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Was sich e-fellows vom Job wünschen

Sprechblasen Meinung Befragung Umfrage [Quelle: tempus corporate, Getty Images]

Quelle: tempus corporate, Getty Images

Welche Zahl möchten High Potentials auf dem Gehaltszettel sehen? Wie viele Wochenstunden sind sie bereit, dafür zu arbeiten? Und welche Branchen sind am attraktivsten? In der Studie "Most Wanted" haben uns die e-fellows.net-Stipendiaten ihre Wünsche verraten. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Die Arbeitgeberstudie "Most Wanted" fand 2016 bereits zum elften Mal in Folge statt. Teilgenommen haben rund 6.500 e-fellows.net-Stipendiaten aller Fachrichtungen – so viele wie noch nie zuvor. Sie wurden unter anderem zu ihren Gehaltsvorstellungen, Berufswünschen und den Kriterien für ihren Wunscharbeitgeber befragt.

Stundenlohn: 25 Euro

Im Schnitt erwarten die e-fellows zum Job-Einstieg ein Jahresgehalt von 47.200 Euro. Dafür würden sie im Gegenzug wöchentlich 45 Stunden arbeiten – inklusive Überstunden.

Dass Frauen bei der Gehaltsverhandlung bescheidener sind als Männer, ist kein Geheimnis – und die "Most Wanted"-Studie bestätigt es erneut: Weibliche e-fellows erwarten ein durchschnittliches Jahresgehalt von 43.400 Euro und eine 43-Stunden-Woche. Damit peilen sie 7.200 Euro weniger an als ihre männlichen Kollegen. Diese nehmen für mehr Geld aber auch längere Arbeitszeiten in Kauf, nämlich 47 Stunden.

Das höchste Gehalt erwarten die Juristen: Sie rechnen mit 72.000 Euro (Männer) beziehungsweise 58.000 Euro (Frauen). Das andere Ende des Spektrums bilden die Geisteswissenschaftler mit 41.000 Euro (Männer) beziehungsweise 36.000 Euro (Frauen).

Wo e-fellows arbeiten möchten

"In welcher Branche wärst du am liebsten tätig?" Als Antwort auf diese Frage wurden am häufigsten die Unternehmensberatung (11,6 Prozent), der akademisch-wissenschaftliche Betrieb (9,7 Prozent), die Automobilindustrie (9,5 Prozent) und das Gesundheitswesen (9,1 Prozent) genannt. Interessenten von Unternehmensberatung, Automobilbranche und Banking sind überwiegend männlich, Interessenten der Pharma- und Medienbranche überwiegend weiblich.

Die meisten der befragten e-fellows – nämlich 33 Prozent – favorisieren eine Anstellung im Konzern gegenüber der Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen oder einem Start-up. Eine Ausnahme bilden die Mediziner: 32 Prozent von ihnen liebäugeln offenbar mit einer eigenen Praxis und nennen daher die Selbständigkeit als bevorzugtes Arbeitsmodell. Eine Stelle im Ausland streben 29 Prozent der Studienteilnehmer an, unter ihnen besonders viele Wirtschaftswissenschaftler.

Die bevorzugten Branchen der e-fellows im Überblick

Die beliebtesten Branchen bei den e-fellows [Quelle: e-fellows.net]

Digitalkompetenzen auf dem Prüfstand

90 Prozent der Studienteilnehmer halten Digitalkompetenzen für den Berufseinstieg für wichtig bis sehr wichtig. Am bedeutendsten erscheinen ihnen dabei Fähigkeiten wie die Analyse großer Datenmengen, der Umgang mit Enterprise Software, die Webanalyse und Programmierkenntnisse. Vermittelt werden diese in Schule und Studium offensichtlich nicht: Drei Viertel der Befragten gaben zu, in diesen Bereichen über keine oder nur geringe Kenntnisse zu verfügen. Als gut oder sehr gut bewerten die e-fellows ihre Kenntnisse übrigens nur in vier Feldern: der Textverarbeitung, der Nutzung von Präsentationswerkzeugen, der Recherche von Informationen im Internet und im Umgang mit Social Media.

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