Erfahrungsbericht Stockholm School of Economics: Von Unternehmens-Verbindungen bis Studentenleben
- e-fellows.net Redaktion
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Gino hat sich nach seinem Bachelor in Marketingmanagement für den Master-Studiengang in Business Innovation an der Stockholm School of Economics entschieden – und war positiv überrascht, wie eng die SSE mit Unternehmen zusammenarbeitet.
Nach seinem Bachelor entschied sich Gino Buchheim für den Master an der Stockholm School of Economics und berichtet über das Studium, die Menschen und die schwedische Mentalität.
Gino, warum hast du dich für einen Master an der Stockholm School of Economics entschieden?
Der wichtigste Grund, warum ich mich für die SSE entschieden habe, war, dass das Studium kostenfrei ist. Das klingt erstmal simpel, aber für mich steckt dahinter mehr als nur der finanzielle Aspekt. Es bedeutet vor allem, dass die Auswahl der Studierenden stärker nach Persönlichkeit, Leistung und Ambitionen erfolgt – und nicht nach dem Kontostand der Eltern. Genau das merkt man auch an den Menschen an der SSE, die extrem motiviert und auf einem sehr hohen Niveau sind.
Darüber hinaus waren es viele kleinere Dinge, die für mich den Ausschlag gegeben haben. Eine sehr aktive Student Association, die Organisation der Nobel Prize After Party, ein eigener kleiner Club im Keller, das Mentorship-Programm oder die SSE Art Initiative – all diese Aspekte tragen dazu bei, dass sich das Studium nicht nur akademisch, sondern auch menschlich und kulturell besonders anfühlt.
Was macht das Studieren an der SSE besonders?
Es gibt viele Dinge, die das Studium an der SSE wirklich außergewöhnlich machen. Ein Punkt, der direkt an meine vorherige Antwort anknüpft, ist die Tatsache, dass EU-Bürger kostenfrei studieren können. Dadurch sind viele Studierende sehr dankbar und wissen den großen Einsatz der Universität wirklich zu schätzen. Das merkt man sofort an der sehr positiven Stimmung auf dem Campus – man ist stolz darauf, Teil der SSE zu sein und es kommt keine Beschwerdekultur auf.
Außerdem sammelt man durch die enge Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen der SSE früh wertvolle Praxiserfahrung. In Consulting-Projekten mit etablierten Unternehmen, schnell wachsenden Start-ups oder auch NGOs lernt man nicht nur verschiedene Branchen kennen, sondern auch seine Kommilitonen auf einer ganz anderen Ebene. Diese sogenannten „Live Cases“ sind fester Bestandteil des Master in Business Innovation, und ich weiß, dass auch die anderen Master-Programme sehr starke Verbindungen zu Unternehmen haben.
Wie gefällt dir das Studentenleben in Stockholm?
Ich bin wirklich ein großer Fan des Studentenlebens hier. Über SASSE, also die Student Association an der SSE, kann man sich jede Woche für unterschiedlichste Sportangebote oder Partys anmelden. Zusätzlich gibt es in jedem Studiengang zwei Social Reps, die sich gezielt um die Organisation von sozialen Events kümmern.
Ehrlicherweise wird es in den ein bis zwei Wochen vor einer Klausur etwas ruhiger, weil alle mit Lernen beschäftigt sind. Dafür wird das Ganze nach den Prüfungen im Pub direkt neben der Uni umso mehr nachgeholt.
Auch den öffentlichen Nahverkehr finde ich sehr angenehm – meist ist man in unter 20 Minuten überall in der Stadt. Und was ich ebenfalls spannend finde: Die SSE hat in Stockholm ein extrem hohes Ansehen. Bisher kannte wirklich jeder, mit dem ich darüber gesprochen habe, die Universität.
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Wie beschreibst du die schwedische Mentalität?
Höflich, ruhig und zuvorkommend – so hätte ich mir die schwedische Mentalität auch schon vorher vorgestellt. Zugegeben, die meisten Schweden, die ich bisher kennengelernt habe, sind Studierende hier, aber ausnahmslos alle waren sehr freundlich. Auch im Alltag habe ich die Menschen als offen und hilfsbereit erlebt.
Hast du Tipps und Tricks für e-fellows, die ebenfalls Interesse haben, ihren Master an der SSE zu absolvieren?
Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen, frühzeitig persönlichen Kontakt zu aktuellen Studierenden aufzunehmen. Über die SSE-Website kann man über Unibuddy ganz unkompliziert Fragen stellen, und es gibt viele Master-Studierende, die sich gerne Zeit dafür nehmen. Auch LinkedIn kann dafür eine gute Anlaufstelle sein.
Außerdem ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, in der eigenen Motivation ehrlich zu sein. Nach meinem Eindruck spielt das Motivationsschreiben bei den Admissions eine große Rolle, und das Admissions-Team merkt sehr schnell, ob echtes Interesse und Engagement hinter einer Bewerbung stehen.
Mir persönlich hat auch ein Besuch in Stockholm sehr geholfen, um ein Gefühl für die Stadt und die Universität zu bekommen. Ich wurde dort sehr offen und freundlich empfangen, und der positive Eindruck, den ich vorher schon hatte, hat sich dadurch nur noch bestätigt. Viel Glück!