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"Trainee bei Munich RE? Jederzeit wieder!"

Kollegen Freunde Meeting [Quelle: Pexels.com, Autor: Buro Millenial]

Quelle: Pexels.com, Buro Millenial

Nach dem Studium direkt festlegen, obwohl noch so viele Möglichkeiten unbekannt sind? Keine Option für Clarissa. Sie entschied sich für das Trainee-Programm bei Munich RE und bekam das Komplettpaket. Was sie bisher gelernt hat und warum sie sich sofort wieder dafür entscheiden würde, erfährst du in ihrem Erfahrungsbericht.

Nach meinem Bachelorstudium in BWL, meinem Masterstudium in Life Science Economics und zahlreichen Praktika in diversen Industrien und Bereichen war ich auf der Suche nach einem Trainee-Programm für meinen Berufseinstieg. Warum ein Trainee-Programm? Ich bin eher eine Generalistin. Ich war mir noch nicht ganz sicher, in welchem Bereich ich gerne arbeiten möchte, und wollte die Möglichkeit nutzen, verschiedene Abteilungen meines zukünftigen Arbeitgebers kennenzulernen.

Im Anschluss an mein Masterstudium in München, empfahlen mir mein damaliger Betreuer der Masterarbeit sowie eine Freundin, die bei der Munich RE (MR) als Werkstudentin gearbeitet hat, das zweijährige Trainee-Programm. Um ehrlich zu sein, kannte ich die Rückversicherung bis dato nicht einmal. Nachdem ich mich etwas eingelesen hatte, war ich aber davon überzeugt, dass das Arbeiten in einer Rückversicherung viel interessanter und weniger "trocken" klingt, als man vielleicht als Branchenfremder denkt. Ich suchte nach einem Job, indem ich international arbeiten kann, die betriebswirtschaftliche Komponente sowie der gesamtwirtschaftliche Zusammenhang eine Rolle spielen und ich persönlich, wie auch fachlich, gefordert und gefördert werde – all das habe ich im Trainee-Programm der MR wiedergefunden!

Rückversicherung – eine Branche mit vielen Facetten

Nach der Online-Bewerbung und dem anschließenden Online-Test wurde ich von den Vorgesetzten meiner jetzigen Abteilung zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. In meinem Fall war es die Abteilung für die Rückversicherung von Gebäuden, Geschäften und Industrieanlagen im Nahen Osten und Nordafrika. Schnell wurde ich im persönlichen Gespräch davon überzeugt, dass der Job sehr vielseitig und herausfordernd sein würde. Nach dem Kennenlernen hatte ich eine noch bessere Idee, was mich in diesem Team erwarten würde.

In einem sehr angenehmen Gespräch lernte ich die Führungskräfte des Teams kennen. Sie stellten mir Fragen zu meiner Motivation, meinem Werdegang und meinen Vorstellungen zum Arbeiten in einer Rückversicherung. Der finale Schritt war dann ein Assessment-Center, in dem Teamfähigkeit, der Umgang mit Kunden und meine Persönlichkeit getestet wurden. Der Prozess und das Assessment-Center waren sehr angenehm und professionell gestaltet. Die Zusage erhielt ich bereits am nächsten Tag.

International und doch daheim

Im Vergleich zu vielen anderen Trainee-Programmen hat man bei der MR eine feste "Heimatabteilung", in der man einen großen Teil des Programmes absolviert. Dies empfinde ich als einen großen Vorteil, weil ich dadurch von Anfang an ein vollwertiges Teammitglied war, ich bestmöglich eingearbeitet wurde und direkt viel Eigen- und Kundenverantwortung bekam.

Während mindestens zwei internen Rotationen in andere Abteilungen am Standort München und drei zweiwöchigen Seminaren mit allen Trainees weltweit, wovon eines in Princeton in den USA stattfindet, lernt man dann auch andere Abteilungen und Geschäftsbereiche kennen. Eines meiner bisherigen Highlights war zum Beispiel meine Rotation in das Spezialteam "Aviation", in dem Fluggesellschaften, Hobbyflieger und jegliche Flugobjekte versichert werden.

Des Weiteren freue ich mich auch schon sehr auf meine dreimonatigen internationalen Rotationen, die ich wahrscheinlich in Südafrika und London absolvieren werde, wenn es die Corona-Umstände wieder erlauben. Da das Unternehmen international agiert und die Kunden sowie Mitarbeiter aus aller Welt kommen, wird das Lernen von Sprachen sehr unterstützt. Aufgrund meiner Zusammenarbeit mit überwiegend französischsprachigen Kunden aus Nordafrika, habe ich zweimal die Woche einen Sprachkurs, um meine Kenntnisse noch weiter zu vertiefen.

Außerdem möchte ich einen der größten Pluspunkte des Programmes hervorheben: das riesige Trainee-Netzwerk. Bereits an meinem ersten Tag bekam ich zahlreiche Lunchdate-Einladungen von anderen Trainees, die mich willkommen hießen, sowie von meinem Mentor, einem ehemaligen Trainee, der mir während des gesamten Programmes beratend zur Seite steht. Auch in der Freizeit unternehmen wir Trainees viel zusammen, wie zum Beispiel den alljährlichen Ski-Trip, den Oktoberfestbesuch und den monatlichen Stammtisch.

Trainee bei Munich RE? Jederzeit wieder!

Mein Job im Underwriting ist sehr vielseitig. Er umfasst sowohl analytische Aufgaben wie das Risikoassessment und die Bepreisung von Verträgen, juristische Themen wie Pandemieausschlüsse oder die Schadensregulierung nach der Explosion in Beirut. Außerdem beinhaltet er die Betrachtung von politischen und gesamtwirtschaftlichen Aspekten wie beispielsweise die Proteste in Chile.

Innerhalb des Unternehmens gibt es eine große Bandbreite an Arbeitsbereichen: Angefangen mit der Climate Change Abteilung, die sich mit dem Klimawandel und dessen Folgen in Form von Naturkatastrophen auseinandersetzt, über die klassischen Underwriting-Abteilungen bis hin zu den Data-Science-Abteilungen, die innovative Konzepte für das Unternehmen und die Kunden entwickeln. Genauso vielfältig wie die Bereiche der Firma sind auch die Hintergründe der Mitarbeiter. Hier trifft man unter anderem auf Geologen, Physiker, Mathematiker, Informatiker, BWLer und Juristen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich mich sofort wieder für das Trainee-Programm entscheiden würde. Es ist ein äußert vielseitiger Job in einem breit aufgestellten Unternehmen mit tollen Kollegen und anderen Trainees, von denen man viel lernen kann!

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