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Online-Bewerbung richtig ausfüllen [Quelle: pixabay.com, Autor: geralt]

Quelle: pixabay.com, geralt

Die Online-Bewerbung ist zum Bewerbungsstandard geworden: Lebenslauf, Anschreiben und Anlagen werden einfach über Web-Portale hochgeladen statt per Mail oder gar Post eingeschickt. Kommst du also heute mit wenigen Klicks ganz einfach zum neuen Job? Nicht ganz! Auch bei der Online-Bewerbung musst du einiges beachten.

Um die Bewerbungsflut zu kanalisieren, setzen Firmen vermehrt auf Online-Bewerbungen und arbeiten hierfür mit Formularen, die Bewerber auf ihren Seiten herunterladen und/oder ausfüllen. Online-Bewerbungen sind dabei der erste Schritt in Bewerbungsprozessen über alle Hierarchieebenen hinweg, egal ob du ein Traineeship suchst oder dich nach zehn Jahren Berufserfahrung für einen Jobwechsel interessierst. Online-Bewerbungen haben für Arbeitgeber und Bewerber viele Vorteile: Sie sparen dir zum Beispiel Kosten (für eine Bewerbungsmappe inklusive hochwertigem Papier und Versand) und erleichtern andererseits dem Recruiter den Auswahlprozess.

Online-Bewerbung vorbereiten

In Bewerberportalen im Netz ist dein neuer Job nur ein paar schnelle Mausklicks entfernt? Irrtum. Eine Online-Bewerbung gewissenhaft auszufüllen erfordert Zeit, denn für eine Online-Bewerbung gilt dasselbe wie für eine klassische Bewerbungsmappe: Unvollständige und schlampige Einsendungen finden keine weitere Berücksichtigung im Bewerbungsprozess.

Anlagen zur Bewerbung wie beispielsweise Praktikumsnachweise, Lebenslauf und weitere Zeugnisse müssen auch in digitaler Form (PDF-Format) einen ordentlichen Eindruck machen. Dazu gehört eine gute Auflösung ebenso wie eine vernünftige Dateigröße. Zudem müssen auch deine Online-Profile bei Karrierenetzwerken nun immer auf dem neuesten Stand sein, und du brauchst eine seriöse E-Mail-Adresse. Schon während der Stellensuche auf Jobbörsen im Internet, spätestens aber bevor du mit der Online-Bewerbung loslegst, recherchierst du außerdem gründlich nach dem beschriebenen Job und dem Arbeitgeber: Denn die Informationen, die eine Firma im Netz bereitstellt, musst du auf dem Schirm haben, wenn du dich im Netz bewirbst.

Das Formular der Online-Bewerbung

Was man von dir als Bewerber in einem Online-Formular wissen will? Zunächst machst du Angaben zu deinen persönlichen Daten, zu Ausbildung oder Studium, Qualifikationen und bisherigen Arbeitserfahrungen. Füll alle Felder sorgsam aus: Unvollständige Angaben ärgern den Recruiter und katapultieren deine Online-Bewerbung ins Aus. Klassische Patzer wie Tippfehler oder zu große Dateianhänge vermeidest du, indem du deine Unterlagen mehrmals gegenliest und von Freunden oder sogar einem Profi prüfen lässt.

Bewerbungsschreiben offline erstellen

Auch für Online-Bewerbungen per Formular ist es sinnvoll, das Bewerbungsanschreiben vorab und offline zu schreiben – zum Beispiel in einem Word-Dokument oder in einem anderen Textverarbeitungsprogramm. Dies hat mehrere Vorteile: Zum einen kannst du Rechtschreibung und Grammatik so besser prüfen (lassen), zum anderen kannst du mehr Zeit in dein perfektes Anschreiben investieren. Denn manche Online-Bewerbungsportale melden circa 30 Minuten nach dem Login ein Time-out. Ein Word-Dokument kannst du außerdem an Freunde oder gar an professionelle Lektoren senden, die dein Bewerbungsschreiben korrekturlesen. In einigen Online-Bewerbungsformularen musst du dein Anschreiben ohnehin als gesonderte PDF-Datei hochladen – auch hier führt also kein Weg am Offline-Programm vorbei.

Freitextfelder optimal nutzen

Viele Online-Bewerbungsformulare verfügen über ein Freitextfeld, in das du dein Anschreiben einträgst. Wenn du dein Anschreiben in Word vorbereitest, achte auf die Zeichenbegrenzung und nimmt dir ausreichend Zeit, um nicht nur einen gekürzten, sondern auch einen prägnanten Text zu erstellen. Auf keinen Fall solltest du die Zeichenbegrenzung ignorieren: Ist dein Anschreiben zu lang, wird es automatisch im Freitextfeld abgeschnitten – und das kommt beim Personaler nicht gut an.

Anhänge in das Bewerbungsformular hochladen

Weitere Bewerbungsunterlagen wie deinen Lebenslauf, Qualifikationen oder Zeugnisse lädst du im PDF-Format hoch. Ein Bewerbungsfoto sollte hingegen schon im Lebenslauf integriert sein. Wähle deine Anlagen sorgfältig aus: Mit drei Empfehlungsschreiben und Zeugnissen der letzten drei Stationen machst du nichts falsch. Füge die einzelnen Dateien in ein PDF zusammen und achte darauf, dass die Datei nicht zu groß ist. Wähle einen aussagekräftigen Dokumentnamen, also nicht "Entwurf 20.3.2016", sondern beispielsweise "Lebenslauf_und_Unterlagen_Mustermann".

Vorteile für Online-Bewerber

  • Angaben eintippen, absenden, fertig.
  • Durch die einheitliche Form entfallen mögliche negative Signale wie eine schlechte Aufmachung.
  • Auf der Homepage sind weitere Informationen über das Unternehmen zu finden, auf die du dich in deinem Anschreiben beziehen kannst.

Nachteile für Online-Bewerber

  • Die Bewerbung wird schnell und einfach erstellt, das verführt zur Nachlässigkeit.
  • Durch die einheitliche Form können weniger individuelle Signale gesetzt werden, um sich von anderen Bewerbern zu unterscheiden.

Online-Bewerbung sorgfältig bearbeiten

Wer eine interessante Stellenanzeige findet, sollte auf der Homepage des Unternehmens nachsehen, ob ein Online-Bewerbungsformular angeboten wird. Diese ähneln sich von der Form her oft. Abgefragt werden in der Regel Infos zu deiner Person, deiner Ausbildung, deinen Fähigkeiten und Kenntnissen. Dazu hast du die Möglichkeit, dich mit einem kurzen Text vorzustellen. In einem Bewerbungsformular mit Login-System kannst du deine Bewerbungsunterlagen nach und nach hochladen. Meist ist eine Vorschaufunktion integriert und du kannst die Daten vor dem Absenden bearbeiten und auf Vollständigkeit überprüfen. Hast du deine Online-Bewerbung dann sorgfältig ausgefüllt und geprüft, steht dem Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege!

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Egal, ob du dich auf ein Praktikum, einen Job oder ein Stipendium bewirbst: Wir haben hier die wichtigsten Infos zum Thema Bewerbung zusammengefasst.

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