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Studieren und arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen

Quelle: Fotalia.com, anyaberkut

Du möchtest in einer Branche tätig sein, die Menschen die Möglichkeit gibt für kurze Zeit in andere Welten einzutauchen? Dann bist du im Studiengang BWL-Freizeitwirtschaft goldrichtig! Neben Grundlagen der BWL erlernst du Expertenwissen rund um das Thema Freizeit. Im dualen Studium kannst du Gelerntes auch gleich in der Praxis anwenden.

Kurze Beschreibung des Studiengangs

Was haben Themenparks, Freizeitbäder, Casinos, Campingparks, Kreuzfahrtschiffe und Shoppingmalls gemeinsam? Sie alle sind Orte an denen Menschen ihre Freizeit verbringen und somit Thema im Studiengang BWL - Freizeitwirtschaft. Die Basis des Studiengangs bilden Vorlesungen zur Betriebswirtschaftslehre, die einem eine branchenübergreifende betriebswirtschaftliche Grundausbildung liefern. Erweitert werden diese Inhalte durch Vorlesungen zu den Grundlagen des Tourismus, der Freizeitwirtschaft und Aspekten des Hotel- und Gastronomiemanagements. Außerdem gehören auch Wirtschaftsenglisch und Dienstleistungsmanagement zur Ausbildung einer Freizeitwirtin oder eines Freizeitwirts.

Mit dem Abschluss des Studiums besitzt man somit ein breites Expertenwissen in den vielfältigen Bereichen der Freizeitbranche. Ergänzt wird dieses theoretische Wissen durch die praktischen Erfahrungen, die man im dualen Studium im Zuge der Praxisphasen bei einem Partnerunternehmen sammelt.

Wann und warum hast du dich für deinen Studiengang entschieden?

In der Oberstufe war für mich schnell klar, dass ich nach meinem Abitur gerne dual studieren möchte. Der Grund dafür war, dass man bei dieser Studienart neben dem theoretischen Wissen auch erste praktische Erfahrungen in einem Betrieb sammeln kann. Außerdem verdient man als duale Student:in schon etwas Geld. Das schafft ein gewisses Maß an Unabhängigkeit während des Studiums.

Die Wahl meines Studienfachs habe ich nach dem Ausschlussverfahren getroffen. Dazu habe ich im ersten Schritt alle für mich uninteressanten Studiengänge ausgeschlossen und habe mich anschließend mit den Übriggebliebenen näher befasst. Der Studienschwerpunkt BWL-Freizeitwirtschaft hat letztendlich das größte Interesse bei mir geweckt, da er mir die Möglichkeit bietet mein betriebswirtschaftliches Wissen zu vertiefen und in einer Branche tätig zu werden, die Menschen die Möglichkeit gibt für kurze Zeit in andere Welten einzutauchen.

Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Die Module an der Hochschule haben meine Erwartungen bisher gut erfüllt. Etwas unterschätzt habe ich hingegen den Umfang des wissenschaftlichen Arbeitens. Im dreijährigen Studium gilt es jährlich eine wissenschaftliche Arbeit anzufertigen.

Der Ablauf der Praxisphasen hängt stark vom gewählten Partnerunternehmen ab: Je nach Unternehmen durchläuft man unterschiedliche Abteilungen. Ich empfehle es allen Studieninteressierten, sich schon im Vorhinein ein sehr umfangreiches Bild vom Unternehmen und dem Ablauf der Praxisphasen zu machen, damit die eigenen Erwartungen auch erfüllt werden und man Freude am Studium hat. Außerdem: Wer Interesse an einem Auslandssemester hat, sollte sich unbedingt vorher darüber informieren, ob dies vom potenziellen Arbeitgeber unterstützt wird. Hier ein weiterer Tipp: Suche das Gespräch mit anderen Studierenden oder verschaffe dir bei einem Tagesausflug ein Einblick in das Unternehmen, bei dem du planst deine Praxisphasen zu absolvieren. Das ist in der Freizeitbranche sehr gut möglich.

Wem würdest du das Studium weiterempfehlen?

Allen die Interesse an der multidisziplinären Freizeitwirtschaft haben. Sei es an den betriebswirtschaftlichen Abläufen in den Unternehmen, dem Qualitätsmanagement, der Personalverwaltung, dem Marketing oder dem Eventmanagement. Dazu sollte man für ein duales Studium auch bereit sein, einen nicht unerheblichen Teil seiner (Frei-)Zeit in das Studium zu investieren.

Auch für diejenigen, die sich nach dem Bachelorstudium noch viele Türen offenhalten möchten, ist der duale Studiengang bestens geeignet. Nach dem Abschluss kann man entweder direkt bei seinem Partnerunternehmen einsteigen, sich bei anderen Unternehmen (auch international) bewerben oder noch einen Master draufsetzten. 

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