Berufseinstieg in der Großkanzlei: Meine ersten 100 Tage als Associate bei Hengeler Mueller
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Du träumst von einem Karrierestart in der Großkanzlei? Sechs junge Berufseinsteiger haben diesen Traum in die Realität umgesetzt. Hier berichten sie, wie sie ihre ersten 100 Tagen bei Hengeler Mueller erlebt haben.
Julia Bandov, Associate in Frankfurt
Bereits während meiner Anwaltsstation hatte ich die Gelegenheit, das Dispute Resolution-Team von Hengeler Mueller kennenzulernen, sodass mir der (Wieder-) Einstieg entsprechend leichtfiel. Dabei war es ein schöner Zufall, dass mein Start am Frankfurter Standort mit dem Auftakt eines neuen Schiedsverfahrens zusammenfiel. Dies erlaubte mir gleich von Anfang an aktiv mitzuwirken und mich in die Praxis der Schiedsgerichtsbarkeit zu vertiefen. Gleichzeitig wurde schnell deutlich, dass die Rolle des Associates – gerade gegenüber der Zeit im Referendariat – mit neuen und weitergehenden Anforderungen verbunden ist. Entsprechend standen die ersten Monate ganz im Zeichen von Learning by Doing.
Bei Hengeler Mueller erhält man schnell die Möglichkeit, entlang komplexer Fälle von herausragenden Anwältinnen und Anwälten zu lernen, die nicht nur durch fachliche Präzision, sondern auch durch eine außergewöhnliche Kollegialität überzeugen. Wer bei einer Großkanzlei nun eine homogene Gruppe stereotypischer Wirtschaftsanwälte erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Die Persönlichkeiten, Lebenswege und Interessen der Kolleginnen und Kollegen sind ebenso vielfältig wie das Spektrum der hier betreuten Mandate. Was wiederum alle eint, ist die Begeisterung für juristische Herausforderungen und der Anspruch, jedes Verfahren zum sowohl juristisch als auch wirtschaftlich bestmöglichen Ergebnis zu führen.
Besonders dankbar bin ich Hengeler Mueller für die Möglichkeit, meinen Berufseinstieg mit einem weiterführenden Zusatzstudium (Master of Laws (LL.M.)) zu verbinden. Ab diesem Sommer werde ich – mit ersten praktischen Erfahrungen im Gepäck – mein Master-Studium im internationalen Wirtschaftsrecht an der Georgetown University in Washington, D.C. aufnehmen, um im Anschluss nahtlos meine Tätigkeit als Associate fortzusetzen.
Hannah Steigert, Associate in London
Vor meinem Start bei Hengeler Mueller war ich gespannt, was mich erwarten würde. Mein Einstieg war in doppelter Hinsicht ein Neuanfang: Ich begann nicht nur meine Tätigkeit als Associate in der Kanzlei, sondern startete zugleich unter dem Motto "London Calling" meinen Berufseinstieg im Ausland.
Im Londoner Büro wurde ich von Beginn an sehr herzlich aufgenommen und unterstützt. Regelmäßig stattfindende Teamlunches bieten einen informellen Rahmen für den Austausch und fördern eine offene und kollegiale Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist zudem, dass sich Partnerkanzleien gegenseitig zu Networking-Events einladen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, ein internationales Netzwerk aufzubauen und den fachlichen wie persönlichen Horizont zu erweitern – eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin.
Gerade weil London ein kleinerer Standort ist, spielt die HM Akademie für mich eine zentrale Rolle bei der Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen. Im Rahmen der Weiterbildungsveranstaltungen konnte ich die Associates meines Jahrgangs standortübergreifend kennenlernen und mich mit ihnen austauschen. Besonders ermutigend war dabei die Erkenntnis, dass viele von uns zu Beginn vor ähnlichen Herausforderungen standen.
Von Anfang an war ich in die Arbeit an komplexen Mandaten eingebunden. Die Tätigkeit ist fachlich anspruchsvoll und zugleich äußerst spannend. Schon früh wurde ich ermutigt, Verantwortung zu übernehmen – ein deutliches Zeichen für das große Vertrauen, das neuen Associates von Beginn an entgegengebracht wird.
