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Juristische Expertise für energieintensive Unternehmen und Law Firms

Seminar in einem Weiterbildungsstudiengang der TU Berlin [Quelle: TU Berlin]

Quelle: TU Berlin

Ausstieg aus der Atomenergie, eine Stromtrasse durch Deutschland, Verwirklichung der europäischen Energieunion und Fracking zur Gasgewinnung: Der Energiemarkt ist in Bewegung. Damit einhergehend steigt der Bedarf an Spezialisten für die rechtlichen Rahmenbedingungen und Trends der Branche. Der Master on European and International Energy Law an der TU Berlin bildet sie aus.

Sind Subventionen für regenerative Energien mit den Gesetzen des europäischen Binnenmarktes vereinbar? Wie unterscheidet sich das Rechtssystem der EU und ihrer Mitglieder von dem kooperierender Staaten wie Norwegen, Russland oder der Schweiz? Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Stromerzeugung unter den Bedingungen einer ökologischen Energiewende aus? Fragen wie diese beantwortet der Aufbau-Studiengang "Energy Law", den die TU Berlin seit dem Wintersemester 2014/2015 anbietet.

Der Studiengang vermittelt fundierte Kenntnisse im europäischen und internationalen Energierecht und befähigt die Teilnehmer dazu, komplexe Sachverhalte im Strom- und Gasmarkt juristisch zu beurteilen. Das Programm deckt ein breites Spektrum an Inhalten ab – von den technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen der Energiebranche bis hin zu detaillierten Rechtsfragen entlang der Wertschöpfungskette in den Strom- und Gasmärkten.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Vergleich des deutschen und europäischen Energierechts mit seinem russischen und amerikanischen Pendant. Die Teilnehmer sollen die verschiedenen Rechtsstrukturen begreifen und dadurch in die Lage versetzt werden, sich auch in fremde Regulierungssysteme einzuarbeiten.

Lernen von Experten aus Unternehmen und Behörden

Die Vorlesungen finden immer donnerstags und freitags statt. Veranstaltungsort ist der EUREF-Campus um den Schöneberger Gasometer. Dort haben sich neben der TU Berlin in den letzten Jahren auch rund 100 Firmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Energie, Umweltschutz, Mobilität und Nachhaltigkeit angesiedelt. Die Studenten profitieren vom Wissenstransfer zwischen Universität und Unternehmen und können diesen selbst mitgestalten.

Unterrichtet werden die Programmteilnehmer nicht nur von Professoren der Rechtswissenschaft, sondern auch von Rechtsexperten aus Regulierungsbehörden, Kanzleien und Unternehmen. So erfahren sie, welche Herausforderungen ihnen im Berufsalltag bevorstehen. Bei Exkursionen zu Energieversorgungsunternehmen, Kraftwerken oder zur Strombörse bekommen die Studenten weitere Einblicke in die Praxis.

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