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Internationale Abschlüsse ohne die Kosten einer Privatuni

Internationale Doppelabschlüsse (Quelle: ESB Reutlingen)

Quelle: ESB Reutlingen

Kleine Lerngruppen, Kontakte zu Top-Unternehmen, internationale Dozenten: All das sind Vorteile, mit denen Privathochschulen für sich werben. Die ESB Business School in Reutlingen beweist, dass auch staatliche Institutionen diese Studienbedingungen bieten können – und zwar, ohne dafür Studiengebühren zu erheben. Als Abiturient hast du die Wahl aus vier Bachelor-Programmen in Betriebswirtschaftslehre und im Wirtschaftsingenieurwesen.

Die ESB Business School ist die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Hochschule Reutlingen und beheimatet derzeit rund 2.600 Studenten in Bachelor-, Master- und MBA-Programmen. Rund ein Drittel der Studenten kommt aus dem Ausland, viele von ihnen im Rahmen von Doppelabschluss-Programmen, welche die ESB Business School mit internationalen Partnern anbietet.

Im B.Sc. International Management Double Degree erwerben alle Studenten neben dem Abschluss der Hochschule Reutlingen einen zweiten Abschluss von einer internationalen Partnerhochschule. Der B.Sc. International Operations and Logistics Management lässt die Wahl zwischen einem Regular Track und einem Double Degree Track. Und der B.Sc. International Business bietet die Möglichkeit, in nur einem zusätzlichen Semester einen MBA- oder Masterabschluss von einer internationalen Partnerhochschule zu erlangen. Der vierte Studiengang, B.Sc. Production Management, ermöglicht zwar keine zwei Abschlüsse auf einen Streich, beinhaltet aber auch ein Auslandssemester. Dafür stehen rund 100 Partnerhochschulen in 30 verschiedenen Ländern zur Wahl.

Nach dem Bachelor in den Beruf

Nach dem Willen der Bologna-Reform soll der Bachelor der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss sein. Dieses Ziel erreicht die ESB Business School durch eine konsequente Ausrichtung der Studieninhalte an den Anforderungen der Wirtschaft. Zum einen haben viele Professoren und Dozenten bereits in führenden Unternehmen gearbeitet und lassen diese Erfahrungen in die Lehre einfließen. Zum anderen haben die Studenten die Chance, in Projekten, Abschlussarbeiten und dem Praxissemester Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen.

Zusätzliche Möglichkeiten zum Netzwerken bieten der Förderverein V.I.M.A e.V. mit rund 50 Unternehmen und die großen Firmenmessen, die regelmäßig auf dem Campus stattfinden. Damit bei der Bewerbung für Praktikum, Abschlussarbeit oder Berufseinstieg alles glatt läuft, bietet das Career Center der ESB Business School Hilfestellung, zum Beispiel bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen.

Mit Engagement studiert es sich besser

"Das Studium ist die schönste Zeit des Lebens": Dieser Satz klingt abgedroschen, hat aber trotzdem einen wahren Kern. Selten hat man so viel Freiraum, sich spannenden Projekten zu widmen. Dafür gibt es an der ESB Business School eine große Bandbreite an Initiativen und Ressorts, in denen sich die Studenten engagieren können – ob Diskussionsclub, Charity-Radtour, Jazz Band oder das National Model United Nations.

Eine Programmteilnehmerin im Gespräch

Wie bist du auf deinen Studiengang aufmerksam geworden – und warum hast du dich dafür entschieden?

Nach dem Abitur habe ich mir überlegt: Was sind meine Lieblingsfächer? Das waren Sozialwissenschaften – dabei insbesondere der Wirtschaftsteil – und Sprachen. Ich habe also nach einem Studiengang gesucht, der diese Interessen kombiniert und bin so auf International Management gestoßen. Informiert habe ich mich dann über die Programme der Unis in Aachen, Münster und der ESB Business School der Hochschule Reutlingen. All diesen Programmen war gemein, dass man länger im Ausland ist. Das war mir wichtig, weil mir ein Semester zu wenig gewesen wäre. Für Reutlingen habe ich mich dann aus mehreren Gründen entschieden: Man verbringt ganze vier Semester im Ausland, absolviert zwei sechsmonatige Praktika – davon jeweils eines im In- und Ausland – und auch die Partneruni für den spanischen Zweig ist wirklich sehr, sehr gut. Dazu kommt, dass ich am Ende meines Studiums dank des Double Degrees zwei vollwertige Abschlüsse habe.

Selbst ein einfaches Erasmus-Semester ist ein kleines Abenteuer für jeden Studenten. Wie viel Mut braucht es, sich nach der Schule gleich für zwei Jahre an eine ausländische Uni zu trauen?

