Partner von:

Meine ersten 100 Tage bei Hengeler Mueller

Person springen Fluss Steine [Quelle: Hengeler Mueller]

Quelle: Hengeler Mueller

Du träumst von einem Karrierestart in der Großkanzlei? Fünf junge Berufseinsteiger haben diesen Traum in die Realität umgesetzt. Hier berichten sie, wie sie ihre ersten 100 Tagen bei Hengeler Mueller erlebt haben. 

Dr. Alexander Berkle, Associate in Berlin

Bemerkenswert ist die als selbst­verständlich gelebte Hilfsbereit­schaft sämtlicher Kolleginnen und Kollegen über alle Bereiche und Ebenen hinweg.

Bemerkenswert ist die als selbst­verständlich gelebte Hilfsbereit­schaft sämtlicher Kolleginnen und Kollegen über alle Bereiche und Ebenen hinweg. Trotz der Heraus­forderungen des Berufseinstiegs fühlt man sich nie allein gelassen, sondern hat stets Ansprech­partner, die sich die Zeit nehmen, auch triviale (Nach‑)​Fragen zu beantworten.

Als Associate ist man sofort voll eingebunden, wird ernst genommen und erhält Verant­wortung. In den ersten Monaten reichten meine Aufgaben im Bereich Corporate/​M&A von (Kurz‑)​Gutachten und einzelnen Rechts­fragen über die Mitarbeit in Trans­aktionen bis hin zur Planung einer umfang­reichen Umstrukturierung, wobei ich von Beginn an direkten Kontakt zu Mandanten und anderen Kanzleien hatte.

Dr. Gülşah Civelek, Associate in Berlin

Ich durfte bei allen Etappen des Mandantenkontakts dabei sein und Hengeler Mueller als Anwältin neben dem Partner repräsentieren.

Mein Berufseinstieg war eine spannende Mischung aus "Welpenschutz" und "Ins-kalte-Wasser-geworfen-werden". Auf der einen Seite bin ich auf viel Nachsicht und Geduld gestoßen, auf der anderen Seite wurde mir schnell viel Vertrauen ent­gegen­gebracht und ich habe mich direkt wie ein vollwertiges Mitglied des Teams gefühlt. Besonders positiv überrascht hat mich, dass ich sofort eng in die Mandatsarbeit eingebunden wurde. Vom ersten E-Mail-Verkehr über Notarbesuche bis hin zu Telefon- oder Videobesprechungen mit den Mandanten: Ich durfte bei allen Etappen des Mandantenkontakts dabei sein und Hengeler Mueller als Anwältin neben dem Partner repräsentieren. Bei einigen Mandaten bin ich bereits jetzt direkte Ansprechpartnerin.

Eine besondere Herausforderung bestand sicherlich darin, die neuen Kolleginnen und Kollegen in Zeiten des Remote-Arbeitens aus dem Homeoffice kennenzulernen. Auch Treffen mit Mandanten nehmen im Alltag von Anwältinnen und Anwälten grundsätzlich einen hohen Stellenwert ein. Die Anzahl dieser Treffen fiel in Corona-Zeiten naturgemäß deutlich kleiner aus, hier hat sich aber eine tolle Kultur der Video-Telefonie und –Konferenzen entwickelt. Gleich zu Beginn haben viele Kolleginnen und Kollegen zum Telefonhörer gegriffen oder virtuelle Treffen organisiert, um sich kennen­zulernen.

So habe ich trotz der Corona-Situation innerhalb kürzester Zeit sehr viele nette, junge, motivierte Anwältinnen und Anwälte kennen­gelernt, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen. Unser alltägliches Miteinander erleichterte meinen Berufseinstieg ungemein. 

Carina Kämpf, Associate in München

Man fühlt sich von Beginn an als Teil der "Hengeler-Familie" und findet für alle Anliegen ein offenes Ohr.

Mein Einstieg als Associate war rundum gelungen. Ich wurde von Beginn an in die Projekte und die Mandatsarbeit eingebunden, wodurch ich mich bereits in den ersten Monaten fachlich, aber auch persönlich enorm weiterentwickelt habe. Auch die herzliche Aufnahme durch die Kolleginnen und Kollegen über alle Praxisgruppen hinweg hat mir den Einstieg leicht gemacht – ich habe mich von Anfang an sehr wohl gefühlt.

Besonders positiv überrascht hat mich der besondere Teamgeist bei Hengeler Mueller und die echte, gelebte Kollegialität – nicht nur im eigenen Team, sondern über alle Praxisgruppen, Senioritäten und Standorte hinweg. Man fühlt sich von Beginn an als Teil der "Hengeler-Familie" und findet für alle Anliegen ein offenes Ohr – dies schätze ich jeden Tag aufs Neue.