Maximilian Kurdow, Associate in München
Hengeler Mueller hieß mich in meinen ersten 100 Tagen mit einem bunten Strauß an Eindrücken willkommen. Von Beginn an wurde mir Verantwortung übertragen und großes Vertrauen entgegengebracht – eine Rolle, in die ich erst hineinwachsen musste. Dabei war ich jedoch nie auf mich allein gestellt: Sowohl meine anwaltlichen Mitstreiter als auch alle anderen Kolleginnen und Kollegen in der Kanzlei standen mir jederzeit unterstützend zur Seite. Auf sie ist dabei nicht nur fachlich, sondern auch persönlich stets Verlass. Gemeinsame Abendessen und Ausflüge, die standortübergreifende Zusammenarbeit sowie das gemeinsame Weiterbildungsprogramm der HM Akademie haben sehr schnell ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit geschaffen. Gerade in intensiven Phasen hat mir dieses Miteinander enormen Rückhalt gegeben.
Fachlich wie persönlich waren bereits meine ersten 100 Tage als Associate unschätzbar bereichernd. Die oft beschriebene steile Lernkurve habe auch ich von Anfang an deutlich gespürt. Es ist ein großartiges Gefühl, wenn Aufgaben, die zu Beginn noch unüberwindbar schienen, schon nach wenigen Wochen routiniert von der Hand gehen. Diese kontinuierliche Weiterentwicklung – gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, die diesen Weg begleiten – macht Lust auf viele weitere Tage bei Hengeler Mueller.
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Sophie Miller-Blumenberg, Associate in München
Meine ersten 100 Tage bei Hengeler waren eine perfekte Mischung aus Förderung und Herausforderung. Von Beginn an konnte ich als vollwertiges Teammitglied an spannenden, anspruchsvollen und abwechslungsreichen Mandaten mitwirken. Mir wurde schnell großes Vertrauen entgegengebracht - gleichzeitig aber auch erwartet, dass ich Verantwortung übernehme. Das war zwar im ersten Moment oft herausfordernd, fühlte sich für mich aber vor allem als Ausdruck großer Wertschätzung an.
Besonders beeindruckt hat mich das offene Miteinander: Ob Associate oder Partner – für fachliche wie persönliche Fragen haben immer alle ein offenes Ohr. So habe ich mich auch bei schwierigen Aufgaben nie allein gelassen gefühlt. Hervorheben möchte ich das tolle kollegiale Umfeld. Kolleginnen und Kollegen aus allen Praxisgruppen haben mich herzlich aufgenommen, sodass ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe.
Die viel zitierte "steile Lernkurve" mag wie ein Klischee klingen – für mich hat sie sich aber voll und ganz bestätigt. Wenn ich auf meine ersten Monate bei Hengeler zurückblicke, habe ich nicht nur als Anwältin, sondern auch für meine persönliche Entwicklung enorm viel gelernt. Jetzt freue ich mich auf meinen ersten Besuch der HM Akademie in St. Gallen und darauf, alle Kolleginnen und Kollegen aus meinem Jahrgang standortübergreifend persönlich kennen zu lernen."
Marc-Gordon Wild, Associate in Berlin
Vor meinem Start bei Hengeler Mueller wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Die Kanzlei kannte ich nur vom Hörensagen, während viele meiner jetzigen Kolleginnen und Kollegen bereits eine oder mehrere Stationen hier absolviert hatten. Doch dieser Umstand erwies sich nicht als Nachteil – ich wurde von Beginn an offen und herzlich aufgenommen. Besonders beeindruckt hat mich der freundliche und hilfsbereite Umgang unter den Associates. Diese Kollegialität zeigt sich insbesondere auch bei den regelmäßigen gemeinsamen Abendessen, bei denen man sich in entspannter Atmosphäre austauschen und besser kennenlernen kann.
Von Anfang an durfte ich an spannenden, aber zugleich komplexen und fordernden Mandaten arbeiten. Schon früh wurde mir Verantwortung übertragen – oft bei Aufgaben, die ich mir zunächst selbst nicht zugetraut hätte. Allerdings wächst man sehr schnell an diesen Herausforderungen. Dabei war es besonders wertvoll, jederzeit auf die Unterstützung erfahrener Kolleginnen und Kollegen zählen zu können, die sich die Zeit nahmen, Fragen zu beantworten und mit Rat zur Seite zu stehen.
Rückblickend auf meine ersten 100 Tage kann ich daher sagen: Die Arbeit bei Hengeler Mueller ist anspruchsvoll, aber ebenso lehrreich und motivierend. Wer offen auf Menschen zugeht, Fragen stellt und bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, wird hier nicht nur fachlich, sondern auch persönlich schnell wachsen.