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Eine Lotsin für den sicheren Weg in die Cloud

Accenture hilft dabei, dass der Weg in die Cloud sicher ist [Quelle: pixabay.com, Autor: StockSnap]

Quelle: pixabay.com, StockSnap

Carolin Dittgen unterstützt Unternehmen dabei, sicher in die Cloud zu gehen. Dabei ist sie eine Art Lotsin und hilft den Kunden, die Anforderungen von Technik, Organisation und deutschem Recht zu verstehen und umzusetzen.

Welche Projekte übernimmt Accenture im Bereich Cloud?

Wir unterstützen weltweit Kunden bei ihrem Vorhaben, in die Cloud zu gehen; zum Beispiel um IT-Infrastruktur wie Speicherplatz oder Anwendungs-Software direkt über das Internet zu nutzen. Ich selbst arbeite für die Gruppe, die für die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz und Russland zuständig ist. Unsere Cloud-Kunden sind in allen Branchen zu finden – aktuell sind es hauptsächlich Banken und Versicherungen, die vor der Herausforderung "Cloud" stehen. So vielfältig wie unsere Kunden sind auch die Projekte im Bereich Cloud. Das kann von der Entwicklung einer Cloud-Strategie bis hin zur technischen Umsetzung gehen. Ein Projekt kann beispielsweise beinhalten, dass wir ein Rechenzentrum konsolidiert in die Cloud bringen. Wir betreiben Cloud-Anwendungen auch selbst und bieten dafür eine eigene Lösung an: die Accenture Cloud Platform.

Welche Tools nutzen Ihre Kunden?

Unsere Kunden nutzen immer mehr "Software as a Service - SaaS". Das bedeutet, dass Software-Produkte in die Cloud verlagert und nicht mehr im eigenen Rechenzentrum oder auf dem PC installiert werden. Das Angebot an Saas-Produkten ist immens, besonders gefragt ist die Office-Web-Anwendung "Office 365". Mit ihr ändert sich die Nutzung von Word, PowerPoint, Excel und anderen Office-Anwendungen signifikant, weil Mitarbeiter von allen Arten von Geräten darauf zugreifen können – egal ob Tablet, PC oder Smartphone; sprich egal ob aus dem Büro, dem Zug oder von zu Hause. Die Programme sind performant, komfortabel und mehrere Kollegen können parallel gemeinsam an einem Dokument arbeiten.

Außerdem kann es mitunter schneller und kostengünstiger sein, wenn Software nur für den jeweiligen Bedarfsfall als Service dazugekauft wird – daher auch der Name "as a Service". Hierbei haben Unternehmen weniger Aufwand für Einführung und Betrieb als wenn sie eine Software selbst zur Verfügung stellen. Die Bereitstellung und der Betrieb liegen dann in der Verantwortung des Service-Anbieters und der Kunde zahlt nur das an Software, was er tatsächlich nutzt.

Worum geht es in Ihrem aktuellen Projekt?

Momentan bin ich bei einer Versicherung, die verschiedene Projekte zum Thema Cloud gestartet hat. Meine Kollegen kümmern sich in einem technischen Teilprojekt um die Entwicklung und den Betrieb einer Cloud-Plattform. In meinem Teilprojekt geht es darum, im Rahmen eines "Cloud Competence Centers" sicherzustellen, dass der Kunde sicher in die Cloud geht. Dabei muss bedacht werden, dass Banken und Versicherungen gesetzliche Vorgaben einhalten müssen, zum Beispiel von der BaFin. Ich entwickle zusammen mit den verschiedenen Ansprechpartnern beim Kunden einen Cloud-Governance-Prozess, der sicherstellt, dass alle kundenspezifischen und regulatorischen Vorgaben erfüllt werden. Auch die Umsetzung und tägliche Anwendung dieses Prozesses fällt in meinen Aufgabenbereich.

Wie gehen Sie dabei vor?

Das Thema "Sicher in die Cloud" betrifft verschiedene Abteilungen und Teams beim Kunden, zum Beispiel den Datenschutz, das Risikomanagement, den Einkauf, die Compliance-Abteilung und die IT-Security. Die Sichtweisen auf das Thema unterscheiden sich natürlich; jeder Abteilung ist etwas anderes wichtig. Ich kümmere mich darum, die verschiedenen Ansichten auf einen Nenner zu bringen und einen Prozess zu definieren, der für alle Cloud-Projekte verbindlich durchgeführt wird. Zu Beginn sorge ich dafür, dass alle Beteiligten das gleiche Verständnis davon haben, was Cloud bedeutet und welche Daten in die Cloud gehen. Manche Informationen sind besonders schützenswert, wie zum Beispiel Versicherungs- und Gesundheitsdaten und solche, die das Bankgeheimnis betreffen – diese dürfen nicht in die Cloud.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Kunden ab?