Das war für mich kein Thema. Als ich realisiert habe: "Ich gehe jetzt nach Madrid" habe ich mich mehr gefreut, Angst hatte ich keine. Das lag aber sicherlich auch daran, dass ich aus meinen zwei Jahren in Reutlingen schon viele Leute kannte, die auch mit mir nach Madrid gegangen sind. Man ist also nicht alleine. Selbst, wenn man das Studium im Ausland beginnt, bekommt man von der Uni Kontaktdaten von Studenten an der ausländischen Uni. Man wird also immer unterstützt und kann sich jederzeit Hilfe holen.

Hast du dich in an deiner Madrider Partneruni gut eingelebt?

Auf jeden Fall. Es ist wirklich sehr international hier. Etwa die Hälfte meiner Klasse sind Spanier. Und bei Gruppenarbeiten wird darauf geachtet, dass wir in international gemischten Teams zusammenarbeiten. Man kommt also definitiv mit den anderen in Kontakt. Was mir an Madrid besonders gefällt: Hier ist immer etwas los, es ist eine sehr lebendige Stadt und das Wetter ist natürlich auch meistens gut.

Ist der Workload in diesem Double-Degree-Programm besonders hoch, oder bleibt dir noch genügend freie Zeit, um das spanische Lebensgefühl zu genießen?

Natürlich ist das Arbeitspensum etwas mehr als in einem normalen Bachelor-Programm. Wir machen zum Beispiel statt 180 Credit Points 240. Und auch die zwei vorgeschriebenen Praktika sind in anderen Studiengängen nicht üblich. Daher ist es wichtig, sich gut zu strukturieren, selbstständig zu arbeiten und kontinuierlich zu lernen – nicht nur punktuell. Wenn man das beherzigt, ist das Pensum gut machbar. Was ich außerdem sehr hilfreich finde, ist, dass auch von Seiten der Hochschule viel Wert auf Teamarbeit gelegt wird. Auch für Einzelprüfungen lernt man sehr oft gemeinsam. Das hilft mir persönlich sehr. Und so bleibt mir auf jeden Fall noch genug Zeit, um mit Freunden Madrid zu erkunden.

Was hat dir an deinem Studium bisher besonders gut gefallen?

Weil Teamarbeit bei uns großgeschrieben wird, ist man kein Einzelkämpfer – wie das vielleicht in anderen BWL-Programmen der Fall ist. Die internationale Atmosphäre – nicht nur in Spanien, sondern auch schon in Reutlingen – ist natürlich auch sehr besonders. Fachlich gefällt mir die Vielfalt der Kurse: Neben VWL hat man zum Beispiel interkulturelles Management. Das ist ein Vorteil, wenn man sich später auf eine bestimmte Richtung spezialisieren möchte. Und nicht zuletzt die zwei langen Praktika sind gut, um die Arbeitswelt in zwei Ländern schon intensiv kennenzulernen.

Was sollte man mitbringen, um deinen Studiengang erfolgreich zu meistern?

Die wichtigsten fünf Aspekte sind meiner Meinung nach: interkulturelle Offenheit, Flexibilität – denn je nachdem, wo man seine Praktika absolviert, ist es mit einem Umzug nicht getan, Interesse für Wirtschaft, eine gewisse Sprachbegabung und die Bereitschaft, als Teamplayer zu arbeiten.

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Kommentare (4)

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  1. Toni

    Ich würde mich auch gerne demnächst an der ESB bewerben und hätte noch einige Fragen bezüglich des Studiengangs.Würdest du mir diese eventuell beantworten, dann schick ich dir meine E-mail Adresse? Vielen lieben Dank im Voraus!

  2. Anonym

    Hallo Anonym, ja, das ist vielleicht irreführend, aber so machen es sehr viele FHs. Sie nennen sich Hochschule, damit der Unterschied zur Universität nicht mehr so auffällt. Ich meine, dass das vor ein paar Jahren erlaubt wurde - und seit dem sieht man das auch immer auf den gelben Stadt-Schildern: "Hochschulstadt XY" VG, Melanie

  3. Anonym

    Ich finde es...

    nur etwas irreführend, dass die ESB als Fakultät der "Hochschule Reutlingen" bezeichnet wird. Es handelt sich doch um eine FH, ich finde, diese Trickserei mit Begriffen (University, da der Englische Begriff nicht zwischen FH und Hochschule unterscheidet) zur Umgehung der Bzeichnung als FH etwas unseriös. Die FH Reutlingen ist keine Universität und die ESB keine Hochschule sondern Fakultät einer Fachhochschule.

  4. Anonym

    Erfahrungen aus 1. Hand

    Ich studiere seit September 2010 in dem Deutsch-Irischen Link mit Studienstart im Ausland (an der DCU in Dublin). Ich bin von dem Studiengang richtig begeistert und kann jedem nur empfehlen, sich an der ESB zu bewerben. Wer auf der Suche nach Erfahrungen aus 1. Hand ist und den ein oder anderen Tipp für die Bewerbung sucht, kann sich einfach mal hier melden. Viele Grüße aus Dublin!

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