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Fürstlich studieren in der Mitte Europas

Studieren an der Universität Liechtenstein [© Adrian Schröder - Universität Liechtenstein]

© Adrian Schröder - Universität Liechtenstein

Ein Bildungszentrum für Wirtschaft und Architektur: Das ist die Universität Liechtenstein, die einzige staatliche Hochschule im Fürstentum. Studenten profitieren von einem exzellenten Betreuungsverhältnis, innovativen Lehrformen und engen Kontakten zu regionalen und internationalen Unternehmen.

Die Universität Liechtenstein ist eine staatliche Universität mit Promotionsrecht und den Schwerpunkten Architektur und Raumentwicklung sowie Unternehmertum, Finanzen und Informationssysteme. Neben Bachelor- und Master-Studiengängen bietet sie zwei Doktoratsstudiengänge sowie Weiterbildungen in Form von Symposien, Seminaren und Zertifikatslehrgängen.

Studienbedingungen wie an einer Privatuni

An der Universität Liechtenstein sind etwa 800 Studenten eingeschrieben – entsprechend persönlich ist die Atmosphäre und entsprechend gut fällt auch das Betreuungsverhältnis aus: Auf einen Dozenten kommen nur zwölf Studenten. Während an einer Massenuni innovative Lehrformen nur schwer umsetzbar sind, kann die Universität Liechtenstein aus den Vollen schöpfen: Im Architekturstudium setzen die Studenten ihre Ideen im Entwurfsstudio um, in den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen lernen sie anhand von Fallstudien, unternehmen Studienreisen oder diskutieren mit Gastdozenten aus der Wirtschaft.

Fürstliche Bedingungen für den Berufseinstieg

Liechtenstein liegt eingebettet zwischen Österreich und der Schweiz im oberen Rheintal. Mit 160 Quadratkilometern und knapp 37.000 Einwohnern ist es der viertkleinste Staat in Europa, verfügt aber dennoch über eine hochentwickelte Volkswirtschaft und eine starke Exportindustrie. Die Universität hat ihren Sitz in Vaduz, der Residenz der Fürstenfamilie. Bekannt ist der Ort vor allem als internationaler Finanzplatz: Banken, Versicherungsgesellschaften und Wirtschaftsprüfer haben hier ebenso ihre Niederlassungen wie kleine und große Unternehmen aus anderen Branchen. Beste Voraussetzungen also für Praktika, Nebenjobs oder den Berufseinstieg. Der Career Service der Universität informiert über offene Stellen und berät zu Karriereplanung und Bewerbung.

International gut vernetzt

Die Studenten an der Universität Liechtenstein kommen keineswegs nur aus dem Fürstentum oder dem deutschsprachigen Ausland: Insgesamt sind rund 40 Nationalitäten vertreten. In Austauschprogrammen kooperiert die Hochschule mit 80 Universitäten in 37 Ländern, die Studenten aus Liechtenstein aufnehmen und ihre eigenen Studenten nach Liechtenstein entsenden.   

Durch seine Lage in den Alpen ist Liechtenstein beliebt bei Urlaubern und Freizeitsportlern. Und weil auch der tüchtigste Student irgendwann Erholung braucht, profitierst auch du von den vielen Sport- und Freizeitmöglichkeiten der Region. Wenn es doch etwas städtischer sein soll, sind Zürich, München und Mailand nur ein bis zweieinhalb Stunden Fahrzeit entfernt.

Ein Programmteilnehmer im Gespräch

Warum hast du dich für die Universität Liechtenstein entschieden?

Während meines Bachelor-Studiums war ich für ein Auslandsjahr an der Universität in Birmingham. Auf Englisch zu studieren und mit so vielen internationalen Studenten zusammenzuarbeiten hat mich sehr begeistert. Daher wollte ich diese Erfahrung im Master gerne wiederholen. Über Liechtenstein hat man in den deutschen Medien ja so einiges gehört und gelesen in den letzten Jahren. Ich fand es sehr spannend, mir davon ein eigenes Bild zu machen.

Ich hatte mich zwar für mehrere Unis beworben, war aber dann im Februar 2013 für einen Tag der offenen Tür in Liechtenstein. Dort habe ich nicht nur andere Studenten getroffen, sondern auch Professoren und den Studiengangsleiter. Die Gespräche waren sehr offen, wir sind gleich beim Du gelandet und das Programm hat sich durch den Schwerpunkt auf Asset und Wealth Management auch als passend herausgestellt. Damit war die Entscheidung klar.

Was unterscheidet die Universität Liechtenstein von anderen Hochschulen?

Ein wesentlicher Unterschied ist die Größe. Im Bachelor in Regensburg saß ich mit 800 Studenten in einer Vorlesung, jetzt habe ich nur noch 25 Kommilitonen. Auch die Beziehung zu den Dozenten ist eine ganz andere: Es hat nur eine Woche gedauert und schon kannten sie unsere Vornamen. Dass die Uni so klein ist, bedeutet natürlich auch, dass man nicht in der Masse untergeht – im positiven wie im negativen Sinn.

Liechtenstein ist ein Melting Pot, der Ausländeranteil ist sehr hoch. Das spiegelt sich auch an der Uni wider. In meinem Jahrgang sind 14 verschiedene Nationalitäten vertreten. Da der Unterricht auf Englisch stattfindet, zieht das Programm auch viele Studenten aus dem nicht-deutschsprachigen Raum an.

Und schließlich sind die Professoren sehr gut mit den Unternehmen im Land vernetzt. In Liechtenstein gibt es nicht nur viele Vermögensverwaltungen, sondern auch Global Player und Start-ups, die immer wieder Leute suchen. Oft trifft man die Unternehmensvertreter auch auf Uni-Veranstaltungen und kann dann einfach auf sie zugehen und direkt nach einem Praktikum oder Nebenjob fragen. Ich habe zum Beispiel in einer kleinen Firma das Investment Controlling mit aufgebaut und konnte da das Wissen aus dem Studium direkt anwenden.

Hast du ein Lieblingsfach?

Investment Banking war wohl das herausforderndste Fach. Innerhalb von 24 Stunden mussten wir eine komplette Unternehmensbewertung und einen Pitch machen, den wir dann dem Dozenten und den Kommilitonen vorstellen mussten. Da haben wir erlebt, wie das ist, unter Zeitdruck und Stress zu arbeiten.

Weitere Highlights waren die Studienreise nach Peking und Schanghai – da haben wir uns Asset und Wealth Management in China angeschaut – und ein Bankenplanspiel bei der HSBC in London. Dafür hat uns die Bank ihr Büro in Canary Wharf zur Verfügung gestellt und Trainees haben sich auch am Spiel beteiligt.

Liechtenstein ist ein sehr kleines Land. Wie sieht denn da das Studentenleben aus?

Es gibt sehr viele studentische Initiativen, die Aktivitäten organisieren. Zum Semesteranfang gibt es zum Beispiel immer einen Pub Crawl. Im Studentenwohnheim finden regelmäßig Partys statt und auch die Uni ist sehr bemüht, Veranstaltungen anzubieten. Außerdem liegt Liechtenstein ja nur zwei Stunden von großen Städten wie München, Mailand oder Zürich entfernt – wenn man sich langweilt, kommt man also schnell dorthin, wo mehr geboten ist.

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