Ich stimme mich sehr eng mit den Mitarbeitern des Kunden ab und entwickle den Cloud-Governance-Prozess mit ihnen gemeinsam. In der Konzeptionierungsphase muss ich verstehen, was der Kunde überhaupt möchte und was die Anforderungen der verschiedenen Unternehmensbereiche sind. Wichtig ist natürlich auch, dass wir den Prozess schnell entwickeln, damit die Projekte zügig in die Cloud gehen können. Ich organisiere viele Abstimmungs-Meetings, in denen die Beteiligten zusammenkommen. Manchmal veranstalte ich auch Workshops, um die Mitarbeiter zu bestimmten Themen zu schulen und Sonderthemen zu klären.

Die Konzeptionierungsphase ist sehr spannend und macht mir Spaß. Es gefällt mir, Menschen an einen Tisch zu bringen, Vorgaben zu diskutieren und alle dazu zu bewegen, an einem Strang zu ziehen. Das ist nicht immer einfach, aber genau das macht es interessant. Generell denke ich bei meiner Arbeit immer zuerst an denjenigen, der später mit der IT arbeiten wird und überlege: Was braucht es, damit der Mitarbeiter beim Kunden wirklich gut mit dem neuen System arbeiten kann? Es hilft nichts, wenn ein Unternehmen die tollste Cloud-Lösung hat, Mitarbeiter aber nicht wissen, was sie tun müssen, um in die Cloud zu kommen, und welche Regularien sie einzuhalten haben. Ich "übersetze" quasi ein Stück weit die Technik, aber primär definiere ich das erfolgreiche Vorgehen für den Kunden und begleite ihn bei der Umsetzung.

Wie sind Sie zu Accenture gekommen?

Ich wohne in Mainz und wurde tatsächlich an einem Rosenmontag überraschend von einer Accenture-Recruiterin angerufen. Mitten im Karneval! So hatte ich also ganz ohne Vorbereitung ein erstes Bewerbungsgespräch, das sehr gut und angenehm war. Anschließend wurde ich zum Assessment-Center nach Kronberg eingeladen und hatte am Ende des Tages meinen Vertrag in der Tasche. Mein Studium endete erst ein Jahr später – aber es war natürlich ein sehr gutes Gefühl, schon so lange Zeit vorher den Berufseinstieg geklärt zu haben. Ich hatte noch andere Angebote, aber bei Accenture passte es einfach. Die Arbeit klang sehr herausfordernd und die Mitarbeiter, die ich im Laufe des Assessments kennenlernen durfte, waren sympathisch – dieser Eindruck hat sich bis heute bewahrheitet.

Welche Termine stehen bei Ihnen nächste Woche im Kalender?

Viele Kundentermine, vor allem zur Abstimmung. Diese Termine dauern mal nur eine Stunde oder auch einen ganzen Tag, wenn sie Workshop-Charakter haben. Dazu kommen Meetings, die für die Projektsteuerung wichtig sind.

Nächste Woche findet außerdem unser monatlicher Stammtisch statt: Alle Mitarbeiter von Accenture, die bei meinem aktuellen Kunden in den unterschiedlichsten Projekten arbeiten, treffen sich einmal im Monat abends und gehen zusammen essen. Und ich trage mir zudem mein Mittagessen immer als festen Termin ein – die Zeit dafür nehme ich mir ganz bewusst.

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer Arbeit und Ihrem Arbeitgeber?

Ich habe schon während des Studiums Arbeitserfahrung gesammelt und festgestellt, dass ich Abwechslung und Projektarbeit mag. Außerdem kann ich bei Accenture kreativ und innovativ arbeiten und über den Tellerrand schauen. Mein Arbeitgeber gibt mir die Möglichkeit, mich auszuprobieren. Es macht mich zufrieden, wenn wir eine neue Lösung eingeführt haben und ich sehe, dass wir dem Kunden damit geholfen haben.

Zudem ist die Unternehmenskultur bei Accenture toll, man wird wie ein langjähriger Freund behandelt. Jeder ist offen und zuvorkommend, ich kann mich mit meinen Fragen an jeden Kollegen wenden, auch wenn ich ihn noch gar nicht kenne. Das funktioniert dank der verschiedenen Collaboration-Tools, die wir im Unternehmen nutzen, sogar über die ganze Welt. Im Projektalltag beim Kunden wachsen wir als Team sehr schnell zusammen, weil wir hochmotiviert ein gemeinsames Ziel erreichen möchten. Dadurch entsteht im Laufe der Zeit eine Art "Projektfamilie".

Welche Trends in der Digitalisierung kommen in der nächsten Zeit auf uns zu?

Artificial Intelligence, also künstliche Intelligenz, ist ganz klar das Trendthema und interessiert auch mich persönlich sehr. Zum Beispiel Assistenzsysteme, die den Menschen die Arbeit erleichtern, oder auch intelligente Smart-Home-Vernetzungen. Egal welches Medium, ob TV, Internet oder Print, überall laufen einem eine Vielzahl an möglichen Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz über den Weg. Im Business-Kontext können Assistenzsysteme Mitarbeiter zum Beispiel künftig dabei unterstützen, Meetings automatisch zu organisieren. Ich denke, dass wir in drei bis fünf Jahren ganz anders arbeiten werden. Wer hätte vor zehn Jahren gedacht, dass Smartphones unser Leben revolutionieren werden ...

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