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Working Mom in der Beratung – Mut für neue Wege

Svea B. [Quelle: zeb]

Quelle: zeb

Im richtigen Unternehmen, mit tollen Kollegen und durch Rückhalt der Angehörigen – so ist es möglich, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Welche Erfahrungen Svea nach der Geburt ihres Kindes bei zeb gemacht hat und wie sie den Spagat zwischen beruflichen und privaten Verpflichtungen meistert, erzählt sie hier.

Wie sieht dein Arbeitszeitmodell aus?

Ich habe für neun Monate 80 Prozent verteilt auf fünf Tage gearbeitet. Montags und freitags war ich vormittags von zu Hause aus tätig – die Nachmittage waren frei. Mittlerweile arbeite ich wieder in Vollzeit. Nach Möglichkeit bin ich nur dienstags bis donnerstags auf Reisen und vor Ort bei Kunden. Mein Mann arbeitet übrigens auch in Vollzeit – als Lehrer mit Funktionsstelle hat er aber die nötige Flexibilität, um meine Abwesenheiten abzudecken. Mein Mann meistert die Tage ohne mich sehr gut – bisher mit der Unterstützung seiner Eltern und zukünftig auch mit der Unterstützung eines Au-pairs. Ich kann mich daher auf Projekten vollständig fokussieren. Kommt doch einmal etwas Unvorhergesehenes dazwischen, ist es dank der heutigen Technik auch möglich, ein paar Tage mehr von zuhause zu arbeiten. Dieses Modell passt optimal zu mir und meiner Familie.

Wie lassen sich Beruf und Familie bei zeb vereinbaren?

Schon während der Elternzeit ermöglichte mir zeb, weiterhin an internen Veranstaltungen teilzunehmen. Der große Vorteil dabei war, dass ich nach wie vor für meine Kolleginnen und Kollegen präsent und in alle Themen involviert war. Mein Wiedereinstieg nach meiner neunmonatigen Elternzeit wurde mir leicht gemacht. Ich konnte zunächst aus dem Homeoffice arbeiten und meine Arbeitszeit schrittweise auf 80 Prozent erhöhen. Das war für mich ein guter Weg, um zu testen, wie viel Arbeits- und Reisezeit sich mit dem Familienleben vereinbaren lässt.

Wie schaffst du es, trotz vieler Reisetätigkeiten, genug Freiraum für deine Familie zu schaffen?

Gerade durch die Reisetätigkeit schaffe ich es, mir bewusst Freiräume zu nehmen. Wenn ich unterwegs bin, hilft uns abends ein Videotelefonat beim Gutenachtsagen – ich bin selbst überrascht, wie gut das schon mit einem kleinen Kind funktioniert.

Mein Arbeitsmodell ist so gewählt, dass ich mein Kind auch an zwei Tagen in die Kita bringen kann. Ich schöpfe Kraft daraus, an den Tagen zu Hause für meine Familie da zu sein und mehr der "Care-Tätigkeiten" zu übernehmen. Mit anderen Worten: Ich mache die gute Erziehung und Routinen meines Mannes am Wochenende wieder kaputt (Zwinker). Wenn ich zu Hause bin, dann übernehme ich gerne "die Nachtschichten" und stehe auch für morgendliche Spieleinheiten früher auf. Tatsächlich erlebe ich die Zeit zusammen viel intensiver, als ich es wahrscheinlich bei einem anderen Job täte.

Was bedeutet es für dich, eine "Working Mom" zu sein?

Erfüllung im Job und Freiraum für die Familie – für mich ist die Arbeit als Beraterin ideal. Ich kann abwechslungsreiche, anspruchsvolle Projekte verfolgen und trotzdem "Quality time" mit meinem Mann und meinem Kind verbringen. Durch die Reisetätigkeit hat beides seine Zeit.

Auf Projekt kann ich mich vollkommen auf die Arbeit konzentrieren. In dieser Zeit ist mein Mann für mein Kind der Größte. Wenn ich zuhause bin, steht die Familie im Mittelpunkt und ich genieße jede Minute. Working Mom in der Beratung funktioniert für mich. Ich habe die richtigen Rahmenbedingungen bei zeb und den bedingungslosen Rückhalt meiner Familie.

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