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Autonomes Fahren für alle

Master-Student Felix glaubt an die Zukunft der intelligenten und autonomen Mobilität. Deswegen bastelt er mit seinen Kollegen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) an zwei Toyota Prius herum. Sein Ziel: Autonomes Fahren für die breite Masse zu ermöglichen.

Seit einem Monat ist Felix Teil eines zukunftsweisenden Forschungsprojekts am MIT in Cambridge. Seine Vollzeitstelle im Research Center for Autonomous Cars ist auf ein Jahr ausgelegt - Verlängerung möglich. Ob er danach bleibt oder seinen Master in München beendet, weiß Felix noch nicht. Dass sein Traum überhaupt wahr wurde und er nun am MIT die Zukunft mitgestalten darf, ist entweder Zufall oder Schicksal - oder eine Mischung aus beidem. Er war einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort - beziehungsweise er hat zur richtigen Zeit nach Forschungsprojekten gesucht und der richtigen Person eine E-Mail geschrieben. "Jetzt forsche ich in einem internationalen Team an einem der renommiertesten Institute der Welt. Schon verrückt", schwärmt Felix.

Gut Ding will Weile haben

Das Forschungsprojekt wurde bereits Ende letzten Jahres von Toyota initiiert. Mit Zuschüssen von 25 Millionen Dollar und zwei Toyota Prius in der Garage des MIT basteln Felix und seine Kollegen täglich an der Mobilität der Zukunft. Die Autos werden nach und nach mit der neuesten Technik versehen und so präpariert, dass sie autonomer, intelligenter und sicherer werden. Zwar wird es noch etwas dauern, bis Autos ohne Lenkrad und Bremspedal so sicher sind, dass sie auf unsere Straßen dürfen. Felix könnte sich dennoch kein besseres Projekt vorstellen. Im April wird sein Team erste Forschungsergebnisse beim Open House Day zur Feier des hundertjährigen Bestehens des MIT in Cambridge präsentieren.

E-Mobilität verbindet

Auch die Internationalität des Teams gefällt ihm gut. "Wir sind eine bunte Mischung aus aller Herren Ländern, die alle ein gemeinsames Ziel haben: E-Mobilität und autonomes Fahren voranzutreiben und Lösungen für die Zukunft zu finden", sagt Felix. Da merke man gar nicht, dass die kulturellen Hintergründe der Team-Mitglieder so unterschiedlich sind. Eine Multikulti-Atmosphäre herrsche aber nicht nur in der Arbeit, sondern auch in seiner WG: "Meine Mitbewohner kommen ebenfalls nicht aus Amerika. Das verbindet irgendwie." Sie haben Felix sofort aufgenommen und zu Freizeitaktivitäten eingeladen. In seinem ersten Monat war er bereits Skifahren, auf einem Rock-Konzert, hat einen Tanzkurs gemacht und, wie es sich gehört, den Super Bowl gefeiert.

Von BMW zum MIT

Dass es ihn nach dem Abitur eher in Richtung Technik, Mathe und Informatik ziehen würde, war für Felix klar. Seine Leidenschaft für die Mobilität der Zukunft und intelligentes Fahren hat sich jedoch erst während des Studiums entwickelt. "Je nachdem, welche Türen sich schließen oder öffnen, tun sich unterschiedliche neue Wege auf ", erklärt er. Felix entschied sich damals für den dualen Bachelor "Fahrzeuginformatik" und absolvierte den betrieblichen Teil beim Automobilhersteller BMW. Spätestens seit diesem Zeitpunkt hat er Feuer für die Automobilbranche gefangen: "Sie existiert seit über 100 Jahren, erlebt jetzt aber einen bedeutsamen Umbruch". Nicht nur Antriebstechnologien und Produktionsprozesse ändern sich - Stichwort Industrie 4.0 - auch das urbane Leben sei im Wandel. "Wer weiß, vielleicht kann man sich in der Stadt von morgen über die Uber-App ein selbstfahrendes Auto kommen lassen."

Ich bin e-fellow, weil ...

… ich das Karrierenetzwerk e-fellows.net und die Vorteile sehr schätze.

Ich studiere mein Fach, weil...

… ich an der Mobilität der Zukunft mitarbeiten möchte.

Experte bin ich...

… noch nicht, möchte es aber werden, natürlich für die Mobilität der Zukunft. Wie neue Technologien jetzt schon die Gesellschaft und die Automobilbranche verändern, finde ich sehr spannend.

Gar nicht geeignet bin ich für...

… Bungee-Sprünge, Hai-Tauchen oder vereiste Skipisten.

Meine Buchempfehlung für die e-fellows...

… ist "Elon Musk: Tesla, SpaceX, and the Quest for a Fantastic Future" von Ashlee Vance.

Mein größter Traum ist es,...

… eine Familie zu gründen.

In zehn Jahren...

… hat der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk den Mars bevölkert und die künstliche Intelligenz ist kurz davor, schlauer zu werden als wir.

Bei e-fellows.net gefällt mir besonders...

… die Community mit Fragen, Antworten und Anregungen zu den unterschiedlichsten Themen.

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