Zu Beginn war es besonders herausfordernd für mich, mit den vielen unbekannten Themen und Aufgaben umzugehen. Aber dank der großartigen Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen findet man sich schnell zurecht. Mein Tipp für den Berufseinstieg: jeden Tag mit Neugier, Engagement und dem nötigen Selbstvertrauen an die Aufgaben herangehen und den Spaß mit den Kolleginnen und Kollegen nicht zu kurz kommen zu lassen – alles andere ergibt sich dann von selbst!

Dr. Daniel Higer, Associate in Düsseldorf

Als neuer Associate wird man teilweise ins kalte Wasser geworfen ... Dies kann zwar mitunter sehr fordernd sein, sorgt aber für eine sehr steile Lernkurve.

Grundsätzlich habe ich schon in meiner Wahlstation bei Hengeler Mueller gemerkt, dass man schnell in die tägliche Mandatsarbeit einbezogen wird. So hat es mich auch nicht weiter überrascht, als neuer Associate vom ersten Tag an voll in die Mandatsarbeit mit eingebunden zu werden. Die Arbeit als Associate unterscheidet sich aber natürlich von der eines Referendars.

Als neuer Associate wird man teilweise ins kalte Wasser geworfen, was schlimmer klingt als es tatsächlich ist. Dies kann zwar mitunter sehr fordernd sein, sorgt aber für eine sehr steile Lernkurve. Darüber hinaus sind die erfahreneren Kolleginnen und Kollegen, insbesondere die Anbindungspartnerinnen und -partner sehr hilfsbereit und nehmen sich ausreichend Zeit, die Arbeitsprodukte zu besprechen.

Derzeit darf ich bei einem großen Kartellverfahren mitwirken, das viele spannende und zum Teil ungeklärte Rechtsfragen aufwirft. Dafür schreibe ich beispielsweise Memoranden, die sowohl spezifischere als auch allgemeinere Rechtsfragen zum Gegenstand haben. Ein anderer Aspekt betrifft die Mandatsorganisation. Auch wenn dieses Mandat viel Zeit in Anspruch nimmt, habe ich trotzdem das Gefühl, möglichst breit und umfassend im Kartellrecht ausgebildet zu werden. Hierfür sorgt auch das Rotationsprinzip, das vorsieht, dass man immer zugleich zwei Partnern bzw. Partnerinnen zugeordnet ist. Die Anbindung wechselt dabei alle 18 Monate. So habe ich beispielsweise bereits an mehreren transaktionsbezogenen Mandaten mitwirken dürfen.

Dr. Okan Isikay, Associate in Düsseldorf

Positiv überrascht hat mich insbesondere die Kollegialität zwischen den Associates.

Positiv überrascht hat mich insbesondere die Kollegialität zwischen den Associates. Ich habe für alle möglichen tatsächlichen, taktischen wie rechtlichen Fragen immer erfahrene Associates gefunden, die mir bereitwillig helfend unter die Arme gegriffen haben. Herausfordernd war für mich vor allem der Einstieg ins Associate-Leben, welches einen starken Bruch zur traditionellen Juristenausbildung darstellt. Es ist sehr vieles neu an der Rolle als Anwalt in einer großen Wirtschaftskanzlei. Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen macht einem die Eingewöhnung dabei um einiges leichter und so hat der Einstieg in den Berufsalltag trotz Corona gut funktioniert. 

Zu Beginn erhält man zunächst kleinere Aufgaben und arbeitet häufig auch erfahrenen Associates und den Anbindungspartnern zu. Dadurch lernt man Stück für Stück den Transaktionsprozess im M&A in seiner ganzen Breite kennen. Dabei ist das Aufgabenfeld vielfältig und abwechslungsreich. Es stellt sich keine stringente Routine ein.

Man erhält schnell Verantwortung für kleinere Bereiche und die eigene Verantwortlichkeit wächst mit der Erfahrung. Dies kann einzelne Bereiche eines DD-Reports betreffen, den Entwurf verschiedener Gesellschafterbeschlüsse, die Bearbeitung von dem Kaufvertrag nachgelagerten Verträgen oder auch die Vorbereitung eines Bonusprogramms für Vorstände einer neu akquirierten Gesellschaft. Momentan arbeite ich an Anlagen eines Kaufvertrags für ein größeres Transaktionsmandat und entwerfe einen Antrag an ein Gericht für die Ergänzung von Aufsichtsratsmitgliedern einer Aktiengesellschaft in einem anderen Mandat.

nach oben
Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.