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Drei Zeichen, dass du ins Consulting gehörst

Annika Ott [Quelle: SMC]

Quelle: SMC

Maschinenbauerin Annika Ott hatte die Beratung als Arbeitgeber zunächst nicht auf dem Schirm – und fand dann über einen e-fellows.net-Newsletter ihren Traumjob: Beraterin bei Siemens Management Consulting. Im Interview erzählt sie, was angehende Berater ausmacht und warum dieser Job jede andere Berufseinstiegsoption ausgestochen hat.

Frau Ott, Sie haben am KIT in Karlsruhe Mechanical Engineering studiert. Hatten Sie immer schon vor, ins Consulting zu gehen?

Nein, überhaupt nicht (lacht). Nach meinem Maschinenbaustudium war mir zwar recht schnell klar, dass ich gerne im technischen Umfeld arbeiten möchte – eine Karriere in einer klassischen Konstruktions- oder Berechnungsabteilung konnte ich mir aber nicht vorstellen. Neben Technik finde ich nämlich auch wirtschaftliche und strategische Fragen interessant. SMC bietet eine gute Kombination aus beidem.

Was haben Sie sich im Studium von Ihrem Beruf erhofft und erwartet?

Ich wollte unbedingt einen spannenden und abwechslungsreichen Job haben, am besten mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten und wechselnden Themenfeldern – zum Beispiel innovativen Produkten, technischen Trends oder strategischen Unternehmensentscheidungen.

Sie sind mit diesen Vorstellungen bei SMC gelandet. Wie kam's und was hat Sie davon überzeugt, bei SMC einzusteigen?

Ich war Teil des e-fellows.net-Karrierenetzwerks. In einem Newsletter habe ich dann eine Stellenanzeige von SMC entdeckt und mich beworben. Mich hat vor allem gereizt, dass man ab Tag eins an großen Projekten arbeitet und wirklich etwas bewegen kann. Bei SMC ist besonders die Nähe zur Technik spannend – als Ingenieurin war mir das sehr wichtig. Dass SMC auch menschlich das Richtige für mich sein könnte, habe ich schon während des Bewerbungsprozesses gemerkt, denn den Teamgeist und die gegenseitige Hilfsbereitschaft habe ich von Anfang an gespürt.

Was würden Sie den e-fellows raten: Woran merkt man, dass ein Unternehmensberater in einem steckt?

Ein erstes gutes Zeichen ist es, wenn man sich für wirtschaftliche Themen interessiert und Spaß an analytisch-strategischen Fragestellungen hat – auch, wenn man nicht BWL studiert hat. Neben einer unternehmerischen Denkweise braucht es ein gutes Verständnis für Zahlen und selbstredend die Bereitschaft und Fähigkeit, sich ständig weiterzuentwickeln und fortzubilden. Denn kein Projekt und kein Kunde sind wie der andere. Die Lernkurve ist steil, und gerade im Zeitalter der Digitalisierung arbeiten wir an super spannenden Themen. Wer an zukunftsweisenden Projekten mitwirken will, ist hier richtig.

Zweitens: Gute Berater sind außerdem Teamplayer. In unseren SMC-Projekten arbeiten wir immer eng zusammen – mit Kollegen und mit Kunden. Teamfähigkeit, Kollegialität und Fairness sind uns sehr wichtig. Wir Berater sind in der Regel montags bis donnerstags beim Kunden vor Ort: Die Arbeit würde keinen Spaß machen, wenn wir uns und den Kunden nicht als ein Team verstehen würden.

Und noch ein weiterer wichtiger Punkt: Wir reisen viel, ob in Deutschland oder weltweit. Wer noch viel entdecken möchte, ist bei uns in der Beratung richtig.

Hatten Sie eine bestimmte Vorstellung davon, wie es ist, als Berater zu arbeiten?

Mir war klar, dass Consulting ein enorm breites Tätigkeitsfeld ist, bei dem ich in kürzester Zeit viele verschiedene Geschäftsbereiche kennenlernen und mich schnell weiterentwickeln kann. Dass die Zusammenarbeit in größeren multidisziplinären Teams sehr intensiv ist, war mir bewusst. Aber genau das macht mir großen Spaß. Bedenken hatte ich anfangs aufgrund meiner rein technischen Studienrichtung. Ich hatte noch keine Erfahrung im Consulting und auch wenig wirtschaftliche oder strategische Kenntnisse. Durch ein "Finance"-Training während meiner ersten Wochen und dank jeder Menge offener Ohren habe ich aber schnell aufgeholt.

Erwartungen und Wirklichkeit

Was sagen Sie rückblickend: Wurden Ihre Erwartungen bei SMC erfüllt?

Ich habe bei SMC tatsächlich alles gefunden, was ich mir gewünscht habe. Eigentlich ist es sogar noch besser: Ich hätte nicht gedacht, dass ich von Anfang an so viel Verantwortung haben würde. Schon während meiner ersten Projekte durfte ich zum Beispiel selbstständig größere Workshops im In- und Ausland anleiten.

Welche Fähigkeiten aus Ihrem Studium haben Ihnen besonders geholfen, sich im Berufsalltag bei SMC zurechtzufinden?

Dass ich gelernt habe, analytisch zu denken und große Arbeitspakete selbstständig zu strukturieren. Außerdem profitiere ich sehr von meinem Verständnis technischer Produkte: Diese begegnen uns ja in den Siemens-Geschäftseinheiten in unterschiedlichster Form. Wenn uns die Kunden zum Beispiel ihre Produkte erklären, fällt es mir leichter, mitzudiskutieren – weil ich weiß, wie Antriebstechnik oder Motoren funktionieren.

Braucht es auch besondere Soft Skills, um ein guter Berater zu werden?

Definitiv. Teamfähigkeit, Selbstdisziplin sowie eine strukturierte Arbeitsweise gehören zu den wichtigsten Soft Skills eines guten Beraters. Auch überzeugende Präsentationstechniken sollte man beherrschen.

An welchen Projekten arbeiten Sie bei SMC?

Unsere Projekte reichen von Strategie und Innovation über Benchmarking und M&A hin zu Wachstum und Innovation. Ich selbst arbeite momentan an einem Strategieprojekt im Bereich Digitalisierung.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus? Gibt es den überhaupt?

Meine Tage sind tatsächlich sehr unterschiedlich. Oft habe ich über den Tag verteilt verschiedene Meetings, sowohl zur Abstimmung im Team als auch mit den Kunden. Ich arbeite an Analysen, moderiere Workshops und präsentiere die Ergebnisse vor dem Management. Um Einblicke in neue Themen zu bekommen, führe ich auch oft Interviews mit Experten oder tausche mich mit SMC-Kollegen aus. In einem vergangenen Projekt haben wir uns zum Beispiel einen neuen Markt angeschaut, in dem Siemens bisher nicht aktiv ist. Wir wollten herausfinden, ob es sinnvoll ist, dort hineinzugehen – und wenn ja, mit welcher Technik und welchem Portfolio. Das fand ich total spannend, denn ein solches Projekt kann natürlich zu einer technologischen Neuausrichtung der Firma führen.

Sind Sie auch im Ausland im Einsatz?

Ja, aufgrund der weltweiten Projektstandorte ist das Reisen ein großer Teil meines Jobs – und ich liebe es: So kann ich verschiedene Siemens-Standorte und neue Städte kennenlernen. Ich war schon an mehr oder weniger exotischen Orten, zum Beispiel in Mumbai, Casablanca oder Zürich. Was mich fasziniert, sind zum einen die kulturellen Unterschiede und verschiedenen Arbeitsweisen, und zum anderen wieder die Siemens-Technologien, die in so unterschiedlichen Umgebungen angewandt werden.

Die Highlights der Arbeit bei SMC

Welche drei Aspekte gefallen Ihnen an Ihrer Arbeit besonders gut?

Der Abwechslungsreichtum meiner Arbeit, die steile Lernkurve und die enge Zusammenarbeit in bunt gemischten Teams! Mit vielen Kollegen bin ich auch befreundet: Manchmal gehen wir zusammen wandern, treffen uns zum Grillen, gehen feiern, machen gemeinsam Sport oder kochen.

Das klingt nach gutem Teamgeist ...

Definitiv. In besonders guter Erinnerung geblieben ist mir in dem Zusammenhang unsere letztjährige Spring Conference am Starnberger See: Gemeinsam mit allen Kollegen haben wir ein Kinderhaus samt Garten, Grillstelle und Spielplatz renoviert. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und den Zusammenhalt nochmal gestärkt.

Ingenieurwesen und Consulting: zwei Branchen, die manche noch immer als Männerdomäne sehen. Sind Sie als Frau tatsächlich in der Minderheit?

Das stimmt schon, ja. Im Vergleich zum Maschinenbaustudium, wo die Quote, wenn ich mich recht erinnere, bei sechs bis sieben Prozent lag, haben wir bei SMC allerdings einen recht hohen Frauenanteil: knapp ein Drittel. Ähnlich wie ich haben auch einige meiner Kolleginnen einen technischen oder naturwissenschaftlichen Studienhintergrund. In den Projektteams war ich bis auf eine Ausnahme nie die einzige Frau.

Was raten Sie Studenten Ihres Fachs, die vor der Entscheidung "Industrie oder Beratung" stehen?

Es kommt natürlich immer auf die persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten an. Wenn du ganz nah an der Technik arbeiten möchtest und Freude daran hast, neue Produkte zu entwickeln und zu konstruieren, bist du in der Industrie besser aufgehoben. Wenn du lieber an strategischen Themen und wechselnden Projekten arbeitest, passt du vermutlich besser in eine Beratung. Aber um das herauszufinden, empfehle ich jedem, Praktika zu machen. Dort lernst du am besten, was zu dir passt und welche Aufgaben und Arbeitsstile dir liegen.

Letzte Frage: Warum können Sie speziell angehenden Ingenieuren den Einstieg ins Consulting empfehlen?

Als Ingenieur ist man oft auf ein Spezialgebiet beschränkt. Im Consulting hingegen entwickelt man einen Weitblick und kann innerhalb weniger Jahre an vielen verschiedenen spannenden Themen und in vielen Bereichen arbeiten. Für mich war die Beraterkarriere deshalb der perfekte Einstieg ins Berufsleben.

Neugierig geworden? Hier geht es zu den offenen Stellen bei SMC.

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