Management-Studentin trifft Digital Twin: Wie sieht ein Praktikum bei Siemens Advanta wirklich aus?
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Verantwortung ab der ersten Stunde, die Mitgestaltung zukunftsweisender Technologien und ein Team-Spirit, der Innovationen erst möglich macht: Management-Studentin Louann hat ein Praktikum bei Siemens Advanta absolviert. Im Interview gibt sie Einblicke und teilt ihre Tipps.
Louann hat ihr Praktikum im Bereich Strategy & Innovation Consulting bei Siemens Advanta absolviert. Die 23-Jährige, die aktuell ihren Doppelmaster in Management an der Nova School of Business and Economics in Lissabon macht, bringt eine starke internationale Perspektive mit. Aufgewachsen in China und Brasilien sowie durch ihre Studienstationen in Dublin und Reutlingen, fühlte sie sich im internationalen Umfeld von Siemens Advanta sofort zu Hause. Besonders fasziniert hat sie dabei die Brücke zwischen Business und Technik: Trotz ihres reinen Management-Hintergrunds und ohne technisches Vorwissen tauchte sie direkt in ein Projekt zum Thema "Digital Twin" ein – eine Erfahrung, die ihr zeigte, wie spannend die Arbeit an der Schnittstelle von Strategie und Technologie sein kann.
Louann, viele Praktikant:innen verbringen ihre erste Woche mit Onboarding und Einlesen. Wie war dein Start bei Siemens Advanta?
Ganz anders als erwartet! Mein Onboarding startete morgens, und schon um 16 Uhr am ersten Tag wurde ich von meiner Projektmanagerin abgeholt und direkt auf ein Kundenprojekt gesetzt. Ich war ab Tag eins Teil des Teams. Das war super cool, weil ich normalerweise aus anderen Praktika kenne, dass man nicht gleich in der ersten Woche an konkreten Themen arbeitet. So hatte ich sofort einen Bezug zu der Arbeit, für die ich gekommen war: die digitale Transformation beim Kunden voranzutreiben.
Direkt ins kalte Wasser? Wie sah dein Projektteam aus und woran habt ihr konkret gearbeitet?
Wir waren ein kleines, sehr enges Team, das neben unserem Projektpartner und der Managerin aus einem Consultant und mir bestand. Dabei beschäftigte ich mich mit dem Thema "Digital Twin" im Bereich der Serviceoptimierung, also der digitalen Abbildung physischer Systeme zur Optimierung von Prozessen.
Obwohl mein Hintergrund rein betriebswirtschaftlich ist und ich davor wenig Berührungspunkte mit so spezifischen technischen Themen hatte, fand ich es unglaublich spannend, mich da "reinzufuchsen". Meine Managerin hat sich viel Zeit genommen, mir die Zusammenhänge zu erklären. Das hat mir sehr geholfen, schon innerhalb kürzester Zeit meine eigenen Themen zu "ownen" und eigenständig vorantreiben zu können.
Es gibt ja das Vorurteil, Praktikant:innen in der Beratung seien nur für die "Fleißarbeit" und das Anpassen von Slides da. Wie hast du das erlebt?
Dieser Mythos hat sich absolut nicht bestätigt. Ich wurde wie ein vollwertiges Teammitglied behandelt. In Woche zwei bin ich bereits mit zum Kunden gefahren und durfte dort einen Workshop mitgestalten, sogar Teile davon halten. Das Vertrauen, das mir geschenkt wurde, war riesig – mir wurde die Möglichkeit gegeben, eigenständig Themen zu treiben und für diese einzustehen.
Was mir dabei besonders gut gefallen hat: Meine Arbeit hat nicht damit geendet, Slides zu kreieren. Ich konnte direkt mitverfolgen, wie unsere Strategien beim Kunden in die Umsetzung gingen. Daher wusste ich immer ganz genau, wofür ich arbeite und dass das Ergebnis am Ende einen echten Mehrwert schafft. Die Motivation bei mir und im Team war riesig.
Wie hast du die Feedback-Kultur bei Siemens Advanta empfunden, gerade wo du so viel Verantwortung übernommen hast?
Wertschätzung wird hier wirklich großgeschrieben. Ich habe Feedback nicht nur in offiziellen Gesprächen erhalten, sondern oft ganz ad hoc. Besonders hilfreich für mich als "Prakti" war auch das konstruktive Feedback, denn nur so konnte ich auch lernen. Nach meinem ersten Workshop habe ich direkt eine Nachricht bekommen: "Hey, guter Job, hast du toll gemacht!" Das hilft enorm, um sich sicher zu fühlen. Besonders in stressigen Phasen gab es diesen starken Zusammenhalt. Wir hatten im Team ein Motto: "Conquer and Divide" – wir packen das zusammen an. Man merkt einfach, dass man gemeinsam an einer Lösung arbeitet, die einen echten Mehrwert für den Kunden schafft.
Wie war die Atmosphäre im Münchner Headquarter und der Austausch mit anderen Kolleg:innen?
Das Office am Wittelsbacher Platz ist wunderschön und die Stimmung ist total locker und offen. Durch das Open-Office-Konzept sitzt man jeden Tag neben anderen Leuten und kommt schnell ins Gespräch. Es gibt eine starke Praktikant:innen-Community, wir treffen uns regelmäßig zum Lunch und tauschen uns über unsere Erfahrungen aus. Auch die Teamevents waren absolute Highlights – am ersten Abend durfte ich direkt mit zum Halbfinale der FC Bayern Basketballer, was für die Integration super war. Ich habe mich nicht wie eine Nummer in einem riesigen Konzern gefühlt, sondern wie ein Teil eines motivierten Teams.
Welchen Rat hast du für alle, die sich für ein Praktikum interessieren, aber vielleicht zögern, weil sie bis dato noch keine "klassische" Beratungserfahrung in ihrem CV haben?
Einfach bewerben! Ich hatte selbst keine drei Strategie-Stationen im Lebenslauf und habe mich gefragt, wie meine Chancen stehen. Aber Siemens Advanta sucht Menschen, die offen für Neues sind und Lust auf dynamische Themen haben. Man muss kein:e Technik-Expert:in sein, um hier zu starten – die Lernkurve ist steil, und man wird durch exzellentes Mentoring unterstützt. Mein Tipp: Wartet nicht auf den "perfekten" Moment oder den perfekten Lebenslauf, sondern nutzt die Chance, die Zukunft aktiv mitzugestalten. Das Schlimmste, was passieren kann, ist eine Absage – aber was du gewinnen kannst, ist eine unglaubliche Erfahrung.