Arbeitsgruppentreffen moderieren willst?

Richtig moderieren - aber wie?

  • Wenn es ein offizielles Meeting ist, dann begrüße die Anwesenden. Experten sollten vorgestellt werden, wenn sie nicht alle kennen. Fasse dich aber kurz: Es soll gearbeitet werden, nicht geredet.
  • Nenne kurz und exakt das Thema des Treffens. Wenn es komplexer ist, dann teile es in Unterfragen auf. Die einzelnen Punkte, die diskutiert werden sollen, müssen für jeden Teilnehmer sichtbar vorliegen. Entweder du schreibst sie an eine Pinnwand oder jeder erhält am Anfang ein Blatt mit den Punkten.
  • Wenn das Thema nicht selbsterklärend ist, dann gib eine kurze Einführung. Stelle dar, warum das Thema diskutiert werden muss und welche Punkte und Fragen kritisch sind.

Dieser Anfang ist wichtig. Erstens versetzt er die Teilnehmer in eine ähnliche Ausgangslage. Zweitens etablierst du so deine Funktion als Moderator. Das wird dir später helfen.

  • Während des Treffens achtest du darauf, dass es reibungslos und fair zugeht.
  • Du musst verhindern, dass sich Einzelne profilieren und dabei andere ausstechen. Dafür kannst du zum Beispiel nachfragen, ob der Rest der Gruppe derselben Meinung ist.
  • Wenn die Diskussion abschweift, musst du die Teilnehmer zurück auf das Thema bringen. Eine Möglichkeit ist, die neuen Fragen in einem "Ideenspeicher" festzuhalten und später zu diskutieren. Oft erübrigen sich solche Randpunkte, wenn das eigentliche Thema vorankommt. Die Fragen aber keinesfalls vergessen! Das wird als Manipulation empfunden.
  • Oft sind Beiträge zu technisch oder zu anspruchsvoll. Teilnehmer ohne das nötige Hintergrundwissen sind dann aus der Diskussion ausgeschlossen, wollen sich aber nicht die Blöße geben, nachzufragen. Hier musst du als Moderator selbst nachfragen oder Details erklären.
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