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"IT-Stipendiaten haben bei uns beste Einstiegschancen"

IT Laptop Notebook Büro Consulting [Quelle: unsplash.com, Autor: Tyler Franta]

Quelle: unsplash.com, Tyler Franta

Das IT-Stipendium von e-fellows.net unterstützt dich finanziell und fachlich in deiner beruflichen Orientierung und Weiterentwicklung. Ob Betreuung durch Mentoren oder ein Schnuppertag in der IT: Die Förderungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie die teilnehmenden Unternehmen. Im Interview berichten e-fellow Philipp Ollig und sein Mentor Sebastian Hoffmann von zeb, was sie durch das Programm und voneinander lernen konnten.

Philipp, du bist IT-Stipendiat bei zeb. Erzähl uns doch zu Beginn etwas über deinen Werdegang.

Ich habe BWL in Augsburg studiert und schon während des Studiums gemerkt, wie spannend ich den Bereich IT finde. Deshalb habe ich mich im Anschluss für den Master in Finanz- und Informationsmanagement der Universität Augsburg entschieden. Der Studiengang wird vom Elitenetzwerk Bayern gefördert und hat sich die Förderung interdisziplinären Denkens auf die Fahne geschrieben. Neben der BWL-Perspektive wird auch das Denken in Bezug auf die Wirtschaftsinformatik gefördert. Hier habe ich mich dann auch spezialisiert, insbesondere auf Projektmanagement, und habe während des Studiums verschiedene Praktika im IT-Consulting und im Inhouse-Consulting absolviert. Gegen Ende meines Masterstudiums habe ich dann das IT-Stipendium entdeckt.

Im IT-Stipendium hattest du die Möglichkeit, dich bei verschiedenen Partnern zu bewerben. Was hat dich von zeb überzeugt?

Ich kannte zeb bereits aus einem Seminar, im Zuge dessen wir einen Tag im Unternehmen verbracht haben, um dort eine Präsentation zu halten. Das Office und die Mitarbeiter haben mich gleich begeistert und auch das Seminar zu Informations- und Projektmanagement hat mir viel Spaß gemacht. Deswegen habe ich gedacht: Das IT-Stipendium bei zeb könnte gut passen! Gegen Ende des Masters überlegt man sich ja auch, wie es weitergehen soll, und da zeb neben der finanziellen Förderung auch eine persönliche Förderung durch das Mentorenprogramm anbietet, fand ich das eine spannende Möglichkeit, um das Unternehmen besser kennenzulernen.

Wie hat sich der Kontakt zu deinem Mentor auf dein Studium ausgewirkt?

Während des IT-Stipendiums habe ich bereits meine Masterarbeit über Agilität und Zuverlässigkeit von IT-Organisation geschrieben. Dabei war Sebastian eine große Hilfe. Die Masterarbeit war in ihrer Methodik als Case-Study angelegt, bei der wir auch Experten aus der Praxis interviewt haben. Sebastian hat sich bereit erklärt, als Experte zu fungieren, und konnte spannende Erfahrungen aus seinem Projekt beitragen, die dann letztendlich auch in meine Masterarbeit eingeflossen sind.

Hat das IT-Stipendium deine Erwartungen erfüllt? Gab es etwas, das dich überrascht hat?

Ja! Ich kenne diese Mentor-Mentee-Programme auch aus anderen Bereichen und was mich wirklich begeistert und positiv überrascht hat, war das Engagement, mit dem Sebastian und zeb die ganze Sache angegangen sind. Obwohl wir nur drei Stipendiaten waren, gab es einen eigenen Kick-off-Termin, zu dem wir nach Münster eingeladen wurden. Von Sebastians Einsatz habe ich enorm profitiert. Dass er sich so viel Zeit für mich genommen hat, war für mich eine sehr positive Erfahrung.

Würdest du das IT-Stipendium weiterempfehlen?

Auf jeden Fall! Nachdem ich ohnehin e-fellows.net-Stipendiat war, konnte ich mich ohne großen Zeitaufwand bewerben. Man braucht kein Gutachten von Professoren oder ähnliches, sondern bewirbt sich mit dem e-fellows.net-Profil und einem kurzen Motivationsschreiben, in dem man erzählt, was man am Unternehmen besonders spannend findet. Was man für den geringen zeitlichen Aufwand als Gegenleistung erhält, ist unglaublich.

Und wie geht es für dich nach dem Master weiter?

Ich werde erst mal einige Zeit im Ausland verbringen und meine Masterarbeit, die wir auf einer Konferenz eingereicht haben, zu einem Journal-Artikel weiterentwickeln. Was die Zeit danach angeht, habe ich noch nichts Konkretes geplant, aber Promotion ist für mich auf jeden Fall ein Thema. Ich habe mich daher schon mit Sebastian über das Promotionsprogramm von zeb ausgetauscht.

Herr Hoffmann, als Mentor helfen Sie Stipendiaten in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung. Aber was ist Ihre eigentliche Aufgabe bei zeb?

Hoffmann: Ich bin mittlerweile seit elf Jahren Senior Manager bei zeb. Mein Verantwortungsbereich gliedert sich in drei Aufgabenfelder: Erstens die Delivery, also beim Kunden Projekte leiten, Großprojekte durchführen, inhaltliche Verantwortung und Teamverantwortung übernehmen. Zweitens verantworte ich einen Teil der Themenentwicklung im zeb. Als Co-Head einer Praxisgruppe, die mittlerweile 65 Leute umfasst, kümmere ich mich schwerpunktmäßig um IT-Strategie und Digital Transformation. Die Arbeit in den Praxisgruppen ist sehr relevant, um mit Ideen und Innovationen zebs Marktposition zu stärken. Der dritte Aufgabenbereich umfasst die Personalverantwortung, also die Führung sowohl direkter als auch externer Mitarbeiter. In diesen Bereich fallen auch Dinge wie das Mentoren-Programm.

Gibt es etwas, das Ihnen an Ihrer Arbeit besonders gut gefällt?

Es gibt zwei Punkte, die für mich das Beste an meiner Arbeit sind. Zum einen lerne ich jeden Tag etwas Neues dazu und werde genialerweise auch noch dafür bezahlt! Zum anderen finde ich toll, dass ich mit so vielen verschiedenen Menschen zu tun habe. Ich sitze nicht in meinem Kämmerchen fest, sondern kann direkt Entscheidungen vorbereiten und provozieren. Da habe ich einen Vorteil gegenüber Leuten, die erst darauf warten müssen, dass ihr Vorgesetzter etwas durchwinkt. Unsere Kunden zahlen gut für unseren Service und sind deshalb viel offener für Impulse. Das heißt für mich, dass ich Ideen nicht nur generiere, sondern sie auch zur Durchsetzung bringe. Das liebe ich an diesem Beruf – es wird nie langweilig und ich tauche immer wieder in neue, abwechslungsreiche Themengebiete ein.

An welchen Punkten können Sie Ihren Mentee konkret in seiner Ausbildung unterstützten?

Für mich ist die Zusammenarbeit mit Philipp eine tolle Sache. Ich bekomme Einblick in seine Sicht der Dinge und kann ihm gleichzeitig bei inhaltlichen Fragestellungen in seiner Masterarbeit helfen. Aber auch im Hinblick auf Zukunftsfragen versuche ich, ihm zur Seite zu stehen: Was kann er nach dem Studium machen? Welchen Weg würde ich ihm empfehlen? Wie sieht eine Karriere in der Unternehmensberatung aus? Ich lasse ihn auch gerne an meinem Erfahrungsschatz im Bankwesen teilhaben, wo ich 18 Jahre gearbeitet habe. Indem ich meine Weltsicht mit ihm teile, helfe ich ihm hoffentlich dabei, seinen Weg zu finden. Mit Philipp habe ich einen tollen, wertvollen Menschen kennengelernt, mit dem ich an faszinierenden Themen arbeiten konnte. Ich freue mich darauf zu sehen, wie er sich entwickeln wird und wie seine Masterarbeit am Ende aussieht. Die Thematik ist auch für meine Arbeit relevant und spannend.

Das heißt, Sie ziehen auch für sich einen Mehrwert aus der Mentor-Mentee-Beziehung?

Auf jeden Fall. Ehrlich gesagt bin ich auch mit genau dieser Erwartung an das Mentorenprogramm herangetreten. Ich dachte mir bereits im Vorfeld: Wenn da jemand kommt, der sich für so ein Programm bewirbt, dann wird der nicht 08/15 sein, sondern deutlich aus der Masse herausstechen. Und so war es auch. Das fand ich klasse, daran habe ich Freude.

Hat ein IT-Stipendiat bei zeb automatisch schon einen Fuß in der Tür?

Jemand, der bei uns IT-Stipendiat war, hat beste Einstiegschancen. Nichtsdestotrotz gibt es aber ein normales Recruiting-Verfahren, in das Philipp, wenn er denn möchte, mit viel Bonus und vielen Vorschusslorbeeren geht. So wie ich ihn kennengelernt habe, wäre unser Recruitingprozess auch kein Hindernis für ihn. Zudem garantieren wir jedem IT-Stipendiaten einen Praktikumsplatz im IT Consulting – und zwar ganz ohne Recruitingprozess.

Philipp, eine letzte Frage an dich: Was würdest du anderen Bewerbern für das IT-Stipendium mit auf den Weg geben wollen?

Niemand sollte vor der Bewerbung zurückscheuen, selbst wenn er sich nicht für den typischen Bewerber für so ein Stipendium hält. Wie man an meinem Werdegang schon sieht, bin ich kein klassischer Informatiker. Das IT-Stipendium von zeb ist aber auch etwas für diejenigen, die eher die Schnittstellen besetzen wie zum Beispiel IT und Management. Das Feld ist wirklich breit und reicht von Big Data bis zu Projektmanagement, da ist für jeden etwas dabei.

Herr Hoffmann und Philipp, herzlichen Dank für die Zeit und für das Gespräch!